[HH] Bahnhof Bergedorf-Süd

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Beschreibung des Vorschlags

Bislang gibt es die unterschiedlichsten Vorschläge zur Anbindung Geesthachts und der Nutzung der alten BGE-Trasse.

Ich befürworte grundsätzlich die Variante einer S-Bahn mit Ausfädelung in Nettelnburg. Viele (User hier) möchten jedoch eine Anbindung an den Bergedorfer Bahnhof. Ich würde den Bahnhof Bergedorf Süd jedoch nicht an seiner jetzigen Lage realisieren (die Bahnsteige müssten eh neu errichtet werden), sondern etwas weiter westlich parallel zum Sander Damm zwischen Schleusengraben und Weidenbaumsweg. Der Bahnsteig würde sich nördlich der Bahntrasse befinden.

Am östlichen Zugang besteht ein Umgang zur Bushaltestelle „Am Güterbahnhof“ (perspektivisch dann „S Bergedorf Süd“ oder „S Sander Damm“ etc. Hier verkehrt unter anderem die Linie 235 in der HVZ im 10-Minutentakt und in der NVZ alle 20 Minuten. Damit bildet sie für alle, die unbedingt zum Bergedorfer Bahnhof möchten, eine direkte Verbindung.

Zum westlichen Zugang könnte der Kampdeich verlängert und selbiger verschönert (parkähnliche Begrünung, Glasdach, ggf. Cafés etc.) werden, welcher dann einen angenehmen Weg zum CCB und in die restliche Bergedorfer Innenstadt ermöglicht.

Nachteil wäre natürlich, dass der Bahnübergang an der Kreuzung erhalten bleiben müsste.

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12 Kommentare zu “[HH] Bahnhof Bergedorf-Süd

  1. So gut kenn ich mich nicht aus, aber nach dem ersten Eindruck liegen die zentralen Fußgängerzonen und Geschäftsbereiche in meinem blau markierten Gebiet, weswegen ich eigentlich z.B. meine Lage der Station besser finde. Vor allem wird ja der Großteil der Fahrgäste mit Ziel Bergedorf irgendwo in die Innenstadt wollen und nur ein sehr geringer Anteil in den RE Richtung Büchen umsteigen. Insofern wäre eine Verlegung des Haltes in Richtung Westen eine Verbesserung für einen kleinen Anteil, wodurch ein großer Anteil doch eher längere Wege bekommt. Außerdem ist der zentrale Bushalt „Mohnhof“ in 400 Meter erreichbar.

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    1. „Irgendwo in der Innenstadt“ heißt oft ins CCB – und das wäre über meinen Vorschlag besser zu erreichen. Der Bereich südlich der Vierlandenstraße ist südlich zudem sehr industriell geprägt.

      Ich weiß nicht, ob du schon einmal in Bergedorf am BGE-Bahnhof warst, aber das ganze Gebiet wirkt sehr ländlich-vorstädtisch, jedenfalls fühlt man sich nicht wie in der Bergedorfer Innenstadt.

      1. Ja da hast du recht, da ist man ziemlich schnell draußen. Aber gerade zur Anbindung des CCB wäre doch ein Halt irgendwo zwischen Vierlandenstraße und Neuer Weg doch am optimalsten, da könnte man auch einen Mini-ZOB auf dem Frascati-Platz einrichten für die endenden, neuen Buslinien.

        1. Wäre auch eine Möglichkeit, ich habe da eher den CCB-Neubau im Hinterkopf.

          Die 235 fährt übrigens ab Bf. Bergedorf weiter über Mohnhof. Insbesondere für die ältere Bevölkerung wären also alle drei Bereiche (Bahnhof mit ZOB, CCB und Sachsentor) gut erschlossen. Im Detail wäre natürlich zu untersuchen, wohin genau die (potenziellen) Fahrgäste wirklich hinwollen.

      2. „Irgendwo in der Innenstadt“ heißt oft ins CCB – und das wäre über meinen Vorschlag besser zu erreichen.

        Und am besten wäre es mit einer Verbindung zum bestehenden Bahnhof in Bergedorf zu erreichen, der sich direkt daneben befindet.

          1. Habe ich hier jetzt etwas anderes behauptet? Ich glaube, nein. Ich habe nur deine Feststellung, dass deine Station hier näher am CCB ist als die von amadeo, dahin gehend ergänzt, dass eine Station am Bahnhof Bergedorf noch näher dran ist. Ein Fakt, der sich nicht wegdiskutieren lässt.
            Mehr hab ich nicht gesagt.

