4 Kommentare zu “Hamburg: Straßenbahn Grindelachse & Niendorf/Schnelsen

  1. Sehr guter Vorschlag! Paar Anmerkungen:

    1. „Der erst drei Monate alte Vorschlag von Ulrich Conrad entspricht eher meinen Vorstellungen, weist aber meiner Ansicht nach immer noch einige Defizite auf. Inwiefern das wirklich problematisch wäre, kann ich nicht abschließend beurteilen, aber ich halte meine Variante für eher umsetzbar und in manchen Aspekten sinnvoller.“ – bitte hier etwas konkreter werden.

    2. Die Schleife am Hbf könnte man vielleicht auf den Steintorplatz legen, weil das näher ist und man so schneller wenden kann

    3. Ich würde den Schlenker über den Rathausmarkt mitnehmen, um die Erreichbarkeit zu verbessern.

    4. Im Kreuzungsbereich der Querverbindung am UKE wäre es wenig sinnvoll, auf einem kurzen Stück die Gleise des 5ers mit zu benutzen, weil das wertvolle Kapazitäten verschenkt. Besser wäre eine Lösung wie in meinem Vorschlag.

    5. Du siehst ja offensichtlich zwei Linien vor. Im Sinne von mehr Direktverbindungen würde ich nicht beide zum Hbf schicken, sondern die andere Richtung HafenCity oder Stadthausbrücke.

  2. Bitte hier etwas konkreter werden.

    Das ist jetzt erledigt. Weiteres werde ich in einem Kommentar unter Ulrichs Vorschlag erläutern.

    „Die Schleife am Hbf könnte man vielleicht auf den Steintorplatz legen, weil das näher ist und man so schneller wenden kann“

    Der Endpunkt im Umfeld des Hauptbahnhofs ist tatsächlich ein Punkt, den ich sehr kompliziert finde.

    Auf dem Steintorplatz zu wenden, halte ich für nicht umsetzbar. Eventuell könnte man südlich um den ZOB herum über den Carl-Legien-Platz wenden.

    Auch an der Seite des Hauptbahnhofs ließen sich die Parkplatzflächen zum Wenden nutzen, wie es zum Beispiel in Ulrich Conrads Vorschlag gemacht wird.

    Auch eine Stumpfendstelle wäre grundsätzlich denkbar. Dadurch könnte man Platz sparen und hätte den Vorteil, dass man diese wuasi überall einrichten kann.

    Der wichtigste Punkt ist eben die Leistungsfähigkeit des Endpunkts. Dort wird im Endausbau des netzes schließlich nicht nur die Linie 5 enden, sondern auch noch andere. Und allein die Linie 5 kommt schon auf mindestens 12 Fahrten pro Stunde, je nachdem, welche Linien man zu welchem Endpunkt führt. Es müssten ja nicht alle Linien von der Grindellinie am Hauptbahnhof enden.

    Wie man diesen Endpunkt letztendlich gestaltet, lege ich mich nicht endgültig fest. Ich belasse den Vorschlag jetzt so wie er ist, aber dass muss nicht heißen, dass ich andere Varianten grundsätzlich ausschließe.

    „Ich würde den Schlenker über den Rathausmarkt mitnehmen, um die Erreichbarkeit zu verbessern.“

    Das sehe ich etwas anders. Vom Jungfernstieg sind es nur knapp 200 bis 250 Meter bis zum Rathausmarkt, von der Petrikirche nur 150 bis 200 Meter.

    „Im Kreuzungsbereich der Querverbindung am UKE wäre es wenig sinnvoll, auf einem kurzen Stück die Gleise des 5ers mit zu benutzen, weil das wertvolle Kapazitäten verschenkt. Besser wäre eine Lösung wie in meinem Vorschlag.“

    Deine Lösung ist grundsätzlich auch sehr gut, ich sehe aber gar kein Problem an dieser Stelle. Ich bin nicht der Ansicht, dass dieser Abschnitt kapazitativ so problematisch wäre, dass man die Strecken zwingend trennen müsste. ich werd mir das aber in meinem Zielnetz nochmal anschauen und das anpassen, wenn es dennoch Probleme geben sollte.

    „Du siehst ja offensichtlich zwei Linien vor. Im Sinne von mehr Direktverbindungen würde ich nicht beide zum Hbf schicken, sondern die andere Richtung HafenCity oder Stadthausbrücke.“

    Grundsätzlich sehe ich auf diesem Abschnitt ebenfalls mehrere Linien mit verschiedenen Zielen. Welche das konkret sein werden, weiß ich noch nicht ganz. Ob die Hafencity da jetzt sinnvoll wäre, möchte ich noch nicht beurteilen.

    Abschließend nochmal vielen Dank für dein ausführliches Feedback.

     

    1. Das sehe ich etwas anders. Vom Jungfernstieg sind es nur knapp 200 bis 250 Meter bis zum Rathausmarkt, von der Petrikirche nur 150 bis 200 Meter.

      Für die Fahrgäste ist es aber bequemer, direkt in Sichtweite in die Straßenbahn einzusteigen. 200 Meter sind für innenstädtische Verhältnisse eher durchschnittlich.

      Ich bin nicht der Ansicht, dass dieser Abschnitt kapazitativ so problematisch wäre, dass man die Strecken zwingend trennen müsste. ich werd mir das aber in meinem Zielnetz nochmal anschauen und das anpassen, wenn es dennoch Probleme geben sollte.

      Legt man die offiziellen U5-Prognosen zugrunde, wird das schon eng. Okay, wenn man davon ausgeht, dass diese unverhältnismäßig hoch sind, ist das was anderes, andererseits muss man aber auch für die Zukunft gewappnet sein. Wer weiß, ob wir in 20 Jahren vielleicht Innenstadtfahrverbote haben, wer weiß.

      Ob die Hafencity da jetzt sinnvoll wäre, möchte ich noch nicht beurteilen.

      Finde ich schon. Erstens hätte man eine gerade Nord-Süd-Achse, zweitens bietet die U4 nur eine unzureichende Anbindung, da diese das gesamte Quartier mit 2 Haltestellen direkt am Elbufer erschließen muss, und drittens unterfährt die U4 die halbe Innenstadt ohne Halt, sodass für Reisende ohne eine Tram komische Umsteigezwänge entstehen würden (wie z. B. Überseequartier – St. Pauli über Jungfernheide mit 2x umsteigen??)

      nochmal vielen Dank für dein ausführliches Feedback

      Gerne doch

  3. So ganz zufällig habe ich mich im Forum auch damit mal auseinander gesetzt („Eine Linie aus Burgwedel, eine aus Niendord Markt, beide im T10, ergeben z. B. schon einen T5. Mit einer dritten Linie, die am UKE abbiegt und dort auch endet (mir fiel grad nichts besseres ein), hätte man einen T3,3 auf der U5-Strecke.“), das ist ja zufällig das, was du hier vorschlägst.

    Den Niendorfer Ast würde ich in die Hafencity verlängern, und dafür ab Siemersplatz oder UKE eine weitere Linie aufnehmen, die den T5 zum Hbf hält (oder Verstärker).

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