5 Kommentare zu “Essen: U16 Helenenstraße – Thyssen-Krupp – Wasserturm – Kray Nord Bf

  1. Erstens: Was bedeutet „Mastin Hbf“ im Titel, zumal die Bahn den Hauptbahnhof gar nicht erreicht. Zweitens der Straßenbahntunnel, den die meisten Bahnen bedienen beginnt in ThyssenKrupp und endet zwischen Rathaus Essen und Hollestraße (zumindestens bei den Linien 103 und 109), bei den Linien 101/106 und 105 endet er am Aalto-Theater und bei den Linien 107 und 108 verläuft er gemeinsam mit dem U11-Tunnel unter Rüttenscheid durch. Willst du den Straßenbahntunnel ThyssenKrupp – Rathaus Essen nur verlängern? Außerdem fährt die Essener U-Bahn auf Normalspur und hat Hochbahnsteige. Dein Produkt wäre eine Essener Tunnelstraßenbahn (Niederflur + Meterspur).

    Also um ehrlich zu sein. Dein Vorschlag könnte besser als Straßenbahn nach Kray über A40 betitelt werden, als als U-Bahn.

  2. Eine Linie von der Helenenstraße nach Kray, wie dargestellt, würde ich durchaus begrüßen, aber selbstverständlich als Straßenbahn in Meterspur! Auf der gesamten Strecke gibt es noch keinen einzigen Meter Normalspur, aber viel Meterspur, die sich zur Nutzung anbietet. Eine Umspurung des Essener Meterspurnetzes beginnen zu wollen, wäre nicht sinnvoll.

    1. Und wie es sinnvoll wäre! Es wäre die Erweiterung des geplanten Stadtbahn-Rhein-Ruhr Netzes und könnte zu einem effektiven Netz im Pott führen. Letztendlich sind momentan nur Meterspurfahrzeuge nötig, weil keiner mit der Bahn fährt. Und wenn man sich zukünftig besser auf Bus und Bahn verlassen kann, ist eine Kapazitätssteigerung sehr Vorteilhaft! Außerdem sind alle Städte auf der Ruhr-Linie (Düsseldorf, Duisburg, Mülheim, Essen, Bochum, Dortmund) mit Normalspur ausgestattet. Es könnte der große Erfolg der Stadtbahn im Ruhrgebiet werden. Hätte man damals das Ruhrgebiet zu einer Großstadt gemacht, wäre es sicherlich viel leichter geworden … naja HÄTTE. Schade, das effektive Netze in Städten, die nicht Hamburg, Berlin oder München heißen momentan gar nicht finanziert werden. Kein Wunder dass die Leute meckern, man könne im Pott nicht Bahn/Bus fahren. Wenn man einmal in Berlin Bahn gefahren ist, verstehe ich das. Und für die potenziell größte Stadt, wenn sie denn eine einzige geworden WÄRE, hätte das Projekt Stadtbahn Rhein-Ruhr besser geklappt.

      🙂

      1. Hamburg und effektives Öffi-Netz?   😀

        Ich denke, man sollte im Ruhrgebiet aktuell von der Lage, wie sie jetzt ist, ausgehen. Dass alle Städte (Düsseldorf, Duisburg, Mülheim, Essen, Bochum, Dortmund) auf der Ruhrlinie Normalspur haben, ist schon richtig. Es wäre aber besser, zu sagen, dass nur Düsseldorf und Duisburg sowie Dortmund reine Normalspur-Netze haben. In Essen, Mülheim und Bochum gibt es Stadtbahn-Normalspur-Strecken, die aber längst nicht den gesamten SPNV erledigen. Oberhausen sowie Gelsenkirchen haben gar keine Normalspur.

        Daher halte ich eine friedliche Koexistenz beider Spurweiten und Systeme (Niederflur-Meterspur und Hochflur-Normalspur) für besser. Wobei Duisburg und Düsseldorf auch Niederflur-Normalspur haben.

        Wenn Kray tatsächlich so einwohnerreich ist, dass es eine Stadtbahn rechtfertigt, gern. Dann aber bitte von der Stadtbahn-Stammstrecke abzweigend und in Kray auf vollständig eigenem Bahnkörper. Sonst kann die Stadtbahn ihre Vorteile nicht ausfahren.

        Eine bestehende Meterspur-Strecke nur für diese Linie, die doch eher einer Straßenbahn entspricht, zur Stadtbahn umzubauen, halte ich für sinnlos. Das entwertet den Vorschlag im Allgemeinen jedoch nicht.

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