Beschreibung des Vorschlags
Kettwig an der Ruhr ist mit rd. 18000 Einwohnern einer der größten Stadtteile Essens und um ehrlich zu sein ist Kettwig sogar mit 15 qkm der größte Stadtteil Essens. Er wird durch die Ruhr in einen Nord- und einen Südtteil getrennt. Im Nordteil fährt die Linie 142 die großen Erschließungsaufgaben und bindet Kettwig an die nördlich angrenzenden Stadtteile an. In Richtung Essen Innenstadt fährt von Essen-Kettwig aus die S6. Jene aber nur alle 20 Minuten von einem nicht gerade günstig liegenden S-Bahnhof am Stadtrand. Nicht umsonst habe ich schon vorgeschlagen, den zu verlegen.
An der Essener Messe hat die Linie 142 Anschluss an die U11. Hier möchte ich vorschlagen, die U11 bis Kettwig zu verlängern. Im 10-Minuten-Takt kann sie dann die großen Ecken Kettwigs gut bedienen und die Leute einsammeln und ihnen eine attraktive Verbindung ins Essener Stadtzentrum geben.

Die verschlungene und lange Linienführung erscheint mir nicht wirtschaftlich und auch nicht logisch. Nein, das wird nie etwas.
Die Strecke ist tatsächlich recht kurvenreich. Daher würde ich folgendes ändern:
Die Haltestelle Messe West/Gruga liegt meines Wissens in Tieflage (nicht! unterirdisch). Hier wäre ein kurzer Tunnel sinnvoll, welcher die Trasse in Mittellage der A52 einfädelt. Hier verbleibt die Strecke bis zum Parkplatz 10 der Messe (hier könnte man einen P&R-Platz errichten) und verlässt die Mittellage an der Ast E-Kettwig. Weiter entlang Deines Verlaufes verkehrt die Strecke entlang der L441. Dieser folgt sie – abweichend zu Deinem Vorschlag bis an die Kreuzung zur Wilhelmstrasse, wo sie wieder Deinem Verlauf folgt. Alternativ ist innerhalb Kettwigs ein Tunnel möglich, welche eine Führung unabhängig des MIV ermöglicht.
Alternativ zur U11 könnte man auch die U17 hierhin führen. In diesem Fall müsste man halt die Verbindungsstrecke nicht von der Gruga sondern von der Margarethenhöhe zur A52 errichten. Dies würde dann auch die vollständige Umstellung des Südastes auf Niederflur ermöglichen. Der ist ja ein Zwangspunkt im Essener Tramnetz.
Auch dieser Vorschlag ist mal wieder nicht Sinnvoll.
Eine bessere Anbindung von Kettwig an Essen ist wichtig, meines Erachtens aber eher über eine Verdichtung der S6 zu realisieren ist.
Im Schmachtenbergviertel ist für eine oberirdische U11 kein Platz und eine Tunnellösung schlicht unwirtschaftlich.
Eine bessere Anbindung von Kettwig an Essen erreichst du aber nicht alleine durch eine Verdichtung der S6. Du müsstest schon den S-Bahnhof von seinem ungünstigen abseitigen Standort um ca. 500 m weiter Richtung See in die Wohnquartiere legen..
Ich möchte mich einer Verlängerung der U11 nach Kettwig nicht ganz verschließen, wenn gleich a) die S6 ja schon dort verkehrt und b) nicht jeder, der in Kettwig wohnt auch nach Essen Stadtmitte möchte…, denn in Düsseldorf soll es z.B. auch viele Arbeitsplätze geben – d.h. ich glaube nicht, dass ein „dringender“ Bedarf für die U11 nach Kettwig vorhanden ist.
Mir kommt die Linienführung in Schmachtenberg oder in den Gassen am Kettwiger Markt (Wilhelmstr) auch nicht geheuer vor. Aus meiner Sicht könnte man eine U11 einfach auf der Meisenburgstr. und dann der Graf-Zeppelin-Str. durch den Ort führen. Schmachtenberg würde dann mit einem Ringbus Kettwig Bf -Markt – Schmachtenberg – Markt – Kettwig Bf bedient.
Deine dichte Haltestellenfolge finde ich aber nicht gut. Vor allen Dingen bleibt mir der eingezeichnete Halt zwischen der heutigen Endstelle der U11 Messe Süd/Gruga und dem Halt „Polizeischule“ ein Rätsel.
Man sollte die Idee einer möglichen Verlängerung der U11 im Auge behalten, wenn man überlegt die U17 oder die U11 zum Büropark Bredeney zu verlängern. Bei einer Verlängerung einer Stadtbahn nach Kettwig käme aus meiner Sicht unbedingt die U11 in Betracht, da diese schneller ist! Ein mögliches Konzept könnte dann sein:
U11 Kettwig – Büropark Bredeney – Messe/Gruga – Essen Hbf – Borbeck – Bottrop, alle 15 Minuten; abends u. WE: alle 30 Min.
U12 Haarzopf – Büropark Bredeney – Messe/Gruga – Essen Hbf – Borbeck (-Bottrop nur in HVZ), alle 15 Minuten; abends u. WE: alle 30 Min.