H: Stadtbahn Osttangente

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Beschreibung des Vorschlags

Mithilfe dieser neuen Linie werden gleich mehrere Tangenten geschlagen und der Süd- bis Nordöstliche Teil Hannovers besser erschlossen.

Die Strecke beginnt im Süden in der Wendeschleife Laatzen. Kurz danach biegt die Stadtbahn in die Wülferoder Straße ab und biegt nach dem Messeschnellweg ab um auf die bereits vorhandene Trasse der 6 anzuschließen. Diese Tangente ist auch in der Lokalpolitk Thema.

Die Bahn folgt bis zur Feldbuschwende den Gleisen und biegt in der Gleiskurve nach Norden ab. Derzeit ist das nur Ackerfläche, in Zukunft wird hier mit Kronsberg Nord ein neuer Stadtteil entstehen. Die Neubaustrecke biegt auf die Gleise der 5 auf der Lehrter Straße ein.

Auch hier geht es auf Bestandstrassen weiter, bis kurz nach der Haltestelle Annastift. Mit einem kleinen Gleisdreick schwenkt die Bahn auf die selben Gleise wie die Linie 4.

Auch diesen wird gefolgt bis in den Kurztunnel kurz nach der MHH. Hier muss der Tunnel nach Norden kurz verlängert bzw. geöffnet werden, damit die Stadtbahn auf die Karl-Wiechert-Allee auffahren kann. Dieser wird bis zur Podbielskistraße gefolgt.

Dort auf die A-Stammstrecke eingebogen. Die anschließende Haltestelle Noltemeyerbrücke bietet zu gleich drei Stadtbahnlinien Anschluss in die Stadt oder in den Nord-Westen Hannovers. Die Bahn folgt der Linie 9 bis Bothfeld.

Die kleine Tangente zur Linie 2 ist ebenfalls Bestandteil der kommunalen Planungen, die Trasse ist also frei gehalten worden. Neu ist der Brückenschlag zur Linie 1 entlang des Kugelfangtrifts. Auch wenn das aktuell wenig besiedelt ist, so wird das Industriegebiet besser erschlossen und für eine Erweiterung der Bebauung im Norden ein Anschluss gewährt.

Auf der Strecke der 1 geht es bis nach Langenhagen wo nach dem Langenforther Platz in einem leider recht engen Winkel nach links abgebogen wird. Die Strecke führt nun bis zum Bahnhof Langenhagen Mitte, wo sie auch endet.

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12 Kommentare zu “H: Stadtbahn Osttangente

      1. Ich glaube nicht, dass Rethen dafür genügend Fahrgastpotenzial bietet. Immerhin werden bereits jetzt die Linien 1 und 2 ab Laatzen bzw. Döhren auf einen 20-Minuten-Takt bis Sarstedt und Rethen ausgedünnt, das wird wohl seine Gründe haben.

  1. Der Vorschlag gefällt mir sehr gut. Wenn eine Tangente, dann auch richtig!

    Mich würde noch interessieren, wie viele Meter Neubaustrecke hierbei nötig sind, da ja viel auf bestehenden Strecken gefahren wird.

    1. Also laut meinen Berechnungen sind die Neubaustrecken wie folgt lang:
      Laatzen – Messe Ost (1,85 km)
      Feldbuschwende – Lehrter Straße (2 km)
      MHH – Noltemeyerbrücke (2,48 km)
      Bothfeld – Alte Heide (0,94 km)
      Zehlendorfweg – Vahrenwalder Straße (1,72 km)
      Langenforther Platz – Langenhagen S-Bahn (0,65 km)

      Macht unterm Strich 9,64 km Neubaustrecke zu 23,77 km Gesamtlänge (40,5% Neubau).

      Bei Baukosten von circa 15 Mio€/km liegen wir bei 144,6 Mio €.

  2. Ich finde den Vorschlag auch ganz interessant. Ein paar Anmerkungen aber dazu:

    Allgemein: Die beiden Endpunkte sind weitestgehend auch schon von der Linie 1/2 abgedeckt, das Durchfahrerpotential ist also eher begrenzt. Um so wichtiger ist daher die Erschließung einzelner Teilbereiche. Und hier zeigt sich leider ein gewisser negativer Effekt der von dir vorgesehenen Lückenschlüsse: Teilweise sind die geschlossenen Lücken so klein, dass in dem neuzubauenden Bereich keine einzige Haltestelle liegt, trotzdem aber eine neue Strecke gebaut werden muss. Also trotz neuzubauender Strecke ist der Anschluss neuer Potentiale in dem Bereich gleich null, und auch wenn neue Haltestellen vorgesehen sind, ist der neu erschlossene Bereich eher klein. Es beschränkt das Potential der Linie also oftmals auf eine verbindende Funktion, welches bei Tangentialverbindungen aber naturgemäß eher geringer ausfällt.

