Erweiterung U1 Alsterdorf – Gross Borstel – U2 Lokstedt, Neunutzung Güterumgehungsbahn

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Beschreibung des Vorschlags

Dieser Vorschlag nutzt den vorhandenen Verlauf der Güterumgehungsbahn, um Gross Borstel von Süden und Lokstedt von Norden an das U-Bahn Netz anzuschliessen. In allen angrenzenden Stadtteilen enstehen gerade mehr als 1000 neue Wohnungen; darüber hinaus wird hier aktiv verdichtet.

Somit werden Wohngebiete, die heute teils auf eine unzureichende Busversorgung angewiesen sind, an das U-Bahn Netz angeschlossen. Viele Privatpersonen, die über die Tarpenbekstrasse oder den Lokstedter Steindamm täglich pendeln können so effektiv auf den ÖPNV wechseln. Damit würden zwei bekannte Stauruten entlastet. Ebenso der Metrobus 5 und die Linie 114 (aus der eigentlich komplett einen U-Bahn werden müsste).

Für den Planungsvorschlag müssten „nur“ eine Überleitung und drei Haltestellen gebaut werden und könnte ein kostengünstige Lösung sein, denn die Bahntrasse exisiert bereits.

In einem zweiten Schritt könnte der Verlauf durch Lokstedt durch bis nach Eidelstedt fortgeführt werden.

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7 Kommentare zu “Erweiterung U1 Alsterdorf – Gross Borstel – U2 Lokstedt, Neunutzung Güterumgehungsbahn

    1. Mal ganz abgsehen von eventuellen rechtlichen Problemen (BOStrab vs. EBO) und Lichtraumprofilen, aber die Güterumgehungsbahn hat ihren Namen ja nicht, weil man sonst keinen gefunden hätte!

      Wie sollen Güterzüge von Maschen zur Marschbahn kommen? Ok, Richtung Kiel oder Flensburg gäbe es noch eine Alternative, allerdings müsste die Strecke zwischen Bad Oldeslohe und Neumünster zumindest mal zweigleisig ausgebaut werden, bevor der Güterverkehr dahin verlagert werden kann!

  1. Könnten sich U-Bahn und Güterbahn die Stecke nicht teilen?

    Ich bin kein Experte, aber pro Tag fahren nicht so viele Güterzüge die Stecke ab, wie der Takt einer U-Bahn wäre. Nach etwas Recherche kommt man auch 80 pro Kalendertag maximal in der Verkehrsplanung der DB; viele davon fahren heute nachts. Und ich weiss auch nicht, ob die Plankapaziät ausgereizt wird.

    Wenn tagsüber nur ca 25 Züge führen, könnte sich U-Bahn und der Güterverkehr die Strecke teilen. Dann müsste die U-Bahl ca. alle 30 min Platz für einen Güterzug machen.

    Ferner könnte man den gesamten Stechenabschnitt überdachen und so eine Lärmquelle aus den angrenzenden Stadtteilen entferenen.

  2. Prinzipiell finde ich die Idee nicht schlecht, jedoch wird dies als U-Bahn aufgrund der verschiedenen Stromsysteme, Lichtraumprofile und der EBO bzw. BOStrab. Als Alternative könnte mann ja überlegen eine Art S-Bahn Ring zu schaffen, welcher zwischen Rübenkamp und Eidelstedt diese Verbindung nutzen würde. Man könnte dann an der U-Bahnhöfen umsteigen und die Buslinien ebenfalls entlasten. Dafür wäre lediglich eine Verbindungskurve in Eidelstedt notwendig. ( und eventuell eine Elektrifizierung, da ich nicht weiß, ob diese vorhanden ist. )

    Prinzipiell finde ich die Idee nicht schlecht, jedoch wird dies als U-Bahn aufgrund der verschiedenen Stromsysteme, Lichtraumprofile und der EBO bzw. BOStrab wohl nicht so funktionieren, wie du dir das vorstellst.

    Ich habe dir mal die beiden Beiträge zusammengeführt 😉 ~ J-C

  3. Man könnte halt überlegen parallel zu der Güterumgehungsbahn ein oder zwei U-Bahn-Gleise zu errichten, quasi so wie es zwischen Sengelmannstraße und Alsterdorf der Fall ist.

    Muss man halt platzmäßig gucken, ob das passt, insbesondere im Bereich von Stationen. Auf jeden Fall lassen sich konstruktive Synergieeffekte nutzen, wie z.B. ein gemeinsamer Bahndamm und eine vergleichsweise geringe Anzahl zu querender Straßen/Wasserläufe, ganz zu schweigen von etwaigen Tunnelmaßnahmen, die man sich dadurch spart.

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