Beschreibung des Vorschlags
Mit Vorstellung des Deutschlandtaktes wurden auch die Pläne für den Hessen – Express sichtbarer. So verbleibt eine Linie Richtung Kassel in Gegenlage zum IC Karlsruhe – Gießen – Hamburg/dann Warschau. Da der FV über die Halle – Kasseler – Eisenbahn vor einigen Jahren erprobt aber für zu unrentabel abgestempelt wurde, wird man wohl so schnell keinen neuen IC dort lang schicken. Das Angebot war offensichtlich miserabel, aber das tut ja jetzt nichts mehr zur Sache.
Ich möchte also einen Gegenvorschlag unterbreiten der ähnlich zum RRX so ein Zwischending zwischen NV und FV ist.
In dem man den Hessen – Express ab Kassel mindestens 3 mal pro Tag verlängert erhält man ein Gegenangebot per Direktverbindung, dass Leipzig/Halle noch schnell genug mit Frankfurt verbindet, aber keine direkte Konkurrenz zum ICE darstellt. Die Hauptnutzer wären wohl eher die Pendler nach Kassel und aus den Ostdeutschen Mittelzentren Richtung Frankfurt. Außerdem freut sich die MWB bestimmt auch eine im Fahrplan gut untergebrachte Linie zu erhalten, die neuen FR verspricht.
Ich habe in Hessen erstmal alle vorgesehenen Halte des Hessen – Express übernommen sehe aber eine Haltreduzierung im Rahmen des Möglichen. Ab Kassel fährt man fast in perfekter Gegenlage zum RE 9 nach Halle ab und kann dank des RE 2, der in dieser Stunde nach Erfurt verkehrt alle Halte bis Nordhausen auslassen. (Konsens ist, den RE 2 gegebenenfalls ausfallen zu lassen und Heiligenstadt und Leinefelde ins Halteschema zu integrieren) Das sorgt für einen beträchtlichen Fahrtzeitgewinn ohne das Angebot an anderer Stelle auszudünnen. Östlich von Leinefelde sollte es ebenfalls möglich sein in eine ziemlich attraktive Fahrplanlücke zu rutschen, sodass auch hier das Angebot perfekt ergänzt wird.
In Gegenrichtung wird ähnlich verfahren.
Da Fahrzeuge noch nicht bekannt gegeben wurden kann ich dazu keine Aussage treffen. Zu empfehlen ist ähnliches Rollmaterial wie beim RRX, dass ebenfalls den Komfort zwischen Fern- und Regionalverkehr bietet.

Ach, der Kyffhäuser-IC mal wieder 😉
Die ganze Sache krankt ein wenig an dem Umstand, dass jenseits von Kassel deutlich(!) weniger los ist als auf Frankfurt zu. Da kannst du allenthalben über Kassel Hbf fahren und dort einen Zugteil stehen lassen, damit das noch halbwegs an die Nachfrage angepasst ist.
Ja ein beliebtes Thema über die Jahre hier 😀
Das ist mir klar, alleine Bahnsteigstechnisch wird’s da ostwärts problematisch.
Mit einem System wie beim RRX wäre auch das kein Problem, wird da ja mit dem RRX 2 genauso gehandhabt. Übrigens warum im Hbf trennen? Geht in Wilhelmshöhe genau so.
Kann mir aber gar nicht vorstellen, dass da ein all zu langer Zug fahren wird alla RE 30 mit 6-7 Dostos. Warum auch? Gibt ja später mal deutlich mehr Angebot als bisher.
Und mit der schnellen Direktverbindung Kassel – Leipzig kriegt man sicherlich auch ein paar Leute rein die durchfahren wollen. Klar nicht gerade das Aufgebot wie auf der MWB, aber deswegen ja auch die abgespeckte Variante.
Und mit der schnellen Direktverbindung Kassel – Leipzig kriegt man sicherlich auch ein paar Leute rein die durchfahren wollen.
Via Erfurt und SFS bekommt man aber auch das schneller hin. Im Zweifel mit Umstieg in Erfurt.
Eisenach. Der Umstieg findet in Eisenach statt, da der ICE den IC bereits in Eisenach oder Gotha überholt. Es ist also sogar noch schneller als mit Umstieg in Erfurt.
Klar kann man das als Argument anbringen, aber dann haben wir diese Situation genau 3 mal am Tag bzw 4 mal wenn wir einen Freitag oder Sonntag haben. Das ist jetzt auch nicht gerade ein Überangebot. Denke den ergänzenden Charakter behält mein Vorschlag da schon ganz gut. Die Lücken haben wir eh alle schon, dann kriegen wir bestimmt innerhalb von 4 Stunden IC Abstand auch da noch eine Direkt(!)verbindung (mit ganz unterschiedlichen Unterwegshalten) unter.
