H: Tram-Cityring

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Beschreibung des Vorschlags

Hannovers Innenstadt benötigt schon länger eigentlich eine Ringlinie, die verlässlich und ohne große Verspätungen fahren sollte. Daher bietet sich ein Innenstadtring in Form einer Niederflur-Straßenbahn an, die das bestehende Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln von Stadtbahn, S-Bahn und Bus ergänzt. 

Man könnte zusätzlich, wie vor Jahren bereits politisch diskutiert, darüber diskutieren, ob und wie man ein Niederflur-Ergänzungsnetz in Hannover etablieren könnte. Ein solches Netz könnte bestehende Gebiete kostengünstiger als die Stadtbahn erschließen und noch mehr Verknüpfungen zwischen der S-Bahn und den anderen ÖPNV-Angeboten schaffen.

Mein hiesiger Vorschlag sieht die Errichtung einer Innenstadt-Ringlinie vor. Beginnend am Hauptbahnhof sollte die Tram wie folgt abfahren:

  1. Linie 1 (Uhrzeigersinn-Linie) alle 10 Minuten [00, 10, 20, …]
  2. Linie 2 (Gegen-Uhrzeigersinn-Linie) alle 10 Minuten [05, 15, 25, …]

Optional könnte an der Bahnüberführung Arndtstraße/Vahrenwalder Straße eine S-Bahn-Station mit dem Titel „Hannover-Arndtstraße“ errichtet werden, um den Abschnitt S Nordstadt – S Hbf  besser abzudecken. 

Metadaten zu diesem Vorschlag

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9 Kommentare zu “H: Tram-Cityring

  1. Wer soll mit so einer Linie mitfahren?

    Viele der Relationen die durch die Linien abgedeckt werden (Clevertor – Hbf, Aegidientorpl – Christuskirche) werden bereits durch die „Pseudo-U-Bahn“ abgedeckt.

    Und für Fahrgäste von außerhalb der Innenstadt ist diese Linie so gut wie unbrauchbar. Wer von Kronsberg nach Buchholz möchte, fährt nicht mit der 6 bis Aegidientorpl, dann mit der Tram bis Hbf, dann mit der 7 weiter, sondern steigt gleich in Kröpcke um. Wer von Stöcken oder Nordhafen nach Ahlem möchte, steigt genausowenig zwei Mal um, sondern einmal am Steintor.

    Und wer von einem Stadtbahnaußenast zu einem zentralen Ort möchte, welcher nicht auf der zugehörigen Stammstrecke liegt, der wird in der Regel in eine Linie einer anderen, bereits bestehenden Stammstrecke umsteigen und das Ziel so erreichen. Sie werden realistisch betrachtet nämlich immer im dichteren Takt fahren und die Umsteigesituationen zwischen den bestehenden Stammstrecken sind in der Regel besser als sie es zwischen den jeweiligen Stammstrecken und dieser Tram-Ringlinie jeweils sein könnten.

    Mal abgesehen davon, dass der „City-Ring“ innerstädtisches Ödland ist, ohne echtes Verkehrsbedürfnis (außer man redet es sich künstlich herbei, so wie in Karlsruhe mit der Blödsinns-Straßenbahn durch die Kriegsstraße). Dort befinden sich überwiegend „Trinkhallen“, Parkhäuser und Copyshops. Und die wenigen wichtigen Ziele wie Rathaus oder Hauptbahnhof sind gerade untereinander bereits gut durch die bestehenden Stadtbahnlinien erreichbar, wie gesagt.

    1. außer man redet es sich künstlich herbei, so wie in Karlsruhe mit der Blödsinns-Straßenbahn durch die Kriegsstraße

      Wie kommst du darauf, dass die Straßenbahn durch die Kriegsstraße blödsinnig sei?
      Gerade mit dem Einkaufszentrum Ettlinger Tor an der gleichnamigen Haltestelle gibt es dort ein äußerst aufkommensstarkes Ziel.
      Auch würde diese Straßenbahnstrecke wohl kaum im T5 von Mo-Sa und T10 an Sonntagen bedient werden, wenn dort kein Fahrgastaufkommen existieren würde.

      1. Dem stimme ich voll und ganz zu. Wenn es keine Nachfrage gäbe, würde der T5 überhaupt nicht existieren. Ich sehe hohes Potential für einen Straßenbahnring in Hannover.

