Hannover: Einstellung Linie 11

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Beschreibung des Vorschlags

Die Stadtbahnlinien 4 und 6 sollen laut Nahverkehrsplan (Seite 102) verlängert und im Takt verstärkt werden. Sinnvoll. Allerdings fehlen dem C-Tunnel dafür die Fahrtrassen (siehe NVP Seite 74).

Die Lösung ist die Einstellung der Linie 11. Das gibt Kapazitäten im C-Tunnel frei, um 4 und 6 im Berufsverkehr auf 5′-Takt zu verbessern und zu verlängern. 11 ist eh nur eine Verstärkerlinie, sie hat nur drei eigene Stationen, die zudem parallel durch Busse bedient werden.

Zum Ersatz des Haltes Haltenhoffstr., wird Buslinie 136 bis Kopernikusstr. verlängert. Dadurch kann man von 136 neu zu SL 6 und der Ringbuslinie 100/200 umsteigen. Der Ast zum Zoo wird bereits heute ausreichend von den Buslinien 128 und 134 bedient. 

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4 Kommentare zu “Hannover: Einstellung Linie 11

  1. Stilllegungen finde ich grundsätzlich immer schlecht, wenn dafür nichts neues gebaut wird. Hier in dem Fall ist das natürlich bisschen anders.
    Lohnt es sich nicht eine der beiden Stadtbahnlinien auf der Strecke zu verkehren, wenn auch nur in der HVZ? Also, dass dann eine der Verstärkungen diesen Ast übernimmt oder ist die Nachfrage an den anderen Haltestellen zu hoch?

  2. Eine Stilllegung halte ich erstmal auch nicht für sinnvoll. Denkbar wäre allerdings eine Konzept, welches die Außenäste wie folgt stärkt:

    – So könnte der Abschnitt zum Zoo mit einem (oberirdischen) Lückenschluss zum Hbf von einer anderen Linie bedient werden. Die 11 könnte dann die Linie 4 oder 6 verstärken.

    – Der Abschnitt zur Haltenhoffstraße ist zwar nur recht kurz und erreicht ungünstigerweise nicht den Nordbahnhof, allerdings bindet er ein recht dicht besiedeltes Gebiet an. Daher würde ich als Alternative zu einer Stilllegung lieber einen Lückenschluss zwischen Haltenhoffstraße und Herrenhäuser Gärten vorsehen. Die Linie 11 könnte dann als Verstärkerlinie bis nach Garbsen durchgebunden werden und würde zugleich weitere Ziele in der Innenstadt dorthin anbinden.

    Das nur als beispielhafte Ideen um die Äste nicht stilllegen zu müssen. Andere Lösungen dafür sind natürlich auch denkbar.

  3. Um die C-Strecke zu entlasten hatte ich mal diesen Vorschlag erstellt. Damit könnte man…

    1. Eine zusätzliche Linie durch den C-Tunnel vom Steintor zur Braunschweiger Platz schicken (die 11 fällt weg).

    2. Die Linie 11 vom Hbf aus durch die Innenstadt zum Zoo schicken, von dort aus weiter über das HCC nach Osten (Verstärkung der 4/5) oder Süden (Verstärkung der 6)

    3. Mit einer zusätzlichen Spange von der Haltenhoffstrße zur Appelstraße kann man die 11 noch wie von Intertrain beschrieben nach Stöcken/Garbsen verlängern.

    Damit würde man insgesamt folgende Bedienfrequenzen auf den Außenästen erreichen können:

    1. Leinhausen – Herrenhäuser Gärten: 3 Linien

    2. Nordstadt – Strangriede: 2 Linien

    3. Braunschweiger Platz – Nackenberg: 3 Linien

    4. Braunschweiger Platz – Kronberg/EXPO: 2 Linien

    Also auf jedem Außenast eine Linie mehr als bisher, das sollte auch langfristig gesehen ausreichend sein.

    Klar kosten die 3 Neubauabschnitte nicht ganz wenig Geld, aber deutlich besser als Stilllegungen sind sie allemal.

  4. Es gibt mehr als genug Ansätze zum Beispiel die 4 über Haltenhoffstraße zu führen oder die D-Strecke zum Zoo zu führen, geschweige denn eine E-Strecke zu bauen. Die Stilllegung der Linie 11 wäre ein Armutszeugnis

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