    Aber mal zu den einzelnen Abschnitten:

    • Den südlichen Endpunkt halte ich für nicht ganz optimal, besser wäre eine Fortführung entweder auf der Wülferorder Straße bis zur Linie 2 oder bis nach Rethen, wobei man prüfen müsste ob ein Endpunkt am oder nach dem Bahnhof möglich wäre, sonst wäre die Wendeschleife der Linie 2 zu nutzen.
    • Die Führung zwischen Feldbuschwende und Ostfeldstraße halte ich für nicht so gelungen, auch wenn hier viel Platz und damit ein eigener Bahnkörper möglich wäre. Besser fände ich eine Führung auf der Brabeckstraße, wo deutlich mehr Potential erschlossen würde und der Laufweg insgesamt kürzer, wäre also trotz teilweise Führung im Straßenraum ähnlich schnell.
    • Nördlich der Linie 5 könnte man auch eine Führung via Misburg Süd nach Misburg Nord in Erwägung ziehen, da finde ich deine Trasse aber auch gut.
    • Die Verbindung zum Bahnhof Langenhagen Mitte finde ich sehr sinnvoll.

    Also insgesamt trotz meiner Kritik keine schlechte Idee, wenn man ein paar Ecken noch optimiert, ist das meiner Meinung nach ein durchaus praktikabler Vorschlag.

    1. Die Verbindung ist so von der Region Hannover geplant, darum wurde die Wendeschleife bei der Erneuerung wieder mit aufgebaut. Wenn man sie weiterführen will kann man das ja machen. Mein Plan steht dem nicht im Weg
      Hier müsste man nach der Haltestelle Brabeckstraße einen Tunnel graben oder man führt die Bahn über die „Von-Escherte-Straße“ und die „Anecampstraße“.
      Zwischen Misburg-Süd und -Nord ist leider Niemandsland, auch auf absehbare Zeit, da dort ein Abbaugebiet (Tagebau) ist. Für eine Verlängerung vom Endpunkt Misburg-Nord muss man ein ganzes Haus abreißen.
      Vielen Dank 🙂

      Tangenten braucht man in Hannover dringend. Hier mal drei Fahrtbeispiele (von vielen) bei denen man Zeit sparen würde mit dieser Tangente:

      Laatzen -> MHH, Alt 46 min, neu 27 min (Auto 15 min)
      MHH -> Bothfeld, Alt 32 min, neu 9 min (Auto 10 min)
      Langenforther Platz -> Bothfeld, Alt 30 min, neu 14 min (Auto 10 min)

      Wir werden es nur schaffen die Verkehrswende herbeizuführen, wenn der Nahverkehr attraktiv ist. Für viele sind die langen Fahrtzeiten ein Problem. Jeder der gerne Auto fährt statt die Öffis zu nutzen wird dir sagen „Mit den Öffis brauche ich deutlich länger“

        1. Der fast direkt durchfahrende Bus (125) wird nur am Endpunkt Roderbruch erreicht und biegt eine Station vor Bothfeld nach Westen ab.

          Da der Bus nicht ganz auf die Stadtbahn abgestimmt zu sein scheint, wartet man bei diesem Übergang 8 min – in der HVZ! In Tagesrandlagen oder Sonntags dürfte das deutlich länger sein.

  3. Oh ja, habe die unterirdische Führung in dem Bereich Bremerode Mitte gar nicht erkannt. Dann wäre ich glaube ich eher für eine Führung auf der Lange-Hop-Straße, was meinst du? Die Anecampstraße ist zu eng für eine Stadtbahn und im Norden wird die Führung dann komplizierter.

    Für den letzten Absatz müsstest du übrigens ganz schön was in Richards Phrasenschwein einzahlen 😉

    1. Die Lange-Hop-Straße ist im Norden (kurz vor Tiergartenstraße) so eng wie die Anecampstraße. Ich bin ein Freund vom schnellen Stadtbahnverkehr und bevorzuge eigene Gleiskörper. Aber die Planer mit den richtigen Tools könnten ja beide Varianten vergleichen und den KNF feststellen.

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