Beschreibung des Vorschlags
Die Region denkt daran, für die Linie 8 einen neuen Endpunkt im Norden anzulegen und somit die Linie zu verlängern. Mein Vorschlag wäre es nun, statt einfach irgendwo entlang der Linie 1 ein Kehrgleis zu bauen, dass man die Chance für eine neue Zweigstrecke nutzt.
Verlauf: Nach der Haltestelle Langenhagen/Langenforther Platz biegt die Bahn in Richtung Westen ab. Zur Optimierung des Gleisradius lässt sich der Bahnsteig an der Südseite zu einer Treppe umbauen und der Bahnsteig somit um 15m nach Süden verschieben. Die Linie folgt nun der Godshorner und der Langenhagener Straße. An der Unterführung der Fernbahntrasse würde der erste Halt erfolgen. Mit Treppen und Fahrstühlen lässt sich hier ein Umstiegspunkt zur S-Bahn realisieren. Leider ist die Anordnung der Bahnsteige nicht ganz optimal hierfür, weswegen vielleicht nicht alle drei Bahnsteige verbinden lassen. Dies müsste geprüft werden.
Anschließend geht es nach dem Schnellstraßenkreuz von der Fahrbahnmitte auf die südliche Straßenseite, wo die Gleise auch bleiben. Es folgen noch zwei Haltepunkte „Hermannburger Straße“ und der Endpunkt „Godshorn“.
Planungsvarianten: Zunächst könnte der Endpunkt am Bahnhof in Langenhagen errichtet werden. So hat Langenhagen Süd eine zweite Bahn und der Bahnhof ist angebunden. Bis Godshorn wäre der zweite Abschnitt. Der Endpunkt lässt sich auch zur Grundschule umlegen (Endpunkt dann 90° zum Rähweg), wobei dann keine Streckenverlängerung mehr möglich ist.
Fahrplan: Im Regelbetrieb fährt die Linie 8 von Godshorn (Langenhagen Bf) bis zur Messe Nord. Zusätzlich wäre auch eine Verstärkerlinie zwischen Godshorn – Langenhagen Bf – Langenhagen Mitte – Langenhagen Endpunkt möglich. Dadurch würde der Bahnhof besser an die Stadt angebunden, und auch Godshorn rückt näher an die Stadt. Hierfür ist an der Abzweigung von der Bestandsstrecke eine Verbindung geplant.
Busverbindungen: Linie 480 würde nach „Godshorn Friedhof“ direkt zum Stadtbahn Endpunkt und nicht mehr zum ZOB fahren. Mit einem neuen Fahrtweg über Langenhagener Straße und Schwabenstraße bis zum heutigen Bushalt „Godshorn/Münchner Straße-Ost“ wäre die Linie 253 vollständig aufzulösen.
Nutzen: Mit einer Verlängerung von 2,3 km, wobei 1,6 km für die Verlängerung nach Godshorn gebaut werden müssen, lassen sich über 6000 Einwohner erstmalig an den SPNV anbinden. Zusätzlich erfährt das Industriegebiet am Flughafen eine massive Aufwertung. Durch die aufgelöste Linie 253 und der etwas verkürzte Fahrtweg der Linie 480 werden Betriebskosten auf den Buslinien eingespart (Personal, Verschleiß).
Kosten: Auf Basis der Kosten für die Verlängerung nach Hemmingen (50 Mio €, 3 km) rechne ich mit 35-40 Millionen Euro. Der Bau wird besonders günstig durch A) nur drei Hochbahnsteige und B) kaum Vorarbeiten wie Leitungsverlegungen. Einzig der Übergang zur S-Bahn könnte teurer werden, weswegen ich eher Richtung 40 Millionen Euro gehe.

Gerne bis zur Straße Alt-Godshorn mit P+R-Parkplatz zwischen selbiger und dem Friedhof
Gute Idee. Dann wäre es sinnvoll, die Ausfahrt Engelbostel der A253 zur Langenhagener Straße zu verlegen und direkt mit dem P&R-Platz zu verknüpfen.