Beschreibung des Vorschlags
Hiermit schlage ich eine weitere Innenstadtlinie der Stadtbahn Hannover vor. Für diese Linie könnte beispielsweise die Liniennummer 15 verwendet werden. Da mittelfristig ebenfalls eine Tangentiallinie im Osten Hannovers geplant ist, könnte diese Linie als passendes zusätzliches Puzzleteil gelten, da diese Linie ebenfalls viele andere Linien tangential miteinander verknüpft und somit den Umstieg im Stadtzentrum erspart. Für diese beiden (oder auch zukünftig mehr) Linien könnte man ein neuen Buchstaben als Linienkennzeichnung verwenden, wie etwa „E-Strecke“ oder – mein Favorit – man nennt sie einfach Innenring und Außenring; dann etwa mit der Linienbezeichnung R1 und R2.
Aufgrund der bekanntlich sehr hohen Kosten beim Tunnelbau, habe ich die Linie vorerst als oberirdisch eingezeichnet. Bei starkem politischen Willen und ausreichend Finanzierungsmitteln sollte man aber den Tunnel priorisieren, um einen reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen, auch wenn dies ein Milliardenprojekt und einen Meilenstein für Hannover darstellt.
Die Linie bindet an ihren Stationen eine enorme Fahrgastzahl an, insbesondere im Norden zwischen den Streckenästen der A-, B- und C-Linien. Das Stadion erhält erstmals einen eigenen Anschluss, sogar mit Stationen am Nord- und Südeingang – zumindest bei einer oberirdischen Führung. Der Maschesee wird als wichtiges touristisches Ziel an die Stadtbahn angebunden und kann mit nur einem Umstieg am Aegi aus der Innenstadt erreicht werden.
Für diese Linie würde sich ein einfacher 10min-Takt anbieten, wobei aufgrund der hohen Nachfrage möglichst Drei-Wagen-Züge verwendet werden sollten. In der HVZ könnte man über einen 7,5 oder sogar einen 5min-Takt nachdenken, um die hohe Nachfrage zu bewältigen.
Aber bei diesem Vorschlag auch wichtig zu betonen: Diese Linie hat nicht oberste Priorität, der D-Tunnel oder ein dichteres S-Bahn-Netz sind zur Zeit deutlich notwendiger, jedoch sollte diese Linie in die mittel- bis langfristige Planung aufgenommen werden.
Verlauf (zukünftige Linienübergänge mit eingetragen, zB D-Tunnel):
- Fenskestraße [6]
- Scheelenkamp
- Melanchthonstraße
- Niedersachsenring [1, 2, 8]
- Lister Kirchweg
- Moltkeplatz
- Lister Platz (U) [3, 7, 9, 13]
- Bödekerstraße (U)
- Lärchenstraße (U)
- Königsstraße (U) [10, 17, XX]
- Schiffgraben (U)
- Aegidientorplatz (U) [1, 2, 4, 5, 6, 8, 11, 16]
- Maschsee (U)
- Stadion/Nord (nur bei oberirdischer Führung)
- Stadion (U) (nur bei Tunnelführung)
- Stadion/Süd (nur bei oberirdischer Führung)
- Stadionbrücke [3, 7, 9, 13, 17]
Hier wäre die ungefähre Position bei der Stadionbrücke, wo eine mögliche Tunnelrampe in den Boden führen würde:

Hier wäre die ungefähre Position beim Moltkeplatz, wo eine mögliche Tunnelrampe in den Boden führen würde:
Zum Schluss hier noch eine Montage, wie die neue Linie im Gesamtnetz auf einer Karte aussehen würde:


ch würde den Verlauf eher im Bereich Schiffgraben–Königstraße unterirdisch über den Thielenplatz führen. Das würde eine bessere Anbindung ermöglichen, da der Thielenplatz nur etwa 300 Meter vom Kröpcke und Hauptbahnhof entfernt liegt.Zumal die Stadt Hannover diesen Platz attraktiver machen möchte. Insgesamt ist der Vorschlag jedoch sehr gut ausgearbeitet und stellt eine sinnvolle Bereicherung für den Nahverkehr in Hannover dar.
Danke für die positive Rückmeldung, ich werde das als Variante mit einzeichnen.
Ich verstehe grundsätzlich deine Intension, das Stadion und den Maschsee besser in das hannöversche Stadtbahnsystem zu integrieren.
