5 Kommentare zu “Fränkische Höllentalbahn reaktivieren!

  1. Ich denke nicht, dass das Ziel Naila sein sollte. Wenn eine solche Strecke wieder aufgebaut werden soll, dann braucht sie Ziele, die ein deutlich höheres Fahrgastaufkommen erwarten lassen, als Naila oder das Hölletal. Eventuell könnte eine RB-Linie von Hof nach Saalfeld ein solches Fahrgastaufkommen an sich ziehen, besser wäre es vermutlich, wenn diese Linie sogar über Saalfeld hinaus bis Erfurt verliefe. Auch Jena könnte man als Ziel anvisieren, wobei aber Jena vermutlich von Hof aus über Gera schneller zu erreichen wäre.

    Auch Hof müsste gar nicht unbedingt Endpunkt sein, vielleicht könnte diese Linie auch über Marktredwitz und Weiden bis Regensburg geführt werden. Aber auch ohne diese Weiterführung wäre eine Linie Hof – Erfurt sicher von einiger Bedeutung. Wenn diese dann durch das Höllental führen würde, könnte dieses mit einer Qualität bedient werden, die das Höllental allein nie rechtfertigen würde.

    1. Eine durchgehende Eisenbahnlinie Erfurt – Höllental – Hof habe ich hier mal eingezeichnet. Allerdings handelt es sich bei mir um einen RE, der nur in den großen Orten hält. Allerdings kann parallel zu ihm eine RB fahren, welche alle Zwischenstopps bedient.

  2. Es geht hier in erster Linie um den Güterverkehr zum Papierwerk in Blankenstein.

    Daß dies nach inzwischen 30 Jahren Grenzöffnung noch nicht geschen ist, wirft ein Licht auf das mangelnde Interesse der Verantwortlichen.

    Nicht zuletzt Schuld daran auch die Anliegergemeinden, die keinen zusätzlichen Schienenverkehr wollen.

    Aber denen kann geholfen werden:

    Die Holzlieferungen aus Tschechien, die derzeit in Hof auf die Straße umgeladen werden können auch bis Marxgrün auf der Schiene fahren. Dort ist genügend Fläche für ein Ladegleis vorhanden.

    Dann wäre schon mal weniger Transport auf der Straße und die letzten Kilometer durch die engen Ortsdurchfahrten könnten einem Wiederaufbauch durch das Höllental förderlich sein.

    1. Es geht hier nicht um mangelndes Interesse. Mit wenig Aufwand könnte man recherchieren, dass alle Reaktivierungsversuche am Naturschutz gescheitert sind. Viele Anliegergemeinden wollen die Strecke, weil sie sie massiv vom Straßengüterverkehr, der teils mitten durch die Orte geht, entlasten würde. Und sogar die DB ist dafür. Da gegen ist ein Mineralwasserunternehmen und einige Naturschützer, außerdem scheitert es auch an der Kommunikation zwischen den deutschen Kleinstaaten Bayern und Thüringen.

  3. Hallo, deine Trassenführung führt teilweise über Häuser und ist an manchen Stellen noch nicht ganz exakt. Den exakten Verlauf findest du auf OpenRailwayMap.

    Es gibt zur Zeit massiven Widerstand von Naturschützern gegen das Projekt. Denn das Höllental ist nun mal ein Naturschutzgebiet. Daher habe ich mal einen Alternativvorschlag mit Tunnel angefertigt, der Klima- & Naturschutz verbinden könnte.

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