0 Kommentare zu “Hannover: Neue U-Station Welfenplatz

  1. Mit einem Radius von 300m zeichest du eine zu kleine Fläche ein, geeigneter sind 500m. Ein großer Teil der Gebiete im potentiellen Einzugsbereich liegt dann gleichzeitig auch im Einzugsbereich der Haltestelle Sedanstraße, sodass ich die enormen Investitionen für eine weitere Haltestelle nicht als gerechtfertigt ansehe. Deshalb wurde die Station bisher auch immer abgelehnt.

    Abgesehen davon ist EBO-Infrastruktur die falsche Kategorie.

    1. Hi,

      Mit einem Radius von 300m zeichest du eine zu kleine Fläche ein, geeigneter sind 500m.

      500 Meter Einzugsgebiet sind zu viel für eine Stadtbahn Haltestelle. Das würde für S-Bahn und U-Bahn passen.

      Die Kostengünstigste Möglichkeit für SPNV ist hier tatsächlich die S-Bahn. Es befinden sich nämlich paralell zur Hagenstraße 4 Wendegleise der S-Bahn. Es wäre hier genügend Platz für zwei Seitenbahnsteige. Da keine Aufzüge und Brücken nötig sind, sind diese sehr günstig baubar. Der Fahrgastverband ProBahn hat als Grundlage des Kostenvergleichs 89 Projekte ausgewertet. Der Bau eines einzelnen Bahnsteigs kostete durchschnittlich knapp unter 200.000 Euro. Mit Planung und weiteren Kosten kam man durchschnittlich auf 420.000 Euro pro Bahnsteig. Für zwei Bahnsteige wären das dann 840.000 Euro. Durch die Inflation gehe ich von Baukosten in Höhe von 1,5 Mio. für heutzutage aus. Züge halten in eh schon dort. Das wäre wohl deutlich günstiger als die unterirdische Stadtbahnstation. Natürlich schließt die S-Bahn andere Gebiete an, aber für Umland und Stadtrandgebiete ist sie schneller. Wer ins Zentrum will, der ist auch mit dem Rad schnell dort oder er geht zur Sedanstraße.

      Vg Geomaus007

      1. 500 Meter Einzugsgebiet sind zu viel für eine Stadtbahn Haltestelle. Das würde für S-Bahn und U-Bahn passen.

        Im Nahverkehrsplan der Region Hannover werden 500m für Stadtbahnhaltestellen und 1000m für S-Bahnen verwendet. 300m passen für Busse und ggf. noch Straßenbahnen. Was du schreibst stimmt also schlichtweg nicht.

        Die Kostengünstigste Möglichkeit für SPNV ist hier tatsächlich die S-Bahn. Es befinden sich nämlich paralell zur Hagenstraße 4 Wendegleise der S-Bahn. Es wäre hier genügend Platz für zwei Seitenbahnsteige. Da keine Aufzüge und Brücken nötig sind, sind diese sehr günstig baubar.

        Was für ein Quatsch. Die S-Bahnen wenden am Hbf am Bahnsteig 13/14, nicht auf den Abstellgleisen an der Hagenstraße. Die dienen primär dem ENNO und der WFB zur Abstellung. Die S-Bahnen können auch nicht an die Hagenstraße verlängert werden, weil am Hbf ja der Personalwechsel stattfinden muss. Die Wendezeit dort liegt bei der S3 bei 10 Minuten, bei der S7 bei 9 Minuten, da geht also nichts mehr. Nur bei der S6 wäre eine Verlängerung von den Fahrzeiten her denkbar. Aber die S6 steht am Bahnsteig 14 südlich des im gleichen Zeitraum dort wendenden ENNOs. Funktioniert also nicht.

        Abgesehen davon ergibt eine solche Verlängerung auch keinen Sinn, da ja als einziges wirklich relevantes Ziel im Stadtgebiet der Hbf erreicht werden kann, wo dann ein Umstieg erforderlich ist. Mit dem unrunden Takt und der schwierigen Erreichbarkeit der Station würde sie kaum genutzt werden, da am besser erreichbaren Welfenplatz Busse halten, die ebenfalls zügig am Hbf sind.

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