Beschreibung des Vorschlags
Aachen-Heerlen als Euregiobahn/RS
Der Vorschlag befasst sich mit einer neuen Verbindung von Aachen Rothe Erde nach Heerlen über Kerkrade. Dabei soll der Streckenabschnitt Herzogenrath – Aachen umfahren werden. Dieser Abschnitt mit 6 Zügen pro Stunde und Richtung plus Güterverkehr ist aktuell schon überlastet. Es gibt Überlegungen von verschieden Auf’gabenträgern einen IC aus Heerlen nach Aachen durchzubinden, und so eine Verbindung Aachen-Heerlen-Eindhoven(-Randstad) zu schaffen. Für diesen wäre mit der aktuellen Infrastruktur keine Trasse verfügbar, sofern keine Trasse des GV genommen wird. Daher wird in den Planung die Streichung eines RE18 favorisiert. Dadurch würde der T30 auf einen T60 halbiert.
Als Ausgleich für die entfallene Fahrt möchte ich gerne meine Linie vorschlagen. Die Strecke beginnt in Heerlen. Dort besteht Anschluss an den IC nach Aachen (Direktverbindung)/Eindhoven und den RS 15 nach Maastricht sowie den RS nach Sittard.
Die Strecke läuft von Heerlen nach Osten über Landgraaf nach Eygelshoven. Dort weicht sie dann zum ersten Mal von der bestehenden Linie RE18 ab. Statt Eygelshofen Markt wird die Strecke in Richtung Kerkrade befahren und der Halt Eygelshoven bedient. Es geht parallel zum RS12 bis Kerkrade Centrum.
Von dort wird die Strecke nach Simpelveld reaktiviert, mit Unterwegshalt in Spekholzerheide und Simpelveld (neu). Durch den neuen Bahnhof und einen anschließenden Tunnel spart man sich das Kopf machen in Simpelveld. Je nach Kurvenradius kann der Tunnel kürzer ausfallen. Dennoch wird das der Teuerste Teil des Projektes
Dann biegt die Strecke auf die Museumsbahn nach Vetschau ein, mit Halt in Bocholtz und Vetschau.
Statt in Richterich in die Bestandsstrecke einzubiegen wird diese Höhenfrei gequert. Ich folge der Autobahn, sodass für die Auf- bzw Abfahrten kleinere Über- oder Unterführungen notwendig sind. Es soll in Laurensberg einen neuen Haltepunkt mit P+R Option entstehen
In Haaren soll der nächste Halt sein. Dort biegt die Strecke auf eine alte Trasse ein. Der Radweg der dort aktuell verläuft kann wenige Meter nach Osten auf den Benno-Levy-Weg verlegt werden (auch ein Radweg). Danach wird as Verbindungsgleis zwischen Talbot und Rothe Erde befahren, mit Halt in Hüls Schulzentrum und ggf. Eilendorf West.
Dann kommt die Linke zu einem unbefriedigenden Ende in Aachen Rothe Erde. Südlich soll ein Seitenbahnsteig entstehen, an dem der Zug Wenden kann, alternativ kann der Bahnsteig auch von der RB20 genutzt werden. Die Verlängerung nach Aachen HBF ist aktuell aufgrund der Zweigleisigkeit des Burtscheider Viadukts nicht möglich, und kurz- bis mittelfristig wird es auch keinen viergleisigen Ausbau geben. Sollte es Trassenkapazität geben, ist eine Verlängerung bis zum HbF zu priorisieren. In Rothe Erde hat man dennoch Anschluss an alle deutschen RE/RB Verbindungen Richtung Düren/Köln.
Der FV kann nur mit Umstieg erreicht werden, ebenso die Verbindungen Richtung Mönchengladbach und Heinsberg. Dafür werden neue Stadtteile erschlossen und eine Achse Aachen-Kerkrade-Heerlen eingerichtet.
mit einer Führung über das Avantisgelände würde der Tunnel in Simpelveld weg fallen, jedoch auf Kosten der Haltepunkte Simpelveld und Bocholtz.
