Beschreibung des Vorschlags
Ich möchte hier die Idee vorstellen, den Thalys Paris-Essen und den Sprinter Köln-Hamburg zu einer einzelnen Linie zusammenzufassen, so dass es eine schnelle Verbindung von Hamburg nach Brüssel und Paris gibt.
Es gibt 2 verschiedene Möglichkeiten: Entweder man verlängert die Thalys bis Hamburg, unter der Vorraussetzung, dass die Tarifeinheit mit der DB wieder hergestellt wird. Oder aber, das ganze ist eine ICE-Linie der DB, die zwischen Essen und Paris den Thalys ersetzt.
Die Fahrzeit Hamburg-Paris beträgt etwa 7 Stunden.

Wieso wurden denn hier 350 Haltestellen, die ich nicht eingezeichnet habe, hinzugefügt?
Das ist ein leider öfters vorkommender Bug. Entweder kannst du den Vorschlag von einem Admin löschen lassen und das Ganze neu zeichen oder du löschst die einzelnen Halte per Hand.
Gegen diesen Fehler ist leider kein Kraut gewachsen, das kann jedem passieren. Reparieren kann man das nur, indem man die Halte alle einzeln löscht oder einfach alles neu zeichnet. Man muss dann eben abwägen, was weniger aufwändig ist. Lernen kann man daraus, dass man beim Zeichnen der Linien öfters mal absetzen sollte, damit im Fehlerfall nicht ganz so lange Strecken betroffen sind.
Solltest du dich fürs Neuzeichnen entscheiden, können wir den fehlerhaften Vorschlag löschen, aber dann ginge die Diskussion zwischen dir und Texon mit verloren. Das wäre schade.
Das wird ja ewig dauern, 350 Haltestellensymbole einzeln zu entfernen … Na gut ich mach mich mal an die Arbeit …
Schön, dass du es geschafft hast. Mit etwas Routine geht es ja dann doch recht flott, aber man lernt auch öfters bei zeichnen der Linien abzusetzen. Leider leiden wir alle ab und zu unter diesem Problem, ein Mittel dagegen haben wir nicht.
Ich würde noch Münster und Bremen in den Linienverlauf aufnehmen. Dadurch hat man zwar nicht mehr den originalen Linienverlauf des Sprinters, aber die Reisezeiteinbusen liegen bei etwa 10min auf 8h Gesamtreisedauer.
Der Sprinter Köln-Hamburg ist eher ein Sprinter Ruhrgebiet-Hamburg, bei dem zwischen Hamburg und Ruhrgebiet nicht gehalten wird. Wenn man diesen aber nach Brüssel und Paris weiterführt, entstehen auch attraktive Verbindungen nach z.B. Bremen.
Mir gefällt die Idee gut und ich kann mir das als ICE Linie vorstellen, weil die Deutsche Bahn ja auch schon nach Brüssel und Paris fährt. Hoffen wir nur, dass die Verspätung nicht ins unermessliche steigt.
P.S. Ab Köln kann man die Haltestellen noch etwas reduzieren.
Bremen wird bewusst ausgelassen, da hier durch die Abkürzung über die Güterbahn sehr viel Zeit eingespart werden kann.
Zum Thema Verspätung: Ich glaube, es gibt einige ICE-Linien mit weitaus längeren Fahrzeiten, wie zum Beispiel die ICE-Linie 11 Hamburg-Berlin-Leipzig-Frankfurt-Stuttgart-München. Da hier innerhalb Frankreichs und Belgiens nur auf SFS gefahren wird, also ohne Mischverkehr mit Güter- und Regionalzügen, denke ich nicht dass das ein sehr großes Problem darstellt.
Ich weiß auch nicht, wo die 350 Haltestellen herkommen, das ärgert mich auch.
Der ICE Sprinter braucht mit drei Zwischenhalten knapp über 3:30h. Der normale ICE mit acht Zwischenhalten knapp über 4h. In Bremen kann man vielleicht überdurchschnittlich viel einsparen, aber das hält sich alles noch in Grenzen.
