Beschreibung des Vorschlags
Einführung zur Frankfurter U-Bahn und Verlinkung weiterer Vorschläge in diesem Beitrag
In Ginnheim endet bislang aus Norden die U-Bahn-Strecke. Der Lückenschluss bis zur Bockenheimer Warte war schon einmal fertig geplant entlang der Straßenbahnstrecke der Linie 16. Dann hat die Politik sich doch umentschieden. Allerdings ist die Strecke seit einiger Zeit wieder in der Diskussion. Diese Variante halte ich am günstigsten und effektivsten. Nach 400 Metern gelangt die unterirdische D-Strecke schon über eine Rampe an die Oberfläche und erreicht die Haltestelle am Botanischen Garten, um den Norden von Bockenheim gut zu erschließen. Im folgenden Verlauf muss die ohnehin sanierungsbedürftige Rosa-Luxemburg-Str., in Ginnheim als Hochstraße ausgeführt, komplett neu errichtet werden, mit einer Stadtbahnstrecke in der Mitte. Am Europaturm bzw. der Deutschen Bundesbank wird eine neue Haltestelle eingerichtet. Die bisherige Endstation Ginnheim wird etwas verlegt.

Diese Streckenplanung gibt es bereits seit Längerem und ist auch vergleichsweise sinnvoll, weil die Straßenbahnlinie 16 in ihrem bisherigen Verlauf erhalten bleiben kann.
Mich interessiert nur, welches Betriebskonzept dir vorschwebt.
Ich glaub nicht, dass man die 16 erhält. Im Nordteil hätten nur noch 2 Haltestellen ein anderes Einzugsgebiet (Markuskrankenhaus und Frauenfriedenskirche). Und zwischen Bockenheimer Warte und Hauptbahnhof bedient sie auch genau dieselbe Achse.
Verlängert werden sollte einfach die Linie U4 bis Riedberg. U9 entfällt und U1 wird bis Nordwestzentrum zurückgezogen.
Ist tatsächlich kein neuer Gedanke, auch wenn man grade nichts aktuelles mehr davon hört. Die ursprünglichen Planungen sahen einen recht ähnlichen Verlauf wie deine Zeichnung vor, jüngere Planungen verlaufen aber weiter östlich, um u.a. so das Uni-Gelände besser anzubinden.
Hier mal ein Link dazu, auch auf openrailwaymap ist auch schon etwas eingetragen.
Ich weiß, habe mir da schon sämtliche Zeitungsartikel und Wikipedia zu durchgelesen. Die ganz ursprünglichen Planungen sahen einen Verlauf entlang der Linie 16 vor, mit Station an der Frauenfriedenskirche. Ich habe diese Variante gewählt, da Ginnheim gut anbindet und relativ günstig wäre. Ich verstehe nicht, warum man da bei Openrailwaymap was einträgt, was nicht mal annähernd in der Umsetzung ist (anders als z.B. die U5 ins Europaviertel, wo man schon baut). Da engagieren sich wohl einige sehr stark für die Ginnheimer Kurve. Halte ich aber nicht für so sinnvoll, weil man zum einen deutlich längere Tunnel benötigt, einen Umweg (weiteren Weg) nimmt und mitten durch Wohngebiete, Parks, Schulgelände usw. fahren will, was einfach nicht umsetzbar ist.
Das ist eine sehr interessante Lösung. Sie scheint oberirdisch auf dem Mittelstreifen einer Ausfallstraße günstig herstellbar zu sein. Allerdings müsste diese Ausfallstraße komplett neu errichtet werden, um den Platz für eine Bahntrasse in mittlöerer Lage schaffen zu können, da eine Reduzierung auf nur eine Fahrspur pro Richtung dort kaum in Frage kommen wird. Eine Trasse in Seitenlage dürfte teilwesie wegen des fehelnden Platzes, teilweise auch wegen des Verteilerknotens und einiger Ein- und Ausfahrten, auch schwierig werden.
Ich bin auf deine Lösung gespannt.
Ich verlinke mal den Wikipedia-Artikel zur Straße. Man sieht zum einen auf dem Bild, dass die Hochstraße in Ginnheim nicht gerade einladend ist und den Stadtteil zerschneidet. Bei Planungen steht, dass sie ohnehin sanierungsbedürftig sei und man sie als ebenerdige vierspurige Straße mit der U-Bahn im Mittelstreifen neu errichten wolle. Das wäre halt die Gesamtlösung!
Die Notwendigkeit dieser Verbindung halte ich für unbestreitbar. Auch die Anbindung des Bundesbank halte ich für sehr wichtig.
Die Lösung der Seite „Ginnheimer Kurve“ von Intertrain erschließt in meinen Augen mehr Menschen zerschneidet aber auch mehr Grünflächen.
Die beiden Halte nahe Europaturm und Bundesbank würde ich aber auf jeden Fall zu einem zusammenfügen.
Ich habe meine Ablehnung zur Ginnheimer Kurve schon weiter oben begründet.
Es gibt nur einen Halt beim Europaturm und der Bundesbank, ich weiß nicht, was du meinst.
Sorry da habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt. Ich meinte noch den Halt bei der Platenstraße nahe der Bushaltestelle „Stefan Zweig Straße“. Die Station gegenüber der Bundesbank hat südlich kein Einzugsgebiet, also kann sie auch nördlich der Wilhelm-Eppstein Straße liegen . Und da liegt sie so nah an der anderen Station, dass man beide zusammenlegen kann 😉
Ich frage mich bei der Planung der Ginnheimer Kurve, wie man da östlich des Geldmuseums durch will. Oder hab ich das falsch verstanden und der Abschnitt soll doch unterirdisch sein?
Hm, ich ändere es mal. Die Zugangswege verlängern sich natürlich für die Wohngebiete im Nordosten von Ginnheim, wenn man nur noch die zwei Stationen hat.
Allgemein ist die Variante nicht durchgeplant. Das geht mitten durch Sportplätze, Schulen, Wohngebiete, Parks, … mit teilweise bestimmt engen Radien. Halte ich nicht für realistisch.
Daran habe ich auch schon gedacht, ebenso an eine Möglichkeit von der Miquellallee aus die Linie U1 nach Ginnheim zu führen. Man sollte beide Möglichkeiten in Betracht ziehen, also U1 und U4