Beschreibung des Vorschlags
Der Vorschlag beschreibt eine Nutzung des südlichen Astes der Güterumgehungsbahn. Dies setzt eine getrennte Behandlung der Nord- und Südäste der Güterumgehungsbahn vorraus.
Mein Vorschlag ist dabei die Nutzung des südlichen Astes durch die S1.
Die Haltestelle Landwehr würde immer noch von der S4 bedient werden, sodass es dort weiterhin zusätzlich zu der U1 (Wandsbeker Chausse / Ritterstraße) und U2/U4 (Burgstraße) eine S-Bahn gäbe.
Der Bahnhof Hasselbrook müsste dafür etwas nach Nordwesten verschoben werden. Jedoch könnte durch den Bahnsteig der S4 der Hammer Steindamm weiterhin erschlossen bleiben. Die S1 würde dann ihren Bahnsteig auf der GUB haben. Weiter würde die S1 Hamm Nord mit der Haltestelle Sievekingsallee anbinden und einen möglichen Umstieg zur Xpressbuslinie 35 und der Stadtbuslinie 261 schaffen. Danach gäbe es eine Umstiegsmöglichkeit zur U2/U4 am Rauhen Haus. Die Haltestelle Hamm Süd ist optional, da sie nicht in unmittelbarer Umgebung von Wohngebieten liegt. Aber lieber haben als brauchen 😉 Im Anschluss gäbe es noch eine bessere Anbindung an das Gewerbegebiet nördlich der S2-Haltestelle Tiefstack, wobei die Haltestelle über der Bille sein würde, um auch Teile von Hamm-Süd mit anzubinden, und dann eine Einfädelung in die S2-Strecke. Auf dieser würde die S1 dann bis zum Berliner Tor fahren und von dort auf der regulären Strecke weiter.
Rothenburgsort und Tiefstack würden von der neuen Linienführung insofern profitieren, als dass dort durch das Ausbauvorhaben der Stadt Hamburg „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ mehr Wohnungen und Gewerbe errichtet werden soll, die dann einen direkten Anschluss an den Flughafen oder die City Nord hätten.

Die Güterumgehungsbahn hat viel Potential. Statt nach Tiefstack würde ich eine neue S-Bahn Linie vom Flughafen eher nach Harburg (über Elbbrücken) bevorzugen. Zudem müsste man überlegen, ob dann die zwei Gleise am Flughafen dann noch ausreichen.
Ich denke der Nutzen bei einem direkten Flughafenanschluss von Grasbrook, Veddel, Wilhelmsburg und Harburg wäre deutlich größer.
Das ist auch logisch, aber der Teil der GUB ist wichtig, um von der Berliner Strecke auf die Hannoversche Strecke zu wechseln (z.B. Rostock – Hamburg – Hannover).
Die für eine Flughafenanbindung neu benötigte Linie würde dann die meiste Zeit nur parallel zu bestehenden Strecken fahren, heißt, man kann auch jetzt schon mit nur einem Umstieg den Flughafen von Harburg aus erreichen.
Interessantes Konzept, aber ich bin mir unsicher, ob das Fahrgastpotenzial hier hoch genug ist. Einerseits gibst du den Bergedorfern eine Tangentiallinie, die ich als Ex-Bergedorfer sehr schätzen würde, andererseits, hat Bergedorf selbst nicht viele Einwohner und ob da genug zusammenkämen, wäre fraglich. Ich würde die neue S1, vermutlich sollte hier dann das Nummernschema geändert werden, dann noch perspektivisch nach Geesthacht verlängern.