Beschreibung des Vorschlags
Der TGV-Bahnhof Haute-Picardie befindet sich mitten im Nirgendwo und es bestehen keine Anschlüsse an den Regionalverkehr. Ich schlage daher vor, den Bahnhof an den TER-Bahnhof Chaulnes zu verlegen. Dort besteht nach einem kurzen Fußweg (1000 m) Anschluss an die Linie P20 Amiens – Laon.
Dadurch auch werden die naheliegenden nordfranzösischen Gemeinden, darunter Nesle, Rosières-en-Santerre und Chaulnes besser erschlossen als durch den bestehenden Bahnhof. Als Nebeneffekt verbessert sich auch die Anbindung des Bahnhofs an die Autobahn Richtung Lille und Paris die Autobahnanbindung dieser Ortschaften.
Edit: Den TER-Bahnhof habe ich nun auf mehrfache Kritik auch verlegt, obwohl das mit deutlich höheren Kosten verbunden ist und die Anbindung an die Orte Chaulnes und Hallu selbst geringfügig verschlechtert. Das sollte daher nur zweitrangig und bei positiver Kosten-Nutzen-Betrachtung erfolgen.

Ein kurzer Fußweg von einem Kilometer?
Für einen Umstieg ist das völlig inakzeptabel.
Für einen Umstieg vom/zum Fernverkehr ist das in Ordnung. Vom Gare du Nord zum Gare de l’Est bist du auch 600 bis 1000 m unterwegs, je nachdem von welchem Gleis du zu welchem willst. Das gleiche gilt auch für den Umstieg vom Gare de Lyon zum Gare d’Austerlitz.
Die von dir genannten Beispiele in Paris sind aber jeweils komplett getrennte Bahnhöfe, sind also ein Gegenargument zu dir.
Ich verstehe die Idee, aber Baum hat Recht, das ist zu weit. Der TER-Bahnhof müsste dafür auch verlegt werden
Habe ich nun eingearbeitet.
Ich halte die Lage dieses „Grüne-Wiese-Bahnhofs“ auch für sehr unglücklich, schließlich ist er mit der Lage an dem Autobahnkreuz einzig und allein auf die Anreise mit dem Auto ausgerichtet. Der von dir vorgeschlagene alternative Standort wäre da schon besser, wenngleich ich Baum und Yannick zustimmen muss, dass es nur sinnvoll wäre, wenn man den unteren Bahnhof auch verlegt. Eine weitere Option wäre noch weiter südlich bei der Stadt Roye, die damit überhaupt wieder attraktiv an den Bahnverkehr angeschlossen würde. Dort wäre auch schon eine Autobahnabfahrt vorhanden. Hier müsste allerdings die Nebenbahn noch an die SFS herangeführt werden, um direkte Umstiege von Amiens und/oder Saint Quentin anzubieten.