Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag entspricht zu einem großen Teil diesem Vorschlag von Intertrain, weicht jedoch in einigen Punkten davon ab. So wird der Palmengarten besser erschlossen, die U-Bahn-A-Strecke dort gekreuzt, wo auch eine Station ist und die kritische Führung durch den Holzhausenpark und die Fürstenbergerstraße vermieden. Auch biete ich bessere Umsteigemöglichkeiten zur U5 in Richtung Süden.
Naturgemäß sind Tangentiallinien nie so bedeutend wie Radialen, doch in bestimmten Fällen können auch sie genügend Fahrgastaufkommen generieren, um eine Straßenbahn zu rechtfertigen. Als Beispiel möge hier die Frankfurter Linie 12 dienen, die im Bereich Bornheim ganz selbstverständlich ein tangentiales Angebot bietet. Im mittleren Abschnitt dieser Linie wäre die Buslinie 36 zu ersetzen, die an Wochentagen im 10-min-Takt fährt, einem Takt, der eine Umstellung auf Straßenbahn durchaus gerechtfertigt scheinen lässt. Im weiteren Verlauf würde an der Bockenheimer Warte an die vorhandenen Straßenbahngleise zum Westbahnhof angeschlossen werden. Gerade der Anschluss des Westbahnhofs mit seinen vier S-Bahnlinien würde es ermöglichen schnelle Anschlüsse aus dem nördlichen und westlichen Umland in die nördlichen Innenstadtbereiche zu bieten.
Zur Realisierung wäre eine neue Schleife an der Eissporthalle, sowie eine Verbindung von der Rohrbach- in die Glauburgstraße erforderlich. In der Glauburgstraße könnte die bestehende Betriebsstrecke zur U5 genutzt werden. Von der Glauburg- bis zur Holzhausenstraße könnten die Gleise der U5 mitgenutzt werden, was wegen des Fehlens einer Haltestelle dieser Tangentiallinie im betreffenden Bereich keine Probleme wegen Hoch- und Niederflur bereiten würde. Ein Umsteigen zur U5 wäre dennoch möglich, wenn statt dessen Haltestellen in der Glauburg- und der Holzhausenstraße entstünden. Um an der Holzhausenstraße Platz für Bahnsteige zu schaffen zu können, müsste die Humboldtstraße zur Sackgasse werden.
Von der Holzhausenstraße bis zur Bockenheimer Warte wäre ein Neubau erforderlich, während der Rest wieder auf vorhandenen Gleisen realisiert werden könnte, mit einer Schleifenfahrt am Westbahnhof. So würde auch die vorhandene Strecke zum Westbahnhof wieder Personenverkehr erhalten.
Im Osten wäre auch eine Anbindung nach Offenbach möglich.
Einen ähnlichen Vorschlag, aber mit ganz anderem Ende im Westen, hatte ich bereits hier schon gemacht.

Von der Idee her gefällt mir das ganz gut. Die Streckenführung sieht auch ganz gut aus, jedoch können das andere besser beurteillen, als ich 😉
Zwei Punkte habe ich jedoch. Du schreibst, dass auf der gemiensamen Strecke mit der U5 keine Haltestelle ist. Dort befindet sich aber die Station Glauburgstraße. Wenn man nun erst an deiner Station hält, wird der Umsteigeweg von der Tangente zu Fahrten Richtung Süden sehr lang.
Am östlichen Ende würde ich dann noch zur Eissporthalle weuterfahren und dann südlich der Straße eine Wendeschleife errichten. So kann man noch zur U7 umsteigen.
An der Glauburgstraße (und Holzhausenstzraße) soll meine Linie separate Haltestellen erhalten, die gleich um die Ecke liegen. Ich habe das jetzt klarer formuliert.
Eissporthalle ist eine gute Idee, ich habe das jetzt umgesetzt. So erspart man sich auch neue Verbindungskurven an der Wittelsbacher Allee, außerdem wäre die Wendeschleife am Ernst-May-Platz ohne Ausweichgleis auch nicht leistungsfähig genug für zwei Linien. Danke, für den Tipp.
