Beschreibung des Vorschlags
Laut Wikipedia denkt Frankfurt intensiv über einen Lückenschluss zwischen der Bockenheimer Warte und Ginnheim nach. Das ist auch gut so, denn Ginnheim ist im U-Bahn-Netz eigentlich nur sehr umwegig erreichbar. Es gibt die beiden Varianten „Europaturm“ und „Ginnheimer Kurve“. Bei beiden Varianten würde die U4 unterhalb der Rosa-Luxemburg-Straße zwischen der U-Bahn-Haltestelle „Ginnheim“ und der Einmündung „Platenstraße“ verkehren und bei der Variante Ginnheimer Kurve sogar noch ein Stück die Platenstraße weiter. Bei der Variante „Europaturm“ folgt die U4 hingegen komplett dem Verlauf der Rosa-Luxemburgstraße zwischen der „U-Bahn-Haltestelle“ und dem „Miquelknoten“ (Autobahnkreuz-förmige Anschlussstelle „Miquelallee“ an der A66). Hier dazu die Machbarkeitsstudie.
Des Weiteren plant Frankfurt für eine neue Ringstraßenbahn eine Straßenbahnneubaustrecke vom Markus-Krankenhaus über die Wilhelm-Epstein-Straße vorbei an Europaturm und Bundesbank zur U-Bahn-Haltestelle „Dornbusch“.
Nun ist es so, dass sowohl auf der A-Strecke, die unmittelbar westlich des Stadtteils Ginnheim im Stadtteil Dornbusch auf der Escherheimers Landstraße verläuft, als auf der D-Strecke, die von Ginnheim zum Stadtbahndreieck im Norden Heddernheims verläuft, die U1 von Ginnheim über Heddernheim, Dornbusch und die City zum Südbahnhof fährt. Selbst bei einer Gleisverbindung von Ginnheim zur Bockenheimer Warte, wären Fahrgäste von der U1 schneller zu Fuß von der Haltestelle Dornbusch nach Ginnheim, als mit der U1 selber.
Deswegen möchte ich vorschlagen, die U1 an der Haltestelle „Dornbusch“ oberirdisch abzweigen zu lassen und über die Platenstraße zur U-Bahn-Station Ginnheim führen, von wo aus sie wie heute auch weiter bis zum Nordwestzentrum fährt. Nur würden die Haltestellen dann aus Richtung City gesehen in umgekehrter Reihenfolge bedient. Neuer Endpunkt für die U1 wäre dann das Nordwestzentrum oder aber Heddernheim, wenn die Querverbindung Heddernheim – Nordwestzentrum weiterhin bestehen bleiben soll. Statt oberirdisch an der Haltestelle „Dornbusch“ kann die U1 auch an der Haltestelle „Miquelallee/Adickesallee“ unterirdisch aus der A-Strecke abzweigen und dann im Tunnel bis zur Platenstraße führen und dort dann mit Hilfe einer Rampe wieder ans Tageslicht geführt werden. Der kurze Tunnel würde das Projekt zwar teurer machen, jedoch die U1 nach Ginnheim nochmal ordentlisch beschleunigen, da die Strecke kürzer und kreuzungsfrei gegeüber dem Weg über die Haltestelle „Dornbusch“ ist. Für die U1 ist die Streckenführung ingesamt jedoch besser als vorher, da sie dann das Nordwestzentrum, Niddapark und Ginnheim weiterhin an die A-Strecke ins Stadtzentrum und zum Südbahnhof anbindet, jedoch mit deutlich kürzeren Reisezeiten als früher.
Falls die U4-Variante Europaturm gebaut würde, kann die U1 auch wie ich das gestrichelt dargestellt habe, über die Wilhelm-Epstein-Straße zur U4 geführt werden, da diese Neubaustrecke insgesamt kürzer wäre, immerhin benutzt sie ja die Strecke der geplanten Ringstraßenbahn mit.
Der Vorschlag kann als oberirdische Alternative zu meinem älteren Vorschlag für einen Ginnheimer Lückenschluss angesehen werden.

Ich verstehe nicht ganz, was der Sinn davon sein soll. Dass die U1 so endet, wie sie es heute tut ist offensichtlich nur als Provisorium gedacht und wird mit dem Lückenschluss zur Bockenheimer Warte dann ja auch logischerweise angepasst. Ich denke nicht, dass die U1 dann noch so fahren wird, sondern dass die Verbindung dann in Form einer verlängerten U4 in Verbindung mit der U9 vorgenommen wird. Und wenn die von dir auch genannte Straßenbahntangente kommt, wozu braucht es dann noch die Verbindung mit der U1?