Wäre Eichenberg nicht auch ein interessanter Zwischenhalt. Immerhin ist das Kreuzungsbahnhof.
Ab Kassel fährt man fast in perfekter Gegenlage zum RE 9 nach Halle ab und kann dank des RE 2, der in dieser Stunde nach Erfurt verkehrt alle Halte bis Nordhausen auslassen.
Eichenberg bräuchte man meiner Meinung nach tatsächlich nicht, denn außer dem Bahnhof ist da wirklich fast nichts. Andenken könnte man aber Heiligenstadt und vor allem Leinefelde, die nicht gerade klein sind und für die eine Direktverbindung nach Frankfurt durchaus interessant wäre – RE 2 hin oder her. Dort haben auch immer die Fernzüge gehalten.
Alternativ könnte man auch überlegen, den RE 2 in der Stunde zu ersetzen, das würde für Thüringen einige Einsparungen ergeben und nur wenige Minuten Fahrzeitverlust.
Damit ersetzt du den RE 2 aber ganz, der fährt nämlich nur alle 2 Stunden. Find ich nich gut.
Finde ich auch schlecht. Der RE 2 ist tatsächlich recht häufig ziemlich voll und das schon bevor er auf die HKE trifft, da eine 4 Stunden Lücke rein zuhauen finde ich eher semi. Mein Konzept sieht ja gerade vor keine sonstigen Verschlechterungen zu bringen. Leinefelde mitzunehmen kann ich mir dagegen noch gut vorstellen. Bis dahin müsste auch irgendwo der RE 2 überholt worden sein.
> Der RE 2 ist tatsächlich recht häufig ziemlich voll
, wobei der Vollständigkeit halber zu erwähnen ist, dass er meistens aus einem einzigen VT642 besteht…
„Damit ersetzt du den RE 2 aber ganz, der fährt nämlich nur alle 2 Stunden. Find ich nich gut.“
Also in der Beschreibung steht etwas von einer Verlängerung über Kassel hinaus von 3-4 mal am Tag.
@Siggi Wie Richard schon sagt: So wahnsinnig viele Menschen sind das aus Kassel nach Mühlhausen auch nicht. Aber war ja auch nur eine Idee, um Kosten zu sparen und das ganze ein wenig realistischer zu machen. Wenn Thüringen das auch so mitmacht – gerne! Und ob die an Heiligenstadt vorbeifahren wollen, um 2 min Fahrzeit zu gewinnen, bezweifle ich auch.
Ja gut, so kann man das auch anbieten. Dann verliert das Angebot zwar für SA und Sachsen etwas an Attraktivität, aber sollte dennoch gehen. So schlimm kann’s auch für die Erfurt – Kassel Pendler nicht sein, die bekommen ja extra den RE auf die Thüringer Stammstrecke Kassel – Eisenach – (?) Da wird man ja auch aus dem Deutschlandtakt nicht schlauer ob das bis Weimar gehen soll, nur bis Eisenach oder wie auch immer.
Dann bin ich ja mal gespannt wie die DB sich den IC nächstes Jahr vorstellt.
2-3 Zugpaare werden ja nach offiziellen Quellen tatsächlich kommen.
Für mich jetzt viel spannender wo es südlich/westlich von Kassel und östlich von Halle hingeht.
Ob man jetzt nochmal alte IC 1 Garnituren auf die Reise schickt bezweifel ich. Wenns IC 2 wird ist eigentlich nur die Main – Weser Bahn drin oder die Wende in Kassel ausm Westen. Genauso ist in Halle ja einiges möglich (Auch Ende in Halle).
Die DB überrascht uns eben alle noch. Die Angebotsoffensive kommt ja tatsächlich, wenn selbst solche Strecken in den FV aufgenommen werden.
Ist das erster April oder hast du eine Quelle für nächstes Jahr?
Kein Aprilscherz! (Kann man von mir aus abschaffen)
Wie ich bereits vor einigen Tagen im Forum mitgeteilt habe ist das den offiziellen Korridorsteckbriefen der DB für 2020 entnommen. Da lernt man aber nur dass es insgesamt durchschnittlich 5 Züge pro Tag zwischen Kassel und Halle im Fernverkehr geben wird. Alles Andere ist dann aber Spekulation!
Wenn du dich selber überzeugen magst kannst du ja selber einen Blick hineinwerfen, die Dokumente sind frei zugänglich, ab Seite 157 gibt’s alles was man wissen muss.