Grevesmühlen – Boltenhagen

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Beschreibung des Vorschlags

Die Bahnstrecke Grevesmühlen – Klütz hat 1995 ihren Personenverkehr verloren. Eine Reaktivierung erscheint angesichts von nur 3000 Einwohnern in Klütz unrealistisch. Nur ~4km weiter nordöstlich aber böte das Ostseebad Boltenhagen viel Zielverkehr. Wenn man die Strecke dorthin verlängert, steigert man die Fahrgastzahlen in einen veritablen Bereich.

Zum Vorschlag: Zwischen Grevesmühlen und Arpshagen wird die alte Trasse wiederaufgebaut. Dadurch kann man die Straßenkreuzungen höhengleich ausführen, was das Projekt kostengünstiger macht. Klütz wird südöstlich umfahren. Hier braucht es zwei höhenfreie Kreuzungen, sowie einen Seitenbahnsteig für den einzigen Zwischenhalt. In Boltenhagen endet die Trasse beim Großparkplatz. Die Trasse wird normalspurig, eingleisig und nichtelektrifiziert ausgeführt. Die Ausbaustufe soll eine Fahrzeit von 25min höchstens ergeben. Dann genügt ein Zug für einen Stundentakt. 

Die neue Regionalbahn erreicht ~15000 Einwohner, dazu kommen 30000 Zweitwohnsitzende und 1100000 jährlich Übernachtende in Boltenhagen. In Grevesmühlen halten 16 Buslinien und RE4 (Lübeck – Szczecin/Ueckermünde), zukünftig wird es Züge nach Schwerin geben.

Danielmantzke schlug eine Zweisystembahn Lübeck – Boltenhagen vor. Diese wäre länger und teurer, und verbesserte nur die Route nach Westen, nicht nach Osten und Süden.

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2 Kommentare zu “Grevesmühlen – Boltenhagen

  1. Kein komplett verkehrter Gedanke, mit dem Neubauabschnitt aber insgesamt schon ein dickes Brett (kostenmäßig) was da zu bohren wäre. Außerdem sehe ich zwei Problemfelder:

    1. Fehlende Durchbindung. Urlauber insbesondere Familien fahren gerne direkt, weswegen Lübeck oder Schwerin schon angestrebt werden sollte.
    2. Bei Klütz führst du in unmittelbarer Nähe des Schloss Bothmer vorbei und kreuzt dabei die Festonallee. Das würde ich als No Go für die Trasse betrachten.
      1. Fehlende Durchbindung. Urlauber insbesondere Familien fahren gerne direkt, weswegen Lübeck oder Schwerin schon angestrebt werden sollte.

      Oder nach Bad Kleinen, um RE1 aus Hamburg und RE8 aus Berlin zu erreichen.

      1. Bei Klütz führst du in unmittelbarer Nähe des Schloss Bothmer vorbei und kreuzt dabei die Festonallee. Das würde ich als No Go für die Trasse betrachten.

      Die Sichtachse auf das Schloss bleibt ja erhalten, sie wird nur verkürzt. Was wären die Alternativen?

      – Hofzumfelde südlich umgehen, um die Festonallee zu verschonen. Dann würde Klütz so weiträumig umfahren, dass sich kein Haltepunkt mehr lohnt.

      – Klütz nördlich des Gewerbeparks umgehen. Dafür müsste ein Gartengrundstück zwischen den Häusern An Der Chaussee 6 und 7 geräumt werden. Auch hier läge der Haltepunkt weit entfernt vom Siedlungskern.

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