So, Fehler entfernt. Kommentare weiterhin sehr erwünscht 🙂
Ein durchaus interessanter Vorschlag. Die Takt-Züge der Rollbahn fahren nach Köln auch weiter, das bietet sich für den Sprinter erst recht an. Frankfurt via KRM macht wenig Sinn, denn das geht über Kassel schneller. Und mit Brüssel und Paris hat man gleich zwei Millionen- und Hauptstädte.
Die Idee gefällt mir. Auch wenn die Nachfrage nach Sprintern allgemein ja immer geringer ist als erwartet.
Für eine solche Verbindung wäre diese hier vorgeschlagene Strecke ja optimal. Dieser würde den langsamen Weg durch das Ruhrgebiet erheblich beschleunigen und somit auch dem Flugverkehr HH – Paris Konkurrenz machen können.
Nur mit einem Ruhr-Bypass wie bei dir sehe ich für so einen Sprinter auch Potenzial. Das Gejuckel Dortmund – Duisburg – Köln frisst einfach zu viel Zeit, um zeitlich wirklich interessant zu sein. Zudem hat man dann noch das Rollbahn-Problem, wo noch auf längere Zeit erstmal bei 200 Schluss ist
Man hätte sowohl Düsseldorf, als auch Duisburg, als auch Essen, also insgesamt 1,7 Millionen Leuten, die Direktverbindung nach Paris und die Sprinterverbindung nach Hamburg genommen. Welche Fahrzeitersparnis bekommt man dafür? Beides ist ab Münster ca gleich weit. Heute sind es im Nordteil 160 km/h und im Südteil 200 km/h. Über Dortmund mit SFS wäre es im (etwas kürzeren) Nordteil ebenfalls 160 km/h, im Südteil 200-250. Gut, 2 Halte weniger. Aber mehr als 15 Minuten ist der Unterschied gewiss nicht. In meinen Augen eher eine Verschlechterung als eine Verbesserung gegenüber dem Ist-Zustand.
Wieso? Die Fahrgäste können doch in jeden weiteren beliebigen Regional- oder Fernzug steigen und in Köln bzw. Dortmund den Sprinter erreichen. Ein Sprinter sollte nicht durch das Ruhrgebiet zuckeln, da reichen Zubringerzüge und meinetwegen auch gerne ein paar Direktverbindungen (das Potential sollte ja wohl locker für beides reichen).
Bezüglich der Fahrzeit hatte ich mal pessimistische 20 min geschätzt, axp ist sogar von 40-45 min ausgegangen. Ich denke 30 min dürfte man wohl erreichen.
Bei deinem Vergleich weiß ich nicht genau, auf was du dich beziehst. Die Rheinschiene oder die Wupperschiene? Ersteres mit oder ohne Dortmund und/oder Essen? Da muss man nämlich differenzieren 😉
Wieso? Die Fahrgäste können doch in jeden weiteren beliebigen Regional- oder Fernzug steigen und in Köln bzw. Dortmund den Sprinter erreichen.
Deswegen habe ich ausdrücklich geschrieben, man würde ihnen die Direktverbindung nehmen. Und was den Sprinter nach Hamburg angeht, würde man diesen Städten zusätzlich zu einem zusätzlichen Umstieg auch noch den Umweg über Dortmund aufdrücken, momentan wird der kürere Weg über Haltern gefahren.
Bei deinem Vergleich weiß ich nicht genau, auf was du dich beziehst.
Worauf ich mich beziehe? Auf den Vorschlag, unter dem wir hier hier diskutieren, natürlich! Auf was bitte sonst?
Ich denke 30 min dürfte man wohl erreichen.
Der Sprinter, der Köln täglich um 06:15 verlässt, durchfährt um 7:44 Münster Hbf. Also nach 1:29.
