F: RTW als S-Bahn

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Beschreibung des Vorschlags

Ich möchte mit diesem Vorschlag zeigen, dass die Regional Tangente West auch als S-Bahn möglich wäre, sodass man keinen neuen vierten Fahrzeugtyp für den Frankfurter Stadtverkehr bräuchte.

Dies hätte den entscheidenden Vorteil, dass man sowohl in der Fahrzeugwahl, als auch in der Länge der Züge viel flexibler ist, da man z. B. die S-Bahn Abstellanlage in Darmstadt mitbenutzen könnte. Zudem kann vorhandene Wartungsinfrastruktur genutzt werden.

Unterm Strich denke ich, dass eine neue S-Bahn-Linie wesentlich günstiger und störungsfreier zu betreiben ist, als ein neues eigenes Bahn-System.

 

Im Folgenden will ich zuzüglich dieses Vorteils weitere Vor- und Nachteile dieser RTW-Lösung im Gegensatz zum offiziell geplanten RegioTram System darlegen.

 

Vorteile:

– flexiblerer Fahrzeugeinsatz und Mitbenutzung vorhandener Mittel (siehe oben)

– schnellere Reisezeit

– keine Beeinflussung des Straßenverkehrs

– Verbindungskurve bei Eschborn-Süd möglich, damit können in der HVZ Direktzüge z.B. von Kronberg direkt zum Flughafen fahren oder im Störungsfall Züge umgeleitet werden (allein dieses Jahr gab es bereits zwei Großstörungen am Westbahnhof, sodass man z. B. von Eschborn nicht mehr in die City kam).

– Durchbindung nach Darmstadt macht heutigen Flughafenbus überflüssig.

– Anbindung an die Farbwerke

– neuer Bahnhof für Sindlingens Süden

Nachteile:

– keine Anbindung von der Höchster Kernstadt

– keine Anbindung von Industriepark Höchst Tor H831

– keine bessere Anbindung von Neu-Isenburg

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15 Kommentare zu “F: RTW als S-Bahn

    1. Das habe ich anfangs auch überlegt, dies erscheint mir aber weniger sinnvoll, als die Linie bis nach Darmstadt durchzubinden.

      Als S-Bahn kommt man nicht so weit nach Neu-Isenburg rein wie mit der Zweisystem-RTW. Außerdem bin ich der Meinung, Neu-Isenburg sollte erstmal die Linie 17 in den Stadtkern verlängern. Ansonsten wäre die Stadt ja besser zum Flughafen als an die Innenstadt angebunden.

      Der eigentlich Anlass, warum ich die Linie auf direktem Wege nach Darmstadt führen will, ist der Direktbus vom Darmstadt zum Flughafen. Dieser fährt halbstündlich und benötigt zum Terminal 1 26 Minuten. Die schnellsten Bahn und Bahn/Bus Verbindungen (alle mit Umstieg) benötigen immer mindestens 38 Minuten. Wenn ich als Ziel nicht „Flughafen Regionalbahnhof“ sondern „Flughafen Terminal 1“ angebe werden mir von Darmstadt aus sogar nur die Busse zum Flughafen angezeigt. Ich finde das zeigt doch deutlich, dass hier Verbesserungsbedarf besteht. Mit meiner Linie könnte man den Bus eigentlich ersatzlos streichen (auch wenn der noch die Darmstädter Innenstadt und den Flughafen ein bisschen besser anbindet). Außerdem könnte man noch Dreieich und Langen mitnehmen, welche ja beide auch nicht wenig Einwohner haben.

      1. Nach Inbetriebnahme der „Wallauer Spange“ gibt es aber mit dem Hessen-Express eine schnelle (und schnellere) Verbindung von Darmstadt zum Flughafen.

        Denkbar wäre eine der folgenden Alternativen:

        – Endet in Langen

        – Fortführung über die Dreieich-Bahn, Elektrifizierung vorausgesetzt

        – Fortführung nach Frankfurt Süd (- Ost) entweder über Louisa – Stresemannallee mit neuer Verbindungskurve zu den S-Bahngleisen oder direkt auf der Mainbahn nach Süd mit der Möglichkeit neue Haltepunkte zu errichten z.B. an der Querung mit Bischofsweg und Mörfelder Landstraße.

        1. Ich habe mich mal über den „Hessenexpress“ informiert, danke Dir für den Hinweis!

          Nach meinem Verständnis ist das doch aber ein Fernzug oder?

          Ich halte eine Nahverkehrsverbindung für ebenso wichtig. Sie könnte Darmstadt neben dem Flughafen noch umstiegsfrei zum Stadion, der neuen Station Gateway Gardens und nach Höchst verbinden.

           

          Natürlich wäre es auch eine Möglichkeit die Linie in Langen enden zu lassen, aber dadurch verschenkt man in meinen Augen Potenzial.

          Eine Fortführung über die Dreieich-Bahn wäre naheliegend, halte ich aber nicht für so sinnvoll, dann wäre Dreieich ja besser an den Flughafen angebunden als an die Frankfurter City. Eine halbstündliche S-Bahn in eben diese halte ich auf der Strecke für ausreichend.

