11 Kommentare zu “FFM: Straßenbahn durch Neu-Isenburg und Sprendlingen

      1. RTW ist die Regionaltangente West. Das soll eine Zweisystemstadtbahn werden, die Frankfurt auf zum Großteil bestehender Infrastruktur westlich umfährt und dabei den Taunus mit dem Flughafen verbindet. Ein Linienast der Regionaltangente West soll über den Flughafen hinaus bis Neu-Isenburg und innerhalb Neu-Isenburgs vom Bahnhof ausgehend als Straßenbahn bis  zur Endstelle „Am Birkengewann“ fahren. Der Ort wird damit einmal von West nach Ost durchquert.

         

        1. Meine Strecke würde aber auch der Feinerschließung entlang der Strecke dienen und nicht nur den Durchfahrenden. Auf der Station zwischen Neu-Isenburg Zentrum und Wilhelm-Leuschner-Straße wäre es tatsächlich Parallelverkehr, aber vom Bahnhof bis in dorthin sind es unterschiedliche Trassen und die Tram hätte drei Zwischenstationen, die sonst der Bus anbinden müsste.

  1. Im Prinzip ne gute Idee. Die Frankfurter Straße ist bloß sehr stark durch Autoverkehr belastet* und für ein extra Planum reicht sehr wahrscheinlich der Platz nicht. Wenn die Straßenbahn da durch will, wird sie das unterpflaster tun müssen. Was letztlich auch der Betriebsqualität zugute kommt, könnt mir vorstellen dass das trotz der höhereren Kosten dennoch lohnenswert ist.

    Weiter nach Langen, hmm. Liegt ja direkt nebendran. Weiß ich jetzt aber nicht wie stark das Verkehrsbedürfnis zwischen Langen und Neu-Isenburg ist. Die Flugsicherung ist’n großer Arbeitgeber da, aber mit Umstieg in Neu Isenburg Bf oder Buchschlag gut erreichbar.

     

     

     

    1. *) ich hab da mal an einem rein äußerlich ganz normalen Dienstag im Stadtcafe gesessen und das Treiben ne Weile beobachtet. Schon enorm, und es war noch nicht mal der ganz dicke Feierabendverkehr.

      1. Man kann Autoverkehr auch leiten. Durch verkehrsberuhigende Maßnahmen könnte man die Anzahl der Autos so stark vermindern, dass eine Straßenbahn dort fahren könnte. Notfalls könnte man die Frankfurter Straße zwischen Neu-Isenburg und Sprendlingen auch ganz sperren. Den Durchgangsverkehr könnte man dann auf die Autobahn verweisen, der innerörtliche Verkehr bliebe bestehen, dürfte aber auch nicht so zahlreich sein. Notfalls wäre selbst eine Umgehungsstraße, die den Autoverkehr verringert billiger, als ein U-Bahntunnel. (Eine Umgehungsstraße ist aber in Form der Autobahnen bereits vorhanden)

    2. Als ich mir das auf Google Maps angesehen habe, sah es sehr so aus, als ob die Parkstreifen sehr breit wären. Wenn man die wegnimmt, kommt man vlt. doch zumindest teilweise auf einen eigenen Bahnkörper.

      Abgesehen davon, dass der Autoverkehr nach Realisierung des Projektes hoffentlich abnimmt, da es Umsteiger vom PKW zur Tram geben wird.

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