Du willst also mit deiner SFS die Strecke in 30 Minuten weniger schaffen, in 59 Minuten. Allein Münster-Dortmund dauert 30 Minuten, dann nochmal 2 Minuten für den Halt dort. Bleiben 27 Minuten bis Köln. Das sind 82 Kilometer, die letzten 15 ab Leverkusen aber im Altnetz bei Vmax 160, inkl. Hohenzollernbrücke (wie langsam die ist weiß jeder). Und deine Strecke schaut auch extrem kurvig für eine SFS aus. Mehr als 250 geht da auf gar keinen Fall, eher 230. In unter 35 Minuten wird das nichts. Ich würde mal Zeitersparnis von max. 20 Minuten ansetzen.
Gut, wir wollen hier aber keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Daher meine Nachfrage, auf was du dich beziehst (in meinem Vorschlag geht es auch tw. um anderes). Also entweder:
– nimmst du den Laufweg der Linie IC(E) 30/31 dann spart man die ca. 30 min lässt aber dafür (Bochum nur Einzelzüge,) Essen, Duisburg und Düsseldorf oder Wuppertal und Solingen aus
– nimmst du den Laufweg der Sprinter Linie 1, dann spart man ca. 20 min und lässt Essen, Duisburg und Düsseldorf aus, hält aber dafür in Dortmund.
Da ich diesen Vorschlag aber nicht als regelmäßigen Stunden- oder Zweistundentakt sehe (dafür rentieren sich Sprinter zu wenig ggü. regulären Taktzügen) blieben ja zumindest einige Direktverbindungen von Essen nach Brüssel etc. bestehen. Und da viele Fahrgäste eh nicht direkt am Hbf von Essen, Duisburg und Düsseldorf wohnen, sehe ich es auch nicht als gravierenden Einschnitt, einmal mit der S-Bahn weiter nach Köln oder Dortmund zu fahren.
>(dafür rentieren sich Sprinter zu wenig ggü. regulären Taktzügen)
Sag das nicht. Die VDE 8-Sprinter werden zum nächsten Fahrplanwechsel von 3 auf 5 Zugpaare verdichtet, 2021 (?) kommt der Stundentakt.
(Wobei mir klar ist, dass man VDE 8 und Rollbahn schwer vergleichen kann, wo auf letzterer auch die Takt-ICs kaum langsamer als die Sprinter-ICEs sind).
Ja, das stimmt. Seit der VDE 8 hat sich das ein wenig gewandelt. Auch die Linie 15 verkehrt ja nun regelmäßig im Zweistundentakt. Allerdings muss man sagen, dass das Sprinter-Konzept mittlerweile ein wenig aufgeweicht wurde. Die entfallende Reservierungspflicht/Aufschlag war der Anfang und mittlerweile schimpft sich so einiges Sprinter, was vorher als normaler ICE unterwegs war (ICE Frankfurt – Amsterdam/Paris/Brüssel), teilweise sind die Züge auch nur auf Abschnitten als Sprinter bezeichnet.
Auf der Rollbahn hat man hingegen die als Sprinter fungierenden Metropolitan-Züge ja wieder eingestellt. Und dass es hier aktuell nur ein Sprinterzugpaar gibt, zeigt ja dass es trotz der durch die Abkürzung bei Bremen relativ hohen Zeitersparnis wohl nur eine mäßige Nachfrage hier gibt, die sich aus der Fahrzeitverkürzung ergibt.
Bremen ist halt schon ein ziemlich dicker Brummer, die große Extraschleife an der Weser machen die Rollbahn-ICs ja nicht spaßhalber. Wenn wir beim VDE 8-Vergleich bleiben: das ist schon ein anderes Kaliber als Ingolstadt, Bamberg oder Wittenberg.
Ich glaube, Hauptproblem war hier aber eher, dass viele Fahrgäste es nicht eingesehen haben, hier den Superpremium ICE-Sprinter-Tarif zu zahlen. Und wozu auch? Bei 200 ist auf der Rollbahn eh Schluss, und das schaffen die ICmods im Taktverkehr auch.
wohl nur eine mäßige Nachfrage hier gibt, die sich aus der Fahrzeitverkürzung ergibt.
