Beschreibung des Vorschlags
Nach Ginnheim sind im U-Bahn-Netz alle Wege außer dem direkten erlaubt. Die dorthin führende U-Bahn-Strecke nimmt nämlich den größtmöglichen Umweg aus Richtung der City über Eschersheim und Nordwestzentrum und die U4 endet an der Bockenheimer Warte.
Zur Verkürzung mehrerer Reisezeiten schlage ich hier den Lückenschluss zur Miquelalle und zur Bockenheimer Warte vor. Dieser soll über die Bundesbank im Bankenviertel führen und sich an der Bundesbank in Richtung Miquelallee an der A-Strecke und zur Bockenheimer Warte am Ende der U4 führen. Dabei sollen die U1 und die U4 diesen doppelten Lückenschluss bedienen und die bisherige Linie U9 mit den Linien U1 und U4 zusammengefasst werden. Die U1 wird die U9 zwischen Ginnheim und Riedberg und die U4 wird die U9 auf ganzer Länge bis Nieder-Eschbach ersetzen.
Ich habe die U1 übrigens für den Lückenschluss von der A-Strecke aus gewählt, weil sie bereits von der A-Strecke über Eschersheim und das Nordwestzentrum die Strecke nach Ginnheim bedient und so auch nach Realisierung des Lückenschlusses die U-Bahn-Linie vom Frankfurt am Main Südbahnhof und City nach Ginnheim und Nordwestzentrum ist, nur die Stationen von Ginnheim nach Nordwestzentrum dann in umgekehrter Reihenfolge bedient.
Die U-Bahn-Linien U8 und U9 werden mit dem Lückenschluss entfallen, da ihre Leistungen komplett von den U-Bahn-Linien U1 und U4 übernommen werden. Die Linien U2 und U3 müssten allerdings, um die Nachfrage zwischen Miquelallee und Heddernheim weiter befriedigen zu können, mit doppelter Taktung fahren. Falls die Verbindung Miquelallee – Bundesbank zu kostspielig würde oder der Takt sich zwischen Südbahnhof und Miquelallee nicht verdichten ließ, wird nur die Lücke Bockenheimer Warte – Ginnheim auf der U4 geschlossen und die U1 verkehrt Nordwestzentrum – Heddernheim – A-Strecke – Südbahnhof.
Der kleine Bogen nördlich der Bockenheimer Warte ist übrigens einer Bauvorleistung im U-Bahnhof Bockenheimer Warte geschuldet.

Die Verbindung von der Bockenheimer Warte nach Ginnheim liegt auf der Hand, ist seit Ewigkeiten geplant und wäre tatsächlich sinnvoll. Die Verbindung ab Miquel-/Adickesallee erscheint mir dagegen unnötig. Es genügt ein direkter Weg in die City.
Soll die SL 16 entsprechend verkürzt werden?
Das sollte überprüft werden. Immerhin bedient sie zwischen Bockenheimer Warte und Ginnheim einen anderen Korridor und erschließt andere Menschen als die U-Bahn.
Hallo Tramfreund94,
Deinen Vorschlag finde ich sehr gut, vor allem weil er mal die gewohnten Wege verlässt und mit der Querverbindung Miquelallee/Bundesbank einen neuen Aspekt anbringt.
Was ich mich frage: Die angedachte Strecke auf dieser neuen Verbindung führt quer durch Wohngebiete und unter der Bundesbank durch. Ist das baulich so möglich, wenn ja zu welchen Kosten? Und würden diese den Nutzen rechtfertigen? Ich vermute eher nicht. Neben der Strecke selbst liegen insbesondere die Haltestellen Bundesbank und Europaturm eigentlich völlig unrealistisch (Bundesbankgelände/dicht bebaut).
Wie wäre es alternativ, kurz vor „Dornbusch“ den Tunnel abzuzweigen und nach der Unterquerung der Häuser entlang der Platenstr. zu führen? Die erste Haltestelle könnte „Platenstr./Bundesbank“ etwa auf Höhe des Bundesbank Parkplatzes sein, die zweite am Europaturm. Der Tunnel würde weiter der Buslinie 37 folgen und dann am Markuskrankenhaus mit der SL16 zusammentreffen, welche verkürzt werden könnte. Der weitere Verlauf wäre analog der SL 16 bis Ginnheim. Diese Streckenführung käme m. E. wesentlich günstiger und wäre deswegen und auch baulich deutlich realistischer.
Hallo Sachsi,
Ich habe jetz mal die Haltestellen Europaturm und Bundesbank zusammengelegt.
Also deine Idee, der Buslinie 34 (nicht 37) bis zum Markuskrankenhaus zu führen ist schon interessant nur ist die Frage, ob das auch für die U4 Sinn macht, schließlich beabsichtige ich hier zwei U-Bahn-Lückenschlüsse: Ginnheim – Bockenheimer Warte und Ginnheim – A-Strecke im Bereich Westend/Dornbusch. Und als U-Bahn und somit unabhängige Bahn sollte die Strecke ja auch gut ausgebaut sein, also hohe Reisegeschwindigkeiten ermöglichen.
Ich hatte jetzt schon auch überlegt, die Strecke weiter entlang der Rosa-Luxemburg-Straße zu führen, doch diese lässt sich nicht unbedingt um die notwendigen 7,00 m bzw. 10 m in den Bahnhöfen auf dem vorgeschlagenen Abschnitt verbreitern und eine Rücknahme eines Fahrstreifens je Richtung ist nicht möglich, da sie nur insgesamt zwei Fahrstreifen je Richtung hat.
Aber ich kann schauen, ob ich die Trasse noch etwas verbessert bekomme