Beschreibung des Vorschlags
Um von der Haltenhoffstrasse zum Bahnhof Nordstadt zu gelangen, muss man sehr lange laufen oder mit dem Bus fahren (direkter Stadtbahnanschluss nicht vorhanden), obwohl man von der Haltenhoffstrasse die S-Bahnstation sieht.
Rund um der Haltenhoffstrasse sind zahlreiche öffentliche Gebäude (KRH Nordstadt, Goetheschule usw.) sowie ein Neubaugebiet und Studentenwohnheime.
Derzeit sind die Herrenhäuser Gärten mit der S4/S5 nur via Bahnhof Ledeburg und Bus 136 zu erreichen. Der Bus kommt jedoch nur halbstündig. Die Linie 11 und damit der Zoo sind gar nicht am S-Bahnnetz gebunden.
Konkret soll eine Unterführung von der Straße „Auf der Loh“ unter den Abstellgleisen Hainholz zum S-Bahnsteig gebaut werden. Während sich der Teil auf der Loh auch barrierefrei ausbauen lässt (durch Rampe oder Fahrstuhl), ist es auf dem Bahnsteig nicht ohne weiteres möglich. Für die Barrierefreie Erreichbarkeit des Bahnhofs gibt es jedoch auch die jetzige Anbindung.

Wäre natürlich schön zu haben, aber ich halte das nicht für realistisch. Der Fußweg zur Haltenhoffstraße läge bei ca. 250 m gegenüber 400 m zur Strangriede, wo die 11 auch hält. Der 121er Bus wird sowieso am Bf. Nordstadt direkt erreicht, erhebliche Verbesserungen gäbe es also nur für den 136er. Wichtigstes Ziel mit dem 136er ist Stöcken. Der 136er wird aber, mit der S4 oder S5 kommend, auch in Ledeburg erreicht, was nach Stöcken schneller ist als über die Haltenhoffstraße, zumal hier parallel dann auch der 135er fährt. Mit der S1 oder S2 kommend wird die Stadtbahn 5 in Leinhausen erreicht, die ebenfalls nach Stöcken fährt und schneller ist. Profitieren würden also nur Fahrgäste der S1 oder S2, die nach Ledeburg wollen, sowie diejenigen, die ihr Ziel direkt fußläufig an der Haltenhoffstraße haben. Das ist dann doch eine recht überschaubare Gruppe für so ein Projekt.
Der Fußweg zwischen S-Bahnhof und Haltestelle liegt nur bei 180 Metern, außerdem ist der Bedarf größer angesichts vieler Wohngebiete, öffentliche Einrichtungen und die Nähe zu den Herrenhäuser Gärten. Eine Umsetzung wäre zudem nicht sonderlich aufwendig, selbst wenn die Unterführung nicht so häufig verwendet wird würde es sich lohnen