Du hast offensichtlich noch nie diesen Zug genutzt. Der Zug ist immer voll, der Hinweis „außergewöhnlich hohes Reisendenaufkommen“ ist wahrlich nichts außergewöhnliches. Hier von einer „mäßigen Nachfrage“ zu sprechen klingt wie reiner Hohn gegenüber allen, die schonmal von Hamburg nach Essen nur noch einen Stehplatz hatten.
Also entweder:
– nimmst du den Laufweg der Linie IC(E) 30/31 dann spart man die ca. 30 min lässt aber dafür (Bochum nur Einzelzüge,) Essen, Duisburg und Düsseldorf oder Wuppertal und Solingen aus
Was soll dieser Unsinn? Was hat das mit diesem Vorschlag hier zu tun? Du kannst hier noch so viele Vorteile wie du willst von deinem SFS-Vorschlag vorjubeln, der Vergleich von deiner SFS mit Rollbahn-Taktzügen (heute) hat aber mit diesem Vorschlag hier nichts, aber auch gar nichts zu tun!
Da ich diesen Vorschlag aber nicht als regelmäßigen Stunden- oder Zweistundentakt sehe (dafür rentieren sich Sprinter zu wenig ggü. regulären Taktzügen) blieben ja zumindest einige Direktverbindungen von Essen nach Brüssel etc. bestehen.
Warum, WARUM sollten einige der 4-5 täglichen Thalys ins Ruhrgebiet bestehen bleiben, wenn man ihn nicht mindestens im 2-Stundentakt drum herum leitet? Diese Aussage macht wirklich gar keinen Sinn, vorausgesetzt, man ist informiert.
Und da viele Fahrgäste eh nicht direkt am Hbf von Essen, Duisburg und Düsseldorf wohnen, sehe ich es auch nicht als gravierenden Einschnitt, einmal mit der S-Bahn weiter nach Köln oder Dortmund zu fahren.
Ahhh ja. Du möchtest den Düsseldorfern, die bisher einen direkten ICE-Sprinter nach Hamburg, auf dem Direktem Weg über Haltern am See, haben, eine (gleichrangige) Alternative bieten, in dem sie die ersten 70 Kilometer mit der S-Bahn (nicht gerade ICE-Komfort) zurücklegen, und dabei noch einen Umweg über Dortmund machen sollen. Ich sag dir, wie das Verkehrsmittel der Geschäftsleute, die heute den Sprinter nutzen, dann heißt: Flugzeug.
Was mich ein wenig stutzig macht an diesem Vorschlag, ist die Aussage, dass Du die Thalys-Züge ersetzen möchtest, falls die Tarifeinheit nicht wiederhergestellt werden würde. Meines Wissens ist Thalys eine Privatbahn, welcher man das so nicht direkt vorschreiben kann. Es wäre also gezwungenermassen immer eine Ko-operation zwischen Thalys International und DB-Fernverkehr AG nötig, um eine der beiden von Dir vorgeschlagenen Lösungen anbieten zu können.
Doch nun zu meiner Frage. Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Direktverbindung von Hamburg nach Paris, eventuell mit Flügelung in Essen auf die beiden Ziele Hamburg und Berlin, recht gut angenommen werden würde. Würdest Du es auch für sinnvoll erachten, wenn man zwischen Essen und Paris (eventuell in den Taktlücken) einen Parallelverkehr einführen würde oder denkst Du, dass hier zu wenig Potential vorhanden wäre?
Der Thalys ist nicht wirklich eine Privatbahn wie etwa die Westbahn, sondern eine gemeinsame Tochterfirma der belgischen und niederländischen Staatsbahn sowie der SNCF, welche alle Kooperationspartner der DB sind. Das sollte sich schon regeln lassen. Denkbar wäre ja auch, das 2x täglich ein Thalys die Gesamtstrecke fährt und 2x täglich ein ICE, o.Ä.
