Expressbus Heide – St. Peter-Ording

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Beschreibung des Vorschlags

Zum beliebten Urlaubsort St. Peter-Ording reist man per Bahn umwegig via Husum. Aus Heide braucht man derart mit RE6 und RB64 84min für ~35km Luftlinie. RE6 ist zudem verspätungsanfällig, der 8minütige Übergang unsicher. Außerdem ist RE6 oft überfüllt, da er nach Westerland weiterfährt. Dort jammern Gastronomen über zunehmend Billigtouristen.

Ich schlage hier eine neue Expressbuslinie X50 von Heide nach St. Peter-Ording vor. Zwischen Heide und St. Peter hält X50 nur in Wesselburen. In St. Peter-Ording fährt X50 eine Schleife mit Stopps an den touristisch relevanten Plätzen.

X50 soll von Anfang Mai bis Ende September täglich im Stundentakt verkehren, das braucht zwei Busse. Alle Haltestellen existieren bereits, Aufwand und Kosten sind gering. Ausgerichtet wird X50 an RE6 aus/nach Hamburg.

 

Fahrplan X50 mit allen Halten:

Heide Bahnhof ab10 (RE6 aus Hamburg 58, 200 aus Rendsburg 57, RB63 aus Neumünster 46)

Heide Markt 13 (nur Einstieg)

Wesselburen Dohrnstr. 28

St.Peter Südbahnhof 53

Bad St.Peter Bahnhof 58

Ehrenmal Ording 00

Utholm 04

Ordinger Deich 05

Strandweg 06

Bad/Zentrum 07

Strandklinik 09

Marktplatz 11

St.Peter Südbahnhof 13

Wesselburen Dohrnstr. 38

Heide Markt 53 (nur Ausstieg)

Heide Bahnhof an56 (RE6 nach Hamburg 02, 200 nach Rendsburg 12, RB63 nach Neumünster 15)

 

Fahrgäste sparen so 20-25min gegenüber der Verbindung via Husum zu den Bahnhöfen. Da der Bus aber die touristischen Ziele direkt anfährt, ist die Reisezeitersparnis nochmals höher. Zudem ist der Übergang sicherer, der Bus kann bei Bedarf ein paar Minuten später abfahren. Man muss kein Fahrrad für die letzte Meile mitnehmen, das im Zug drei Plätze wegnimmt. Gegenüber Westerland spart man 35-40min. Das soll Touristen nach St. Peter-Ording ablenken, und den nördlichen RE6 entlasten.

 

Spixi schlug eine Neubaustrecke Weddingstedt – Tönning vor. Bis zu deren Realisierung soll der Expressbus zum Einsatz kommen.

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4 Kommentare zu “Expressbus Heide – St. Peter-Ording

  1. Interessanter Vorschlag.

    Da jedoch die Verbindung nach St. Peter Ording in deinem Vorschlag deutlich attraktiver und werbewirksamer wäre, ist die Frage, ob man nicht nur Sylt-Touristen nach Sankt Peter Ording abzöge – sondern überhaupt noch mehr RE6-Billigticket-Touristen anzöge. Dann wäre der RE6 noch überfüllter als heute. Was denkst du?

    Ich finde auch den RE1 Hanse-Express katastrophal überlaufen. Das ist schlimm für die älteren Fahrgäste. Vielleicht sollte man bestimmte RE-Linien in IC-Linien umwandeln. Das dürfte aber vermutlich den Richtlinien der „Daseinsfürsorge“ widersprechen.

  2. Da jedoch die Verbindung nach St. Peter Ording in deinem Vorschlag deutlich attraktiver und werbewirksamer wäre, ist die Frage, ob man nicht nur Sylt-Touristen nach Sankt Peter Ording abzöge – sondern überhaupt noch mehr RE6-Billigticket-Touristen anzöge. Dann wäre der RE6 noch überfüllter als heute. 

    Die Nachfrage kann man über den Preis steuern. Da es sich um ein touristisches Angebot handelt, muss man Verbundtickets nicht anerkennen. Man könnte aufs Verbundticket einen Zuschlag erheben, wie bei den sächsischen Schmalspurdampfbahnen. Den Nationalparkbus Müritz können Übernachtungsgäste kostenlos nutzen, der Rest zahlt extra. Beim Hainichbus 150 ist der Eintritt für Sehenswürdigkeiten inkludiert.

     

    was hällst du von einer extra haltestelle beim Wesselburen bf ?

    Richtung Büsum gäbe es lange Wartezeiten (36 bzw. 46min) zu RB63. Um den Expressbus schnell zu machen, soll er nur einmal im Ort halten, Dohrnstr. liegt zentraler und näher an den Schulen.

    1. Die Nachfrage kann man über den Preis steuern. Da es sich um ein touristisches Angebot handelt, muss man Verbundtickets nicht anerkennen. Man könnte aufs Verbundticket einen Zuschlag erheben, wie bei den sächsischen Schmalspurdampfbahnen. Den Nationalparkbus Müritz können Übernachtungsgäste kostenlos nutzen, der Rest zahlt extra. Beim Hainichbus 150 ist der Eintritt für Sehenswürdigkeiten inkludiert.

      Das wäre sinnvoll und sollte man so auch anderswo einführen. Sehr gute Idee. Wo die Kapazitäten des Eisenbahnnetzes für Billigticket-Massenverkehr derzeit zu niedrig sind, könnten ergänzende zuschlagspflichtige Buslinien eingeführt werden. Wandsbek Markt U1 – Schwerin Hauptbahnhof zum Beispiel.

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