Beschreibung des Vorschlags
Vielleicht ist es etwas Zukunftsmusik aber nennenswert.
Theoretisch ist es möglich einen Ubahnring in Frankfurt zu realisieren, wenn die Ginnheimer Kurve gebaut wurde. Durch die Ginnheimer Kurve entsteht eine durchgehend befahrbare Strecke von Enkheim bis zum Südbahnhof, die sich am Willy-Brandt-Platz einmal kreuzt. Dort ist es doch möglich eine Verbindung von der A- zur B-Strecke zu bauen und so einen Ring zu realisieren. e Da der Platz dort aufgrund der Fundamente begrenzt ist, könnte die Kuve durch zwei Tunnelröhren erstellt, die einnördlich und der B-Strecke einfädelt und die zweite Röhre unterhalb der B-Strecke in der C-Ebene (A= Verteiler, B= A-Strecke und C= B-Strecke) kreuzt. Die zweite Röhre könnte auch wegfallen, wenn man den Abschnitt eingleisig betreiben würde.
Der Ring würde wie folgt aussehen:
Ginnheim – NWZ -Heddernheim – Hauptwache – Willy-Brandt-Platz – Hauptbahnhof – Bockenheim – Ginnheim
Vorteile der Verbindung ist eine wahrscheinliche Entlastung der S-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Hauptwache und ein Verlagerung der Fahrgastströme vom Frankfurter Norden weg von der A-Strecke hin zur B-Strecke.
Nachteil ist die aufwendige Realisierung. Der Bau könnte bei der Verwendung einer Schildvortriebsmaschiene vom Schauspielhaus aus beginnen, die sowieso saniert werden muss und zzt. nicht klar ist, ob ein Neubau rentabler wäre.
Die U4 nach der Realisierung bis zum Riedberg oder Nieder-Eschbach geführt werden und die Ringlinie als U9 und U10 geführt werden.

Der Bug hat wieder zugeschlagen
Jetzt sollte es wieder stimmen
Zeichne doch bitte den kompletten Verlauf der neuen Linie ein. Die Infrastruktur setzt du doch voraus und schlägst sie nicht selbst vor.
Habs jetzt verbessert und auch den Infrastrukturvorschlag eingereicht
https://extern.linieplus.de/proposal/infrastrukturvorschlag-zum-ubahnring-frankfurt/
Okay, super, vielen Dank. Auch einen separaten Infrastrukturvorschlag zu machen ist sehr sinnvoll! Das zum formalen. Inhaltlich habe ich aber folgendes anzumerken:
1. Warum nennst du das U10, wo es doch quasi die U1 umfasst (bis auf die zwei Stationen in Sachsenhausen)? Oder willst du die U1 auch noch zusätzlich fahren?
2. Welchen Vorteil hat der Ring gegenüber Einzellinien auf der A- und B-Strecke? Dadurch, dass der Ring extrem lang gezogen ist, sind es eigentlich nur zwei verknüpfte Radialen. In Ost-West-Richtung dürfte nur sehr wenig Aufkommen zu finden sein.
3. Gibt es eine (meiner Meinung nach) viel bessere Lösung, die zudem auch noch ohne Baumaßnahme auskommt: Statt am Willy-Brand-Platz auf die A-Strecke nach Norden zu wechseln, bleibt man auf der Strecke der U5 bis Eckenheimer Landstraße/Marbachweg, von wo aus es nach Westen auf einer vorhandenen Betriebsstrecke bis zur A-Strecke geht. Damit würde auch eine größere Ost-West-Ausdehnung des Rings stattfinden, der somit mehr Nutzen bringt. Was hältst du davon?
Deine Alternative bei Punkt 3 erscheint mir persönlich nicht viel besser. Der U5-Ast ist heute schon direkt an den Hbf angebunden, die A-Strecke wird zwar von 4 Linien bedient, davon fährt aber keine einzige zum Hbf. Durch den Umweg über den U5-Ast ist man außerdem z.B. von der Hügelstraße nicht schneller am Hbf als heute mit Umsteigen.
Also ich muss ehrlich zugeben, sollte der Vorschlag technisch machbar sein, finde ich ihn gar nicht mal so schlecht. Die U-Bahn-Stationen in Eschersheim und Dornbusch würden endlich umsteigefrei an den Hbf angebunden werden, dadurch würde auch die S-Bahn-Station Hauptwache deutlich entlastet werden.
Durch den Ring würden sich nebenbei auch viele andere umsteigefreie Relationen, z.B. Heddernheim – Messe ergeben. Außerdem muss man dann vom Hbf zur Hauptwache nicht immer zwangsläufig die S-Bahn nehmen und ist auch flexibler, was z.B. Ersatzverkehre etc. angeht.