      2. Die Kaiserstr ist aber wichtiger, aber dort durfte es partout keine zweite oberirdische Strecke geben aufgrund „Parallelvekehrs“. Daher halte ich die sogenannte Kombilösung schlicht für Prinzipienreiterei, die nicht den Fahrgastinteressen entspricht. Es wäre deutlich sinnvoller wenn die Kriegsstraßenbahnlinien wie früher durch die Kaiserstr führen. Tangentielle Tramlinien können in vielen Fällen durchaus sinnvoll sein, aber nicht mit der Brechstange durch Brachflächen und Hinterhöfe!

        1. Dass die Kaiserstraße wichtiger ist als die Kriegsstraße ist auch unbestritten, dies spiegeln auch sowohl die Takte als auch die eingesetzten Kapazitäten wieder.

          Aber nur weil die Kaiserstraße wichtiger ist als die Kriegsstraße, heißt dies nicht, dass die Kriegsstraße irrelevant ist, dort haben eben auch Leute ihr Ziel.

          Eine oberirdische Strecke weiterhin durch die Fußgängerzone ist nicht sonderlich sinnvoll, da dies von der Fahrtzeit her ein gewaltiger Unterschied ist.
          Zwischen Gottesauer Platz (östliches Tunnelende) und Mühlburger Tor (westliches Tunnelende) brauchen die Bahnen nur noch 6 Minuten, vorher waren es oberirdisch 12 Minuten.

          Und gerade an sonnigen Samstagnachmittagen existierte der Fahrplan der Bahnen durch die Fußgängerzone auch nur noch auf dem Papier, eine zusätzliche Verspätung von 10 Minuten war keine Seltenheit.

          Auch städtebaulich war der Entfall der oberirdischen Straßenbahn dort eine starke Verbesserung, die Aufenthaltsqualität dort hat sich durch den nicht mehr benötigten Platz deutlich verbessert.

    2. Ich verstehe was Du meinst, dennoch:
      Die Strecke besteht in erster Linie darin, den innerstädtischen Verkehr besser zu handhaben. Die Stadtbahn bietet hier zwar heutzutage bereits gute Vorraussetzungen jedoch dient diese Tram dazu, City-Bereiche anzubinden und miteinander zu verknüpfen. Das ist mit der Stadtbahn zur Zeit 1. nur mit Umstieg und 2. mit langen Fußwegen wie bei Waterloo –> Rathaus möglich.

      Die Tram schafft dafür Abhilfe. Es geht nicht darum, wie Du sagst, Fahrgäste aus den Aussenbezirken den Umstieg im Kröpcke o.Ä. zu ersparen, sondern den Verkehr auf der innerstädtischen Kurzstrecke. Leider gibt es dazu heutzutage auch keinen passenden Bus.

      1. Aber reichen denn die innerstädtischen Kurzfahrgäste, um die Tram ausreichend zu füllen? Damit eine Tram wirtschaftlich betrieben werden kann, ist sie auch auf Fahrgäste angewiesen, die mittlere bis lange Strecken fahren. Es sei denn, die kurzen Strecken sind aufkommensstark genug, aber das sehe ich hie leider nicht, da zu wenig Verbindungen in Frage kommen auf denen die Tram eine Verbesserung zur bestehenden Stadtbahn darstellt. 

  2. Für eine Linie mit fragwürdigem Nutzen soll also ein komplett neues Verkehrssystem eingeführt werden? Unwirtschaftlich, wenn, dann mit Bussen.

    Abgesehen davon halte ich nichts von der Linie. Erstens gibt es diese innerstädtischen Verkehrsbeziehungen nicht. Der Bereich Arndtstraße hat mit Innenstadt auch wirklich nichts zu tun. Auch an der Königsstraße und an der Celler Straße ist nichts los. Interessanter ist da die Lister Meile, aber die wird ja nicht erreicht. Wer dort von der westlichen Innenstadt (Leineufer) aus hin will, nimmt auch einfach die Stadtbahn im A-Tunnel. Viele der Relationen sind auch schon abgedeckt – Leineufer (Waterlooplatz) – Kröpcke mit dem 120er Bus, Aegi – Königsstraße (Neues Haus) – List – Vahrenwald – Königsworther Platz mit den Linien 100/200, die hier als Ringlinien ihre Funktion erfüllen.

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