6 Kommentare zu “Essen: Verlängerung der 103 bis Oberhausen Hbf

  1. Warum keine Einfädelung in die ÖPNV-Trasse an der Haltestelle Neue Mitte? Diese wäre billiger und könnte die Fahrzeit zum Hauptbahnhof extrem verkürzen, vergleich Ulrich Conrads Straßenbahnstrecke für die SL105 komplett über die B231. Für den Abschnitt entlang der Dellwiger Straße verweise ich gerne mal auf meinen Straßenbahnvorschlag entlang der Dellwiger Straße. Ich glaube nämlich entlang der Dellwiger Straße kommen die Leute besser zur Tram als im Gleispark Frintrop. Außerdem kann man die Eisenbahnstrecke in Höhe der Ripshorster Eisenbahnbrücke immer noch kreuzen und da ist eine Brückenrampung bereits vorhanden.

     

    Deine RB3 wird übrigens RB32 heißen, nachdem die bisherige RB32 Teil des RE19 wird.

    1. Mir ging es in erster Linie darum, gegen diese Kurverei durch Frintrop zu argumentieren. Da gewinnt man keine neuen Fahrgäste mit.

      Was letzendlich die beste Verbindung zwischen Dellwig/Frintrop und Neue Mitte ist, weiss ich nicht. Die Anbindung an die Bestandsstrecke bei Neue Mitte ist durchaus kompliziert, da sehr wahrscheinlich aus statischen Gründen ein komplett neues Brückenbauwerk mit Rampe und T-Stück gebaut werden muss. Auch die Frage wie da noch eine Haltestelle für die 103 oder 105 Richtung Hbf bei Neue Mitte realisiert werden kann, kann die Kosten hochtreiben. Da ist der Anschluss am Gasometer theoretisch sicher kostengünstiger. Leider ist da kaum Platz für eine Strassenbahntrasse im Bereich des Aqua Parks, da sind dann mindestens 800 Meter Tunnel angesagt. Mit Stillegung der Eisenbahnstrecke 2280 ist nicht zu rechnen. Damit ist diese Alternative leider wenig realistisch. Da kommt der Anschluss bei Neu Mitte sicher kostengünstiger.

      Der Hauptgrund meines Trassenvorschlages über die Alte Walze ist auch mit Flächedeckung begründet. Immer hin wird bei meinem Vorschlag das Frintrop, Centro und ein Gewerbe-/Kulturgebiet Flächendeckend erschlossen. Mit der 103 entsteht dann auch die verbindung zu S9/RB3/32. Nachteil wäre der Umsteigezwang an der Haltestelle Neue Mitte. Die Frage ist natürlich, wo wollen die Leute wirklich hin? Wieviele Leute würden denn da Umsteigen wollen? Und ist das Umsteigen nicht zumutbar, wenn es kurze und wettergeschützte Wege gibt?

      Wenn die Pendlerakse Dellwig – Sterkrade stark belastet ist, dann wäre ein Anschluss an die Bestandstrecke vorzuziehen. Da scheint aber heute noch nicht ein mal ein Bus die Relation zu bedienen. Wenn aber der Bedarf mehr in Richtung Oberhausen geht, dann wäre die Trasse über die Alte Walze besser, weil sie gradliniger verläuft. Die Strassen sind so breit, die Trasse mit eigenem Gleiskörper gebaut werden kann. Damit wäre das dann auch eine schnelle Strecke, wo die Fahrzeit von Neue Mitte bis Hbf etwa 2-3 Minuten langsamer ist. Mit einer überdachten Haltestelle mit Mittelbahnsteig bei Neue Mitte gibt es sehr kurze Wege. Dafür werden aber weitere Gebiete erschlossen, und Buslinien ersetzt.  Das wären dann aber eine Reihe von Analysen, die auf mehr als nur Karten und Fahrpläne basieren müssen.

      1. Eine neue ÖPNV-Trasse oder Osterweiterung der ÖPNV-Trasse vom Gasometer entlang der Strecke 2280 bis zum Stahlwerksgelände benötigt eine Breite zwischen 7 und 8 m. Eine solche Trasse passt tatsächlich unmittelbar südwestlich der Strecke 2280 zwischen die Eisenbahnstrecke und den Sea-Life-Abenteuer-Park, die Eisenbahnstrecke 2280 und das Cinestar und auch zwischen Eisenbahnstrecke 2280 und Parkhaus P4, sowie Eisenbahnstrecke 2280 und Metronom-Theater. Das kannst du gerne nachmessen. Ein entsprechend breiter Streifen wurde dort und auch auf dem Stahlwerksgelände immer freigehalten. Zwar verläuft auf dem genannten Streifen zwischen Eisenbahnstrecke und Sea-Life-Abenteuer-Park, Cinestar, Parkhaus P4 und Metronom-Theater ein Rettungsweg, jedoch soll die Trasse dort in Hochlage über dem Rettungsweg entstehen. So zumindest die offizielen Planungen der Stadt Oberhausen. Sie beziehen sich auf die im Volksentscheid abgelehnte Trasse am 08.03.15, aber das Ergebnis ist seit fast einem Jahr ungültig.

        1. Wenn das die Planung war, und die Trasse in den Plänen so vorgesehen war, dann erübrigt sich die weitere Diskussion. Dann sind viele Analysen und Planung schon fertig. Das ist mit dem Platz ist auf den Satelitenbildern nicht immer so gut zu erkennen, ob die Bahnstrecke jetzt auf einen Bahndamm liegt usw. Ist nicht meine Heimat, und ich bin auch nur letztes Jahr mit der 112 vorbei gefahren.

          Dann bleiben mir hier nur noch die Fragen: Wieso ist das Ergebnis des Volksentscheid ungültig, und was haben Stadt und Poltik weiter vor? Warum gehts es nicht weiter? Was machen VCD und ProBahn mit der Sache?

          1. Das Votum hat eine Gültigkeit von 2 Jahren. Das Ergebnis einer jeden Wahl gilt für einen bestimmten Zeitraum nach der Wahl

             

            Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 105 ist sowohl für den ÖPNV Bedarfsplan angemeldet als auch im aktuellen Oberhausener Nahverkehrsplan von 2017 fest eingeplant. Allerdings legt der nvp die Route nicht fest  so dass man durchaus bezüglich der Trasse verschiedene Vorschläge machen kann.

  2. Möchte auch mal auf diesen Vorschlag aufmerksam machen, den ich deutlich besser finde. Nicht so gut fände ich bei dem nur den großen Bogen nach Nordwesten. Besser wäre, wenn nördlich der Flussquerung direkt auf der Rheinischen Bahn weiter nach Bottrop Zentrum gefahren wird.

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