           

          Eine Verlängerung zum Südbahnhof wäre auch interessant, damit ersetzt man aber keine Busse von Neu-Isenburg und Dreieich zum Flughafen. Und es soll ja eigentlich auch eine Tangente sein 😉

          Außerdem gibt es bereits eine Verbindung vom Südbahnhof zum Flughafen, die aber wirklich ausbaufähig ist. Hier könnte man aber besser die S6 verlängern, damit auch die Innenstadt etwas davon hat.

          1. Nein, der Hessen-Express ist ein RE, der halbstündlich von Wiesbaden via Wallauer Spange zum Flughafen und dann alternierend via NBS Frankfurt – Mannheim nach Darmstadt oder nach Frankfurt (entweder zum Hbf oder via Süd und Ost nach Hanau) fahren soll, wobei ich letzteres für ne sehr gute Idee halte.

            Vom Südbahnhof gibt es aktuell nur eine regelmäßige Busverbindung zum Flughafen und HVZ-Verstärker und die ICE Linie 13, die aber kaum jemand innerstädtisch nutzen dürfte.

            Die Dreieichbahn wäre vielleicht eine Möglichkeit, die man im Wechsel mit einem anderen Ziel anbieten könnte? Bietet sich auf jeden Fall wegen der Richtung an.

            1. Also ich bin ja der Meinung, dass man den Hessen-Express in Länger laufende Verbindungen integrieren sollte. So einen Schnell-RE über fast ausschließlich SFS, der nur knappe 50 km fährt, finde ich irgendwie merkwürdig. Hab da auch mal einen Vorschlag zu gemacht: https://extern.linieplus.de/proposal/regionalverkehr-mit-sfs-wuerzburg-nuernberg/

              1. An sich keine schlechte Idee. Wobei das halt auch schon sehr in Richtung Fernverkehr geht. Wenn du den ein wenig verlängern würdest (Passau?) könnte man allein wegen den drei befahrenen SFS-Abschnitten schon nen IC draus machen. Aber so ein RE 200 geht natürlich auch, müssten sich nur die Länder über die Finanzierung einig werden.

        1. Naja es werden ja noch mehr Unterwegshalte bedient, von denen die meisten einen eigenen Busanschluss zum Flughafen haben. Man sollte die Bedeutung des Flughafens nicht unterschätzen, der Großteil sind ja nicht die Urlauber, die dorthin fahren sondern Berurfstätige. Neben dem Flughafenkonstrukt entsteht ja auch grade eine unterirdische Verlegung der S-Bahn zum neuen Büroviertel GatewayGardens für einige Hundertmillionen Euro. Und auch die geplante RTW muss ja irgendwie auf einen positiven NKF gekommen sein. Also mangelndes Potential sehe ich da nicht.

          1. Ja genauso sehe ich das auch – deswegen ja auch der Vorschlag 😉

            Außerdem ergeben sich auch viele Vorteile, die gar nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Zum Beispiel wäre man aus Neu-Isenburg wesentlich schneller in Höchst und Wiesbaden.

    1. Gefällt mir! Also auch der Vorschlag an sich.

      Wenn es der Fahrplan zulässt, würde ich noch weiter nach Friedrichsdorf verlängern, was nochmal eine Viertelgroßstadt ist und Umstieg bietet. Außerdem könnte man Bad Homburg so noch besser anbinden mit einem Halt zwischen Kinzigstraße und Steinkaut.

  1. Was für mich noch als eine zentrale Frage darstellt ist, inwiefern S-Bahn-Fahrzeuge nicht eine Überkapazität darstellen. In der Rhein/Main-Region fahren sie meist als Doppel- in der HVZ als Dreifachtraktion und sind mit bis zu 140 km/h unterwegs. Die RTW ist ja als tangentiale Verbindung gedacht, die, auch wenn sie den Flughafen und die Farbwerke anbindet, nie so viele Fahrgäste generieren wird, wie eine Verbindung ins Zentrum. Gut, reduziert man halt auf Einfachtraktion, aber eine 15 min-Takt ist schon als Minimum anzusetzen, weil sonst für viele der Weg mit Umstieg am Hbf doch der schnellste bleibt und die RTW nicht die gewünschte Entlastung bringt. Dafür vielleicht alternierende Äste? Sinnvoll ist auf jeden Fall die Führung Höchst – Bad Soden, die aktuell trotz Elektrifizierung mit Dieseltriebwagen der HLB befahren wird und für die im Gegensatz zu allen anderen Führungen keine weitere Investition notwendig ist.

    Weiterhin noch eine Anmerkung zu der Führung westlich vom Bahnhof Höchst: Würde die Gleise nach Limburg eher unterqueren, da sich diese hier schon in einer Dammlage befinden und die Brücke sonst ein ziemlich hohes Konstrukt wird. Muss man gucken, ob man dann trotzdem noch über die Gleise nach Wiesbaden kommt oder dann im Einschnitt noch weiter runter.

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