Hannover: Linie 10-Untertunnelung Linden

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Beschreibung des Vorschlags

Die Linie 10 ist sozusagen eines der Sorgenkinder des Hannoverschen Stadtbahnnetzes: Die Züge kommen durchschnittlich nur sehr langsam voran, der Ausbaustand lässt allgemein zu Wünschen übrig und ein barrierefreier Zustieg  ist nur an wenigen Haltestellen im Stadtteil Ahlem und in der Innenstadt möglich.

Ein besonderes Problem ist dabei der Streckenabschnitt in der Limmerstraße, da diese eine stark frequentierte Fußgängerzone darstellt. Außerdem wäre es ziemlich schwierig, dort Hochbahnsteige unterzubringen. Deshalb schlage ich hiermit vor, in dieser Straße einen Stadtbahntunnel einzurichten.

Das westliche Tunnelportal soll sich aus Richtung Ahlem kommend kurz hinter der Brücke über den Westschnellweg befinden.  Die bisherigen drei oberirdischen Haltestellen Ungerstraße, Leinastraße und Am Küchengarten sollen dann durch zwei Tunnelstationen ersetzt werden, denen ich die Namen Offensteinstraße und Küchengarten zugeordnet habe. Um diese möglichst kostensparend bauen zu können, sollen diese Mittelbahnsteige in einfacher Tiefenlage erhalten, sodass auch direkter Tageslichteinfall möglich wäre. Auf Zwischengeschosse könnte man verzichten, also ähnlich den neueren Tunnelstationen der Stuttgarter Stadtbahn. Das östliche Tunnelportal sollte sich in einer leichten Kurve kurz hinter der Kreuzung Elisenstraße/Am Küchengarten befinden.

Durch diese Strecke ließe sich die Fahrzeit der Linie 10 verkürzen und die Pünktlichkeit verbessern.

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2 Kommentare zu “Hannover: Linie 10-Untertunnelung Linden

  1. Eine Untertunnelung könnte hier tatsächlich die Lösung sein, mehr Barrierefreiheit zu schaffen und gleichzeitig die Linie 1o zu beschleunigen.

    Jedoch wäre es schon schön, wenn du alles etwas detailreicher gezeichnet hättest, denn man erkennt nicht, wo genau die Tunnelrampen sein sollen. Ich habe selbst einmal nachgemessen, diese haben in Hannover mindestens eine Länge von ~ 120 Metern. Das südöstliche Portal sollte daher genug Platz in der Spinnereistraße haben.

    Das nordwestliche Portal hingegen wird genau dort verlaufen, wo die Abfahrten vom Westschnellweg sind. Dabei existieren auch Überfahrmöglichkeiten der Autos über die Stadtbahngleise auf die Gegenfahrspur der Limmerstraße. Mindestens eine davon muss verschoben werden, damit die Rampe genug Platz hat.

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