Beschreibung des Vorschlags
Mein Vorschlag für eine U-Bahn-Linie von Essen Hbf nach Essen-Bredeney. Diese erhält den von der EVAG dafür vorgesehenen Namen U12. Der U-Bahn-Tunnel Rüttenscheid erblickt derzeit zwischen U-Bahnhof Florastraße und BAB 52 wieder das Licht der Welt. Bei meinem Vorschlag soll er unterirdisch fortgesetzt werden und dabei die BAB 52 auch unterführen. In der Tiefe, in der er die BAB 52 unterführt, verläuft er weiter unterhalb Bredeneys bis an die westliche Seite der B224 und wird dann entlang dieser weider an die Oberfläche geführt, wobei die U-Bahn dann in Nachbarschaft zur B224 mit deren Längsneigung ins 100 m tiefer als Bredeney gelegene Werden hinab ins Tal führt.
Anschließend führt sie am Hang des Heissiwaldes entlang nach Werden S-Bahnhof und überquert den S-Bahnhof Werden, den sie in der +2-Ebene bedient, die Ruhr und die Abteistraße Werden in Hochlage auf einem U-Bahn-Trog. Endpunkt erster Baustufe wäre Werdener Markt.
Dann verläuft sie am Rande des Abteiberges entlang, untertunnelt das ebenfalls 100 m als Werden gelegene Heidhausen am Kellerwald und erreicht so im Tunnel auch die Stadtgrenze nach Velbert, wobei der Endpunkt der zweiten Ausbaustufe Heidhauser Platz und der der dritten Ausbaustufe Velbert ZOB ist. Anders als die Buslinie 169 verläuft sie parallel zur Bergischen Landstraße und erreicht auch direkt das Klinikum Niederberg.
In einer weiteren Ausbaustufe auf Velberter Stadtgebiet wird die U-Bahn vom U-Bahnhof Velbert ZOB bis zur Merkurstraße verlängert, wobei sie unterirdisch den Offerbusch quert und den Halt „Am Berg“ ebenfalls unterirdisch bedient. Für einen U-Bahnhof besitzt der Halt „Am Berg“ übrigens beste bauliche Voraussetzungen, weil in den 1970er Jahren dort die Fußgänger-LSA durch einen Fußgängertunnel mit mehreren Ausgängen ersetzt wurde, welcher perfekt als Verteilerbene für die U-Bahn dienen kann.
Statt zum Werdener Markt, kann die Linie auch nach Kettwig verkehren.
Für angehende Kunst- oder Musiklehrer, die in Essen ausgebildet werden, wäre gerade diese direkte U-Bahn sehr interessant, da sie eine Direktverbindung vom U-Bahnhof Universität Essen bzw. U-Bahnhof Berliner Platz (mit der Universität Essen) zum Werdener Markt mit der Folkwang-Universität der bildenden Künste erlaubt. Da derzeit die Verbindung mit zwei Umstiegen im Stadt-/Straßenbahnnetz oder einem Umstieg im Essener Hauptbahnhof in die S6 verbunden ist, auf die man aber bis zu 20 Minuten warten kann, ist die Verbindung an sich gerne etwas zeitraubend.
Anpassung des Busverkehrs:
Die Buslinie 169 wird entsprechend der U-Bahn angepasst. Sie bleibt zwischen Margarethenhöhe und Werden S-Bahnhof im 20-Minuten-Takt erhalten – der Parallelverkehr zwischen Bredeney und Werden S-Bahnhof wird in Kauf genommen, um viele Direktverbindungen (insbesondere vom Büropark Bredeney) zum Verknüpfungspunkt Werden S-Bahnhof zu haben. Zwischen Werden (S) und Velbert ZOB verkehrt sie jedoch nur noch so lange und auch nur noch alle 20 Minuten, wie die U-Bahn im U-Bahnhof Heidhauser Platz endet. Mit dem Weiterbau der U-Bahn vom Heidhauser Platz nach Velbert entfällt die Linie 169 zwischen Werden (S) und Velbert-Grundscheidsweg, wobei sie zwischen Werden S und Am Schwarzen durch die Linie 180, welche dann auf der Velberter Straße verkehrt, ersetzt wird und zwischen Am Schwarzen und Kamillushaus durch die neue Ringlinie 182/192 (Ortsbus Werden) ersetzt wird, welche auch die Linie 180 zwischen Am Schwarzen und Werden (S) in Fischlaken, sowie die Linie 190 zwischen Werden S-Bahnhof und Ruhrlandklinik ersetzt. Die Linie 190 wird zwischen Werden S-Bahnhof und Kettwiger Markt durch die Linie 180 ersetzt. Zwischen Kamilushaus oder besser gesagt Heidhauser Platz und Grundscheidsweg fährt statt der 169 nur noch die U-Bahn und ersetzt sie komplett als Verbindung bis Velbert ZOB.
Auf Velberter Stadtgebiet wird die Linie 169 zwischen Grundscheidsweg und Velbert ZOB durch eine neue Ortsbuslinie ersetzt.

Halte ich ehrlich gesagt nicht für notwendig, oder zumindest nicht für finanziell vertretbar. Die Straßenbahn dürfte in den Nebenstraßen von Bredeney nicht vielem im Weg sein, und für die Fahrgäste ist ein Tunnel in starker Tiefenlage wenig komfortabel. Klar, Lückenschluss nach Werden, nur können die Werdaner schon mit der S-Bahn nach Essen fahren. Da ich auch nicht so recht weiß, wer an Stationen wie Seeblick und Löwental eigentlich ein- und aussteigen soll, und deine Linie die Erschließung von Werden nicht verbessert, kann hier auch weiterhin der Bus die Lücke zwischen Werden und Bredeney überbrücken.
Es tut mir leid, dass ich da schon wieder meckern muss und ja, so wäre mehr von Werden angebunden, aber wie soll das gehen? Eine Hochbahn in der +2-Brücke, die nach Werden hineinführt und dann, einer Kirche gefährlich nahe kommend, soll diese irgendwo in der nicht sonderlich breiten Abteistraße im Boden verschwinden…
Nein im Boden soll sie nicht verschwinden. Die Abtei Werden (das ist deine gemeinte Kirche) liegt auf einer Art Hügel, wenn man vom Bahnhof aus von der Abteistraße auf sie blickt, sodass der U-Bahn-Trog auf diesem Hügel endet und der Prellbock auf gleicher Höhe wie die Abtei ist.
Die U-Bahn kann in Hochlage der Abteistraße zur Not eingleisig fahren, wenn die Endstation an der Abtei Werden zweigleisig ist.
Ein Tunnel in Bredeney erscheint mir unsinnig, da es auch ohne geht. Eine Verlängerung nach Werden könnte jedoch sinnvoll sein, wenn Werden dadurch besser an Essen angebunden wird. Das ist in diesem Vorschlag leider kaum der Fall. Mit der S-Bahn kommt man mindestens so gut ins Stadtzentrum und für die eine Station zum Werdener Markt so viel Straßenbahn zu bauen, lohnt sich nicht. Um das zu rechtfertigen müsste die Straßenbahn schon mindestens bis Heidhausen geführt werden, z. B. so, wie ich es hier dargestellt habe.
Ich habe jetzt entsprechend deines Links meine U-Bahn bis Heidhausen und Velbert verlängert. Gegenüber deiner Straßenbahnlinie besitzt meine U-Bahn den Vorteil, dass sie die vielen Höhenunterschiede in dem bewegten Gelände dort durch ihre Tunnel besser meistert als deine Straßenbahn, die stets den Berg auf- und wieder abfahren muss.