7 Kommentare zu “HEX – Hessenexpress Linie 1

    1. Da diese Linie in dieser Form noch nicht besteht und im Vergleich zu den entsprechenden RE’s auf der Strecke weniger Halte anfährt, sehe ich die HEX Linien im allgemeinen als eine schnelle Zusatzverbindung für Pendler zwischen den größeren Städten im Netz.

  1. 3 Dinge:

    – Worin besteht der Vorteil, diesen Zug über den Flughafen Fernbahnhof zu leiten? Ein erheblicher Nachteil ist auf jeden Fall, dass eine eingleisige Verbindungskurve befahren werden muss, welche sowohl mit der KRM als auch mit der Mainbahn nur höhengleich verbunden ist, was betrieblich relativ brisant ist.

    – Du schreibst „“im Vergleich zu den entsprechenden RE’s auf der Strecke weniger Halte“ siehst aber optional Offenbach Ost vor, wo die übrigen Regionalzüge zwischen Frankfurt und Hanau nicht halten. Das passt nicht zusammen.

    – Mit gut 90 Kilometern Gesamtstrecke ist das, in Vergleich zu den meisten RE-Linien, eine eher kurze Linie. Umso schwerwiegender finde ich es, hier einen Kopfbahnhof als Zwischenstation anzufahren. Und dann noch einen, der so stark ausgelastet ist wie der in Frankfurt. Also wenn der Fernbahntunnel in ferner Zukunft irgendwann kommen sollte, gerne über Hbf, ansonsten würde ich bei solchen Durchmesser-Linien nur in Süd halten und den Hbf mit anderen Linien anbinden, falls nötig.

    1. Zustimmung.

      Die Hessen-Expresse sind – laut D-Takt – vor allem als Langläufer geplant, die schon fast einen B-Klasse Fernverkehr darstellen. Sie sollen die wichtigsten Zentren Hessens verbinden, i.d.R. oberhalb des RE-Verkehrs. Das was du hier vorschlägst ist eher ein SE-Angebot, was den Pendlern im nahen Umland nutzt, oberhalb des S-Bahn-Verkehrs.

      1. Im D-Takt sind die einzigen wirklichen Langläufer eigentlich nur die Verbindung Kassel/Siegen-Gießen-Frankfurt und Göttingen-Fulda-Frankfurt. Ein Stadtexpress oder auch Regionalbahn, ist es wiederum auch nicht, da die (jetzt in der neueren Version) Linie nur FV-Halte anfährt mit ausnahme von Offenbach und Kahl. Im Vergleich zu den RegionalExpressen immernoch im Schnitt 3 Haltstellen weniger.

        1. Ja, aber es gilt ja der alte Eisenbahnergrundsatz: Kurze Linie = viele Halte, lange Linie = wenige Halte nicht ohne Grund. Die kurzen Linien ziehen ihr Potential aus dem Anschluss möglichst vieler Orte, die langen Linien aus der verbindenden Funktion übergeordneter Ziele. Bei dir ist das aber keins von beiden. Daher dürfte der Zug zu Pendlerzeiten vielleicht ausgelastet sein, darüber hinaus sind jedoch die bestehenden Regionallinien vorteilhafter. Und solche HVZ-Verstärker können einiges sein aber nicht ein HEX, welcher ja gewissermaßen auch das Premiumprodukt des Regionalverkehrs darstellt.

          „Im D-Takt sind die einzigen wirklichen Langläufer eigentlich nur die Verbindung Kassel/Siegen-Gießen-Frankfurt und Göttingen-Fulda-Frankfurt.“

          Und was gibt es noch darüber hinaus? Nicht viel. Wiesbaden – Darmstadt ist zugegebenermaßen nur ähnlich lang, aber durch den NBS-Verkehr gewissermaßen auch ein Premiumprodukt, welches zudem auch nicht in Konkurrenz zu anderen Linien steht. Bei dir ist das quasi nur ein Kurzstrecken-IC, dessen verkehrlicher Nutzen meiner Meinung nach eben nur sehr begrenzt ist.

    2. Zu dem Punkt 1:
      Den Fernbahnhof habe ich gewählt, da dort der HEX1 über die Wallauer Spange und SFS in den Fernbahnhof einfährt, sodass Umsteigemöglichkeiten nach DA und WI gegeben sind. Die höhengleiche Verbindung kann durch ja noch ausgebaut werden.
      Zum zweiten Punkt muss ich dir recht geben, das war nicht ganz durchdacht.
      Der dritte Punkt ist jetzt in den Vorschlag eingeflossen, da muss ich dir auch recht geben.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.