Beschreibung des Vorschlags
In einem Bürgerentscheid am 24. Februar 2019 beschloss die Stadt Freiburg den Neubau des Stadtteils Dietenbach, der einmal mehr als 15.000 Einwohner haben soll. Dieser soll möglichst klimaneutral und Nachhaltig werden, daher ist natürlich eine gute ÖPNV-Anbindung essentiell. Die Straßenbahnanbindung wird in den Plänen allerdings bislang nur via Bollerstaudenstraße als Verlängerung der Linie 5 vorgesehen. Eine Verbindung zur Paduaallee wird im FNP freigehalten.
Die VAG lehnt diese Verbindung u. a. aus dem Grund ab, dass die heutige Ost-West-Achse mit 4 Linien bereits an der Kapazitätsgrenze angelangt ist und keine weitere Linie nach Dietenbach aufnehmen kann. Daher entstand diese Idee einer Fortführung via Mooswald zur Elsässer Straße. Von dort können die bestehenden Gleise der Linie 4 mitbenutzt werden. Die Haltestelle Robert-Koch-Straße muss verlegt werden, um einen guten Umstieg zur Linie 2 in Richtung Hornusstraße zu ermöglichen.
Der folgende Abschnitt bis Fahnenbergplatz über Hbf Nord ist Teil der offiziellen Planung im Rahmen des Projekts „Stadtbahn Messe – 2. Bauabschnitt“. Eine Realisierung ist momentan jedoch noch nicht absehbar. Ab Fahnenbergplatz werden die Schienen der Stadtbahn Rotteckring mitbenutzt, die in wenigen Wochen eröffnet wird.
Ab Europaplatz folgt eine weitere Neubaustrecke via Schwabentorring (bislang nicht in den offiziellen Planungen enthalten), die am Schwabentor in die Bestandsstrecke der Linie 1 übergeht.
Linie 6: Musikhochschule – Schwabentor – Europaplatz – Hbf Nord – Elsässer Straße – Paduaallee – Dietenbach – Rieselfeld*
*=Umbau der Schleife Bollerstaudenstraße, sodass ein Wenden von Norden her möglich ist.

Sieht interessant aus…
Ich weiß nicht so recht. Teile dieses Vorschlag gefallen mir auf jeden Fall, andere hingegen eher nicht so.
Die zweite Anbindung nach Dietenbach hat auf jeden Fall ihre Vorteile, wenn dort tatsächlich so viele Menschen leben werden. Jedoch halte ich es für günstiger, einfach an der Paduaallee auf die Linie 1 einzuschwenken. Die angesprochenen Kapazitätsprobleme werden ja eher erst im Zentrum auftreten, insofern könnte man am Rathaus immer noch Richtung Hbf Nord, Fahnenbergplatz abbiegen.
Eine Strecke nach Mooswald lehne ich nicht ab, aber sie wäre wohl auch wenig attraktiv, wenn sie zur HVZ bereits mit Pendlern aus Dietenbach vollgestopft wäre. Insofern wäre hier ein eigener Streckenast praktisch. Ich könnte mir vorstellen, die Linie 2 aus Günterstal vom Europaplatz dorthin zu führen (egal welcher Linienweg dann genau), weil dann eine Stumpfendstelle ausreicht.
Ja ich denke auch Priorität haben erstmal Dietenbach-Paduaallee und Robert-Koch-Str-Fahnenbergplatz. Elsässer Straße und Schloßbergring sind eher langfristig mögliche Erweiterungen.
Gerne über die Hildestr. nach Wiehre