Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag beinhaltet eine Verlängerung einer Straßenbahnlinie über die momentan nur als Betriebsstrecke genutzt Straßenbahnstrecke zwischen Adalbert-/Schlossstraße und Industriehof, von dort soll eine NBS Richtung Westen auf der Trakehner und Lötzener Straße errichtet werden, um Wohngebiete und Gewerbestandorte besser zu erschließen. Anschließend führt die NBS über die Ludwig-Landmann-Straße (B44) und die Rödelheimer Landstraße bis ins östliche Rödelheim. Optional kann der Westbahnhof angeschlossen werden, wobei für die Fahrtrichtung Norden noch zusätzliche Weichen und evt. ein zweites Gleis (nicht zwingend erforderlich) eingebaut werden müssten.
Mögliche Betriebskonzepte:
- Verlängerung einer Nordtangente, wie hier vorgeschlagen
- Neue Linie mit Führung via Hbf bis Zoo. Hätte den zusätzlichen Effekt eine Direktverbindung in die südwestliche Innenstadt anzubieten, da die SL 16 und 17 ja südlich des Hbf weiter nach Sachsenhausen fahren. Interessant auch für Umsteiger im Industriehof (U-Bahn) und F-West (S-Bahn).

Eine gute Idee, aber warum nivht gleich weiter bis Rödelheim Bahnhof?
Hab Bedenken, dass eine Straßenbahn durch’s Niddatal und die eher engen Straßen im Rödelheimer Zentrum auf allzugroße Akzeptanz stoßen werden. Außerdem ist ein Umstieg in die S-Bahn genauso gut in F-West (ggf. mit kurzem Fußweg) möglich, daher bringt auch eine Verknüpfung der Verkehrsträger nicht viel.
Stimmt, so dringend ist es also auch nicht nötig. Die Rödelheimer, die im Einzugsgebiet gewesen wären, wären auch im Einzugsgebiet der S-Bahn oder der U6 gewesen.
Du weist, dass die Frankfurter Straßenbahn ausschließlich mit Zweirichtungsfahrzeugen betrieben wird und die Wendeschleife deswegen nicht unbedingt notwendig ist?
Stimmt, hatte ich zwischendurch vergessen, da man noch an einigen Ecken welche vorfindet.
Würdest du statt durch die Trakehner Straße durch die Insterburger Straße fahren, wäre eine weitaus bessere Umsteigemöglichkeit zur U6 und U7 gegeben. Dazu müsste die Strecke nur in Richtung Norden das Gleis nutzen, das um die U-Bahnrampe herum führt und anschließend, unmittelbar vor der Haltestelle Industriehof, deren Gleise kreuzen. Die Straßenbahn könnte dann am Beginn der Insterburger Straße halten.
Hmm… ja, ich habe lange überlegt, welche der beiden Straßen ich nehme. Für die südlichere sprach zum einen, dass ich die U-Bahn-Gleise nicht höhengleich queren muss und dass die Siedlung besser erschlossen wird, da der nördliche Bereich schon von der U-Bahn abgedeckt wird. Der Nachteil ist natürlich der etwas längere Umsteigeweg zur Haltestelle Industriestraße.
Du fährst grad mal an der Grenze zu Rödelheim, erschließt den Stadtteil aber gar nicht. Das nördliche Gewerbegebiet am Industriehof wird von der U-Bahn schon ausreichend erschlossen und das südliche Wohngebiet an der Rödelheimer Landstr. hat kaum Potenzial. Verstehe auch die 2 Haltestellen im Abstand von vielleicht 100m nicht. Was hat das ganze eigentlich mit Bornheim zu tun?
Sorry, meinte Bockenheim. Ja, der Titel ist auch ansonsten nicht so optimal, wusste aber nicht, wie ich die Siedlungen, die erschlossen werden sonst einordnen sollte.
Und dass es kein Potential hat, sehe ich anders. Die Haltestelle Fischstein ist für den südlichen Siedlungsrand (z.B. Rosittener Straße schon arg weit entfernt und die Wohngebiete am westlichen Ende sind bisher gar nicht im SPNV erschlossen.