  2. Wie soll man denn von dieser Station zur Bergedorfer Innenstadt gelangen? Direkt am Schleusengraben führt kein öffentlicher Weg entlang. Es bliebe der Weg über den Weidenbaumsweg. Dafür sollte der Halt aber wieter westlich liegen.

    Das CCB wäre aber, wie die gesamte Bergedorfer Innenstadt auf kürzerem Weg erreichbar, wenn man zwischen der Vierlandenstraße und dem Neuen Weg halten würde. Dem Einzelhandel und damit auch der Sortimentsvielfalt, die dem Verbraucher zu Gute käme, würde es zudem sicher helfen, wenn man sich bei der Planung nicht nur am CCB orientiert.

    1. Ich zitiere mal aus der Beschreibung:

      Zum westlichen Zugang könnte der Kampdeich verlängert und selbiger verschönert (parkähnliche Begrünung, Glasdach, ggf. Cafés etc.) werden, welcher dann einen angenehmen Weg zum CCB und in die restliche Bergedorfer Innenstadt ermöglicht.

      Und nein, das CCB wäre vom jetzigen Standort nicht besser erreichbar. Der Altbau ist etwa gleich weit weg, die beiden Neubauten sind näher dran.

      Der Bahnsteig wäre 210 m lang, um im Notfall auch einen Langzug dort halten lassen zu können, damit liegt er ziemlich passend zwischen Weidenbaumstieg und Schleusengraben.

      1. Wie kommst du darauf, dass der Kampdeich verlängert werden könnte? Das ist Gewerbegebiet mit Zugang zum Kanal. Südlich der Stuhlrohrstraße scheint mir das Gelände nicht zugänglich zu sein. Was lässt dich vermuten, dass sich das ändern ließe? Willst du das Gewerbe dort verdrängen?

        1. Ja, will ich. Der Kern Bergedorfs wandelt sich sowieso seit zwei Jahrzehnten massiv und tut dies noch weiter. Ob dort diese Flächenverschwendung in dieser Lage mittelfristig weiter beibehalten wird, wage ich zu bezweifeln.

  3. Ich habe auch einige bedenken..

    ich selbe kenne dieses Gebiet ziemlich gut. Wohne 5 min entfernt und passiere die Kreuzung mit dem 235 täglich. Ich habe Grundsätzlich 3 bedenken.

    1. Neben dem Sanderdamm ist wenig Platz. Wegen der Ausfädelung müsste die Station hier aber 2 Gleisig entstehen, damit die Station Nettelnburg 2 Gleisig bleiben kann. In Ntellenburg ist kein Platz für ein drittes Gleis. Ich frage mich aber auch wo der Platz am sander damm sein soll. Auch wenn es nur einen Bahnsteig geben wird. Das Gebiet ist ziemlich eng bebaut. Das Stuhlrohr quatier wird zurzeit komplett neu gesatltet. Die Planungen stehen. Ich bezweifel, dass zwischen der Strße und der Bebauung genug Platz bleibt.

    2. Durch die station ließe sich der Bahnübergang nicht entfernen. Das halte ich für nicht tragbar. Schon heute gibt es morgen oftmals Stau an dieser Kreuzung. Die S-Bahn müsste morgens min im 20 min takt fahren. Damit ergäben sich alle 10 min eine Bahn. Es würde damit also zu einem Verkehrkollaps kommen. Dieser betrifft nichtnur die Autofahrer sondern auch die Busnutzer. Der Stau kann leicht bis zur B5 reichen weshalb dann der gesamte Busknoten Bergedorf stillsteht. Alleine über die Kreuzung fahren die Busse morgens im 5 min takt. Es gäbe Stau ohme ende. (Bestitze selber kein Auto. Fahre selber bus und sehe dass der bus heutzutage schon oft verspätet ist da es morgens zu voll ist)

    3. mich würde eer generelle Betrieb interresieren. Durch den Abzweig in Nettelnburg wird der Bergedorfer Bahnhof ausgelassen. Der Bergedorfer Bahnhof ist allerdings die mit Abstand wichtigste Station. Die Züge geraten heutzutage schon an ihre Kapazitätsgrenzen in den frühen morgenstunden. Eine Ausdünnung des Takts halte ich dafür nicht für möglich. (Quelle: Eigene Erfahrung und studie zur verkehrlichen Anbindung Oberbilmwerder)

    ich halte eine Ausdünnung des Takts nur mit ddr realisierung der U2 nach Bergedorf möglich, da viele der Fahrgäste aus Lohbrügge kommen.

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