Diesen Vorschlag finde ich aus folgenden Gründen allerdings für ungeeignet:
Das Stadion und der Maschsee werden an den meisten Tagen des Jahres nicht genügend Nachfrage für diese Linie erzeugen, zumal diese nicht den Hauptbahnhof bedienen soll. Vom Hauptbahnhof kommen viele auswärtige Besucher in das Stadion und diese werden eben weiterhin direkt die Linien 3,7 und 17 zur Stadionbrücke nutzen.
Vom Startpunkt Fenskestraße wird man weiterhin schneller mit der 6 und Umstieg am Kröpcke beim Stadion sein, von der Haltestelle Niedersachsenring mit der 1,2 und Umstieg am Hbf und aus dem Gebiet um den Lister Platz direkt mit der 3 und der 7. Dafür bedarf keinen Umweg über den Aegidientorplatz. Eine unterirdische Führung, wie hier vorgeschlagen, halte ich zudem für ausgeschlossen, da du am Aegidientorplatz auf die -3 Ebene gehen müsstest. Aufgrund der Bebauung und der kurzen Strecke zum Maschsee wäre sicherlich keine Tunnelauffahrt vom Aegidientorplatz zum Maschsee möglich. Überhaupt Maschsee: Dieser ist bereits jetzt – verbunden mit einem kurzen Fußweg – von den Stadtbahnhaltestellen Aegidientorplatz, Schlägerstraße, Geibelstraße, Altenbekener Damm und Döhrener Turm erschlossen. Dein Vorschlag würde lediglich das Gebiet zwischen Fenskestraße und Lister Platz mit der Stadtbahn erschließen. Das wird allerdings schon heute mit der Buslinie 121 im 10 Minutentakt bedient. Überfüllungen sind mir hier nicht bekannt. In der Oststadt gibt es durch deine vorgeschlagene Linie keine Vorteile, da sie bereits paralell mit Lister Platz und Sedanstraße/Lister Meile gut erschlossen ist.
Vielleicht könnte man das Stadion besser erschließen, in dem man an der Haltestelle Stadionbrücke eine Abzweigung zum Stadion errichtet und eine Veranstaltungslinie etabliert? Um Oststadt/Zooviertel besser einzubinden, könnte die 10/17 vom Hauptbahnhof über Königstraße bis zum Zoo verlängert werden.
Insgesamt halte ich Hannover aufgrund der Größe und des bereits jetzt schon guten Zentrumskonzept (Hbf / Kröpcke) für eine Ringlinie (Halbringlinie) ungeeignet. Diese Funktion haben heute bereits die Buslinien 100 und 200 und das ist absolut ausreichend. Diese bedienen im Übrigen den Maschsee direkt am Ufer. Aufgrund des 15 Minuten-Takts der Busse, scheint hier auch keine größere Nachfrage zu bestehen, die für eine Stadtbahn ausreicht.
Grundsätzlich geht es nicht darum, Fenskestraße und Stadionbrücke zu verbinden, viel mehr sollen die verschiedenen Äste der Linien im äußeren Innenstadtbereich tangential miteinander verknüpft werden, um somit den Umstieg am Kröpcke zu ersparen.
Richtig, schließt aber dennoch keine Tunnelführung aus. Ist zwar teuer und baulich anspruchsvoller, aber dennoch nicht unmöglich.
Mindestens der Abschnitt Lister Platz – Stadionbrücke ist überflüssig, da das kompletter Parallelverkehr zur A-Strecke ist und ja keine weitere Haltestelle angefahren wird, die als Umsteigepunkt relevant wäre, da die Linien, die am Aegi erreicht werden, ja auch am Kröpcke über die A-Strecke erreicht werden.
Für den Abschnitt Fenskestraße – Lister Platz reicht nach meiner Einschätzung der Bus aus. Viele Leute werden auch weiterhin über den Kröpcke fahren, da der doppelte Umstieg mit Fußwegen und Wartezeit auch viel Zeit kostet.
Ich finde die unterirdische Variante deutlich besser, da sie vermutlich sehr viel Zeit sparen wird.
Mein kleiner Verbesserungsvorschlag: Den Endpunkt auf Haltenhofstraße umlegen, demnach den „Knick“ nach links und die Station Bahnhof Nordstadt zusätzlich bedienen für eine noch bessere Anbindung.