Beschreibung des Vorschlags
Anstatt dem Pfaffensteigtunnel zu bauen (Der 1 Milliarde Euro kostet wenn nicht sogar mehr) könnte man auch die Züge des Fernverkehrs über Tübingen und Reutlingen schicken. Somit könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und Tübingen und Reutlingen besser an das Fernverkehrsnetz anbinden. In diesen Zügen gelten auch Nahverkehrskarten.
Der zweigleisige Ausbau zwischen Horb und Tübingen ist eine Idee, um der Stadtbahn Neckar-Alb nicht in die Quere zu kommen und Verspätungen zu vermeiden Hier (in Arbeit)
Die RE 14 (demnächst Mex 14) a und b fahren weiter von Rottweil/Freudenstadt über Böblingen nach Stuttgart-Vaihingen
Halte:
Horb
Rottenburg*
Tübingen
Reutlingen
Nürtingen*
Stuttgart-Flughafen
Stuttgart
*Wie zurzeit gibt es manche Züge die in kleineren Orten wie Engen und Bondorf halten. Diese halten auch dort.
Pros
-Bessere Anbindung von Rottenburg, Tübingen, Reutlingen und Nürtingen
-Man spart Hundert Millionen Euro
-Man könnte die S1 von Herrenberg nach Horb verlängern.
Contras
-12 Minuten längere Fahrzeit von Horb nach Stuttgart (Von mir ausgerechnet ohne Halt in Rottenburg und Nürtingen) lässt sich aber durch Z.b schnellere Geschwindigkeit zwischen Horb und Tübingen verbessern
-Schlechtere Anbindung von Böblingen in Richtung Zürich
PS:
Ist mein erster Vorschlag, bitte Feedback geben.

Grundsätzlich gilt: Je konkreter ausgearbeitet und dargestellt, desto besser.
In deinem Fall: Genau überlegen, was du willst. Es soll ja nicht die „Gäubahn“ über Tübingen fahren, sondern eine oder mehrere Linien. Die am besten nennen und Konsequenzen überlegen und darstellen, d.h. wo soll zukünftig von welchen Linien gehalten werden und welche Halte müssen im Gegensatz zu heute entfallen? Fahrzeit(-verlängerungen) können gut und realistisch auf trassenfinder.de berechnet werden.
Und die Zeichnung sollte auch genau das oben genannte darstellen, d.h. entweder einen Streckenausbau mit allen nötigen Baumaßnahmen (dann in der Kategorie „Infrastruktur“) oder den Verlauf einer Linie (dann als Fern- bzw. Nahverkehrsvorschlag) mit allen Halten der jeweiligen Linie. Hierfür musst du dich je Vorschlag für eins entscheiden und wenn es beides braucht ggf. zwei Vorschläge erstellen.
Im aktuellen Status ist die Zeichnung auf jeden Fall unzureichend.
Danke habe es verbessert
Prinzipiell finde ich es charmant, die Gäubahnzüge über Tübingen zu führen, weil die Ecke erhebliches bis jetzt ungeschöpftes Potential bietet, wenn man auf die Einwohnerzahlen schaut. Ich fürchte nur, dass hier der Zug wortwörtlich bereits abgefahren ist.
Die Bahn hat vor einiger Zeit mal einen „Faktencheck“ zur Gäubahn gemacht, wo verschiedene Szenarien zur Übergangsnutzung der Gäubahn bis 2032 untersucht wurde, so auch deine Variante (genau wie sogar eine S-Bahnverlängerung bis Rottweil). Unterm Strich würde man aber über Tübingen ganze 30 Minuten länger rumdackeln wie wenn man in Vaihingen einfach in die nächste S-Bahn umsteigt. Deine 12 Minuten sind augenscheinlich sehr optimistisch geschätzt. Dazu ist die Strecke Horb – Tübingen – Stuttgart quasi nonstop hochfrequentiert und man müsste am vorgesehenen Nahverkehrsangebot im Raum Tübingen rumbasteln (punktuelle Haltausfälle, zeitliche Verschiebungen, etc.) um überhaupt gute Trassen für den IC findet.
Über einen ähnlichen Vorschlag habe ich auch bereits nachgedacht, auf der Strecke (Horb-) Tübingen – Stuttgart stehen allerdings keine übrigen Kapazitäten für weitere IC-Züge aus Zürich/Singen verfügbar. Zudem ist die Strecke zwischen Horb und Tübingen nicht elektrifiziert und über weite Teile eingleisig. hier müssten also über ca. 20km sehr extensive Arbeiten vorgenommen werden in welchen die Strecke elektrifiziert ggf. teilweise begradigt und and weiteren Stellen zweigleisig ausgestaltet wird. Das ist an sich ein ehrenwertes Ziel und würde auch Möglichkeiten für die bisherige RB74 Tübingen-Horb den RE6 Stuttgart-Horb bieten welche dann vollständig elektrisch verkehren könnten.
Nach den nötigen Ausbauarbeiten hier erreichen wird allerdings das tatsächliche Problem dieses Vorschlags – die Neckar-Alb-Bahn. Diese ist bereits jetzt eine massive Verspätungsquelle aufgrund ihres technischen Zustands sowie der chronischen Überlastung (70% Pünktlichkeit im Netz 01 im 2. HJ 2024, damit Platz 30/31 von allen Netzen in BW) . Momentan sind für die Strecke im D-Takt 4 Stündliche Regionalzüge zwischen Tübingen und Stuttgart vorgesehen, hinzu kommen perspektivisch 2 Züge pro Stunde zwischen Reutlingen und Tübingen durch die Linie S5 der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb (RSB). Zwischen Reutlingen und Metzingen zudem weitere Züge der Linie S6 der RSB welche in Metzingen Kopf machen um nach Bad Urach weiterzufahren. Schließlich belastet noch die Verlängerung der S1 der S-Bahn Stuttgart bis Nürtingen welche die hier vorgeschlagene IC/RE Umleitung zwischen Nürtingen und Oberbohingen beeinträchtigen würde. Bereits die jetzigen Planungen mit großflächig 6 Zügen pro Stunde auf der 2-gleisigen Strecke erscheinen ein wenig eng, auch nur ein zusätzlicher Expresszug wird ohne weitere Gleise von dieser Strecke nicht aufgenommen werden können