4 Kommentare zu “Geldern – Kamp-Lintfort – Moers – Duisburg-Meiderich – Oberhausen

  1. Bereits die jetzige Nutzen-Kosten-Rechnung hat nichts mit direkter „Wirtschaftlichkeit“ zu tun. Es geht nicht darum, ob eine untersuchte Strecke genug Fahrgasteinnahmen+zusätzliche Steuereinnahmen+weniger Umweltbelastung erzeugt, sodass sich das ganze für den Staat rechnet, sondern die Strecke muss „nur“ volkswirtschaftlich sinnvoll sein. Man kann sich über die genaue Gewichtung der Faktoren streiten und ob man nicht so Strecken die jetzt bei ~0,7-0,8 liegen auf >1 kriegen würde. Aber schon jetzt müssen Bahnstrecken nicht betriebswirtschaftlich sinnvoll sein.

    Die existierenden Planungen solltest du bitte verlinken, ansonsten muss man für solche Informationen manchmal Recht lange im Internet suchen (weshalb es dann gar nicht erst gemacht wird). Dann kann der Vorschlag auch veröffentlicht werden.

  2. Die Bahnhöfe liegen sehr weit außerorts:

    • Sevelen zum Beispiel  liegt in deiner Karte sehr weit außerorts,
    • Vernum und Hartefeld müssen getrennt sein, als die Strecke geplant war, wurde auch zwei Bahnhöfe geplant

    Betriebswirtschaftlich macht eine Führung über Kamp-Lintfort keinen Sinn, da in Neukirchen-Vluyn noch die alten Gleise der moerschen Kreisbahn die noch bis Sevelen rein rechtlich nur stillgelegt sind und nicht entwidmet sind. Das spart ENORM an Planungskosten, so das nur der abschnitt Sevelen- Geldern verbunden werden müsste als ein komplette Neubau in Kamp–Lintfort

     

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    1. Also zu deinem ersten Punkt, ich gebe dir recht, allerdings habe ich das bewusst so gemacht. Es ist für die Bewohner beider Orte (Hartefeld und Vernum, Sevelen und Oermten) von Vorteil wenn ein Bahnhof in der Mitte liegt, damit man von beiden Orten mit dem Auto / Rad / Zu Fuß / Bus schnell dahin kommt und die Trennungen habe ich auch bewusst nicht gemacht da 4 Halte in so kurzen Abständen unnötigen wären und ein Regionalexpress so gar nicht richtig auf Geschwindigkeit kommt. Deshalb ein Gemeinschaftsbahnhof für Vernum/Hartefeld und einen für Sevelen/Oermten. In der Machbarkeitsstudie des Kreises Kleve sind auch nur 2 Halte drin an ca. diesen Stellen. Wenn man sich in NRW umguckt ist es auch gar nicht so unüblich, dass ein Bahnhof mal sehr weit außerhalb liegt, weil da die Strecke ist. Als Beispiel kann ich hier Ostbevern im Münsterland nennen. Da ist der Bahnhof im Nirvana ca. 5km vom eigentlichen Ort entfernt.

      Bei dem zweiten Punkt: Da habe ich auch drüber nachgedacht, da in Neukirchen-Vluyn und so die Gleise noch liegen könnte man ab Oermten lieber eine Kurve in diese Strecke machen, allerdings ist man dann gezwungen wieder über Duisburg Hbf zu fahren und es kann dann keine nördlichere Direktlinie ins Ruhrgebiet geben, weil in Moers wo die Strecke von Neukirchen-Vluyn in die Hauptstrecke führt, kein Platz für eine Neubau-Linkskurve ist richtung Moers-Nord / Eick. Zumal ja auch komplett neue Straßen gebaut werden, wo vorher gar nichts war (z.B. Umgehungsstraße Kevelaer Winnekendonk) und in der Kamp-Lintfort Variante ist zumindest mal eine Strecke dort geplant gewesen und der Bahndamm vorhanden, also die Erdarbeiten wurden da schon überall gemacht. Ein bisschen Kies und Gleise dort hinzulegen sollte dann doch relativ machbar sein 🙂

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