Das mit Berlin ist so eine Sache, da ja für Köln-Berlin ein Sprinter kommen soll, allerdings über Hagen. Würde man den nach Paris durchbinden und das mit den heutigen Thalys-Verbindungen koppeln, hätte man wieder Düsseldorf und Ruhrgebiet abgehängt. Und noch einen zusätlichen Sprinter Berlin-Köln, aber über Essen, das wird dann auch irgendwann zu viel, oder?
Naja dann sollte sich das wohl tatsächlich lösen lassen, das hab ich nicht gewusst. Danke für die Info. Das mit Berlin war nur ein Grundgedanke, da es meiner Ansicht nach bestimmt Potenitial hätte, gerade da in Berlin dann internationale Verbindungen nach Praha, Warszawa et cetera verfügbar wären, während in Hamburg neben der Verbindung nach København primär ’nur‘ das Meer ist. Eventuell könnte man ein ICE-Sprinter-Zugpaar ja andenken, dass man dies ab Düsseldorf nach Paris weiterschickt (ich hab grob mal geschaut, das geht meines Wissens ohne Kopfmachen über Neuss und Krefeld), der Hohenzollern würde es wahrscheinlich eh guttun 😉
Gefällt mir. Sehr gut. Ich würde aber noch einen kurzen Halt in Osnabrück (für die Bremer) und einen in Münster einrichten.
Nachdem der ICE Sprinter Berlin-Paris (mit wenig Zwischenhalten und 8 Stunden Fahrzeit) so erfolgreich ist, würde mich die zeitnahe Einführung eines ICE Hamburg-Brüssel-Paris nicht wundern 😉
Langfristig könnte ich mir den ICE nach Brüssel im T120 vorstellen, bei dem jeder zweite Zug nach Paris verlängert wird (T240).
Einerseits lobst du den ICE Berlin-Paris für seine geringe Anzahl an Zwischenhalten, andererseits möchtest du Osnabrück und Münster als Zwischenhalte hinzufügen? Dabei würden die Fahrgäste von Hamburg nach Köln, Brüssel und Paris mit Sicherheit ausreichend sein um den Zug vollzukriegen. Zu viele Zwischenhalte halte ich auf solchen internationalen Prestige-Relationen, welche vorwiegend aus Umwelt- und Komfort-Gründen genutzt werden, für kontraproduktiv. Weder Touristen noch Geschäftsreisende haben Lust auf so etwas. Täte der ICE Paris-Berlin ca. jede Stunde in Fulda, Göttingen, Wolfsburg oder sonst wo einfahren, Gemurmel und Gedrängel im Gang, Fahrgastwechsel, anfahren und eine neue Fuhre an Fahrgästen kämpft sich durch den Zug, quasselt immer noch deutlich nach der Abfahrt im Zug rum und hat noch keine Plätze gefunden, und dann noch diese ständigen Durchsagen „In Kleinkleckersdorf haben sie Anschluss an die Bummel-S-Bahn nach Barfuß Bethlehem; Sänk ju for Treffling“ …dann wäre es mit dem Erfolg der Linie aber ganz schnell vorbei gewesen!
Zumal gerade Hamburg eine miese Anbindung an das Netz der DB hat. Die Strecken nach Schwerin, Hannover und Berlin sind längst nicht mehr zeitgemäß. Die Strecken nach Bremen, Lübeck, und Elmshorn fallen auch negativ auf. Von Hamburg in den Rest der Republik, geschweige denn Europas zu reisen, kommt bereits einer Weltreise gleich. Da halte ich eine solch komfortable Sprinteranbindung für etwas Versöhnliches für die gebeutelten Hamburger. Ich finde die Zwischenhalte der Eurostarlinie gut gewählt, die Verlängerung der bestehenden Züge nach Hamburg drängt sich förmlich auf.
Ob eine Tarifeinheit kommt oder nicht, halte ich übrigens für Wurscht. Entweder es gibt die oder nicht. Sollte es sie nicht geben, gäbe es wenigstens Wettbewerb und der Kunde hätte die Wahl! Die Friss-oder-stirb-Mentalität aus Bundesbahnzeiten braucht kein Mensch.