Jetzt kam nur in mir die Überlegung auf, ob man die Linie nicht gleich bis zur Hugo-Junkers-Straße führt und auf die 12 in Bornheim ganz verzichtet. Die 18 und meine Linie würden deren Aufgaben ja übernehmen. Sie könnte dann ab Börneplatz zum Zoo fahren. Vielleicht wäre das aber auch zu einschränkend.
Okay, danke für deine Überarbeitungen.
Die Idee ist nicht schlecht, den Westbahnhof anzuschließen. Mir gefallen die vielen Haltestellen im Westend nicht, die eingleisige getrennte Streckenführung ist da überhaupt nicht optimal, im Grüneburgweg und der Fürstenbergerstr. ist genug Platz für eine zweigleisige Strecke (Inanspruchnahme einiger Vorgärten). Ich weiß nicht, ob das mit der Führung auf den U5-Gleisen so ohne Weiteres geht. Das Ende am Ernst-May-Platz ist auch nicht gut, die Linie 14 ist schon schlecht ausgelastet aufgrund der parallelen U4 und U7. Sinnvoller wäre eine Verknüpfung am Ostbahnhof. Daher würde ich der Buslinie 32 ab dem Nibelungenplatz (FH) folgen. Allerdings finde ich das auch nicht ganz optimal, mir fällt aber gerade keine bessere Linienführung ein. Tangentiallinien sind an sich ja immer ein schwieriger Fall, die Linie 12 ist auch eher mäßig ausgelastet, besonders ab Bornheim Mitte.
Die Haltestellen habe ich jetzt verringert, auch die getrennte Führung durch verschiedene Straßen habe ich jetzt weggelassen. Vorgärten in Anspruch zu nehmen halte ich jedoch für keine gute Idee, da man so den größtmöglichen Widerstand gegen eine Straßenbahn provoziert, wenn man aber auf einer Seite Halteverbote einrichtet, müsste die Fahrbahn ausreichen.
Vom Ernst-May-Platz habe ich die Strecke auch weggenommen, aber in Fabis Sinn einen Endpunkt an der Eissporthalle gewählt. In der Tat wäre dadurch noch ein sinnvoller Anschluss zur U7 möglich. Durch Verlängerung zur Hugo-Junkers-Straße könnte man zudem auf die unglückliche Führung der SL 12 in diesem Bereich verzichten und sie drastisch kürzen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das gut wäre.
Du hattest ursprünglich ja schon mal eine ähnliche Idee. Die Idee, die du jetzt hier hast, entspricht ja sehr meiner Idee, bis auf kleine Abweichungen durch Führung durch ein paar Parallelstraßen. Also mir gefällt die logischerweise auch sehr gut.
Entschuldige bitte, dass ich deinen Vorschlag übersehen hatte. Ich habe ihn jetzt selbstverständlich auch verlinkt.
Ja, witzig, weil du ihn sogar schon mal kommentiert hattest. Finde eigentlich nicht, dass die Abweichungen jetzt so gravierend sind, dass man einen neuen Vorschlag deswegen bräuchte (ich bin Verbesserungsvorschlägen durchaus aufgeschlossen), aber stört mich jetzt auch nicht ihn quasi doppelt zu haben.
Ich hatte auch nicht mitbekommen, dass du auf deinen Tunnel dort tatsächlich verzichtet hast. Wenn du auf meinen Kommentar dort reagiert hättest, hätte ich das wahrscheinlich bemerkt, eine bloße Änderung am Vorschlag wird aber sehr leicht übersehen. Es ist immer besser so etwas dann auch zu kommentieren, damit das in der Liste der Kommentare erscheint.
Ich werde jetzt nochmal ein paar Änderungsvorschläge in deinem Vorschlag machen. Wenn du sie tatsächlich übernehmen würdest, könnte ich meinen auch wieder löschen.
Entschuldige bitte, ich hatte nur auf jonas.borgs Hinweis die Änderung erwähnt, wohl unter der Annahme, dass du das dann auch mitkriegst, wenn es in der Liste der Kommentare erscheint. Ich werde nächstes Mal aber auch unter den anderen Kommentaren auf Änderungen hinweisen, da ja die Anzahl der zuletzt einsehbaren Kommentare begrenzt ist und man manchmal sein E-Mail-Postfach durchstöbern muss.