HH: Neuer Umstiegspunkt Jarrestraße/Herderstraße – Anbindung U5 – Umroutung 17

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Beschreibung des Vorschlags

Wenn man sich den Linienverlauf der X22 anschaut kann man schnell stutzig werden. Zwischen der Haltestelle Flotowstraße und der Haltestelle Semperstraße klafft eine große Lücke wo der Bus nirgends hält und so weder einen Umstieg zur 172, noch zur neuen U5 ermöglicht. 

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Auszug aus dem aktuellen Busnetz (Quelle: NimmBus)

Ich schlage also vor, auf dem Barmbeker Weg eine Busspur einzurichten (er ist dafür in jedem Fall breit genug), die ab der Bachstraßenbrücke auch gerne wieder enden kann. Da die 172 in die Bachstraße gen Süden fährt und aus der Herderstraße gen Norden kommt, bietet sich hier eine mittige Platzierung auf der Barmbeker Straße auch an. Hier würden beide Linien einander kreuzen und die X22 würde gen Norden in Richtung Semperstraße und die 172 gen Nordosten in Richtung Jarrestraße fortfahren. Die alte Haltestelle Herderstraße der 172 würde damit wegfallen. 

Weiter nördlich auf dem Barmbeker Weg (Ecke Jarrestraße) würde ich an den Bürgersteigen jeweils Bushaltestellen für die 17 und die 172, sowie die X22 einrichten. 

Die neue Bürgersteig-/Straßenführung sowie die neue U-Bahn habe ich in grau markiert. 

Im selben Moment schlage ich vor, die 17 ab der Jarrestraße gen Süden auf der Herderstraße fortzuführen um bspw. über die Zimmerstraße zurück auf ihren eigentlichen Linienweg zu gelangen, was außer einer besseren Anbindung Barmbek-Süds und einer Entlastung der Haltestelle Hans-Henny-Jahnn-Weg (durch einen neuen Umstieg zur 25 an der Hebbelstraße) deutlich Fahrtzeit ersparen würde. 

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So verläuft die neue U5 am Standort (Quelle: Hamburger Hochbahn AG). 

Vorteile: 

– Neuer Umsteigepunkt 172 & X22

– Bessere Anbindung Herderstraße

– Umstieg X22, 172, 17 zu U5 

– Signifikant kürzere Fahrtzeit 17

– Entlastung Hans-Henny-Jahnn-Weg & Co. 

Nachteile:

– Umstieg 6 & 17 erst spät (irrelevant, da 6 Borgweg endet)

– Keine Anbindung 17 an Hans-Henny-Jahnn-Weg & Co (marginal, siehe unten)

– Minimale Fahrzeitverlängerung X22 (Könnte man durch mögl. Wegfall Flotowstr. ausgleichen)

– Wegfall ehem. Haltestelle Herderstraße 172 (marginal da geringer Haltestellenabstand)

– Autoverkehr Bachstraße Ecke Herderstraße eingeschränkt (marginal, siehe induced demand, außerdem soll die Baustelle der U5 die Straße ohnehin auf 2 Spuren verkleinern)

busse-herderstr

So sähe das lokale Busnetz nach der Anwendung meines Vorschlages aus. Alle Linien fahren im T10. Die Herderstraße wäre ein neuer zentraler Umsteigepunkt, es würde Umstiegszeit zur und von der X22 sowie Fahrtzeit bei der Linie 17 eingespart werden. Die einzigen Verlierer wären die, die normal vom Hans-Henny-Jahnn-Weg & Co. mit der 17 nach Barmbek/Steilshoop/Bramfeld gefahren wären, da kann man aber auch mit der 6 zum Borgweg oder der 25 zur Mundsburg und dann jeweils mit der U3 (bzw. in Zukunft ab Borgweg U5) fahren, das geht sogar schneller:

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Alles in allem halte ich diesen Vorschlag für eine gute Möglichkeit, den Stadtteil Barmbek-Süd ohne große Nachteile anderer deutlich besser und schneller an den Rest der Stadt anzubinden. 

Metadaten zu diesem Vorschlag

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Ganz gleich, ob Sie aus den Reihen von Politik und Verwaltung, Vereinen und Verbänden, Unternehmen oder auch als Privatperson Interesse an diesem Vorschlag auf Linie Plus haben: Nutzen Sie gerne das Kontaktformular, um eine E-Mail an den Autor des Vorschlags zu verfassen!

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Ein Kommentar zu “HH: Neuer Umstiegspunkt Jarrestraße/Herderstraße – Anbindung U5 – Umroutung 17

  1. Es gibt hier leider zwei Probleme, die Idee sehr schwer umsetzbar machen:

    1. Das Busnetz wird sich GRUNDLEGEND entlang der gesamten U5 ändern, immer dann wenn neue Haltestellen eröffnet werden.

    2. Der Platz auf der Barmbeker Straße mag jetzt zwar noch vorhanden sein, allerdings sehen die Zukunftspläne (wie auch in anderen Städten) eine wesentlich fußgänger- und radverkehrfreundlichere Straßenbebauung vor – außerdem sollen insgesamt weniger Metro- und hochfrequentierte Busse entlang der gesamten U5 fahren – Busspuren sind meistens auch unerwünscht (denn laut dem Senat hat man ja jetzt die U5).

    Ich habe neulich ein zweiwöchiges Schülerpraktikum beim Unternehmen Argus – Stadt und Verkehr in Hamburg gemacht –  die sind für die Oberflächenplanung der U5 zuständig und die haben mir das gesagt. Die Infos sind aber noch nicht öffentlich, also darf ich hier nicht näher ins Detail gehen und nur das sagen, was man sich auch selbstständig herleiten kann.

    Daher mein Fazit: Stand jetzt wäre das eine wirklich gute Idee, aber die geplante Zukunft macht das quasi unmöglich.

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