Erhöhung Resilienz Dresden – Leipzig

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Beschreibung des Vorschlags

Immer wieder kommt es dazu, dass der Bahnverkehr zwischen Dresden und Leipzig zum Erliegen kommt. Seien es Bauarbeiten oder Störungen. 

Insbesondere zwischen Leipzig und Leckwitz sind die Möglichkeiten für Umleitungen sehr eingeschränkt.

So muss der RE 50 bei Bauarbeiten an der Elbbrücke bei Riesa in Elsterwerda Kopf machen. ICs nutzen die Strecke über Elsterwerda – Elsterwerda-Biehla – Lauchhamer (Wende) – Elsterwerda-Biehla – Falkenberg – Torgau nach Leipzig oder werden großräumig umgeleitet über Falkenberg und Lutherstadt Wittenberg. 

In Falkenberg besteht keine Möglichkeit zwischen der Strecke Jüterbog-Röderau und Halle-Cottbus ohne Wende zu fahren.

 

Daher schlage ich diese kurze eingleisige und elektrifizierte Verbindungsbahn vor, um die Strecken miteinander zu verbinden und so Fahrten zwischen Dresden und Leipzig bei Störungen auf der üblichen Strecke zu ermöglichen.

Um die Anpassungen an der vorhandenen Infrastruktur so gering wie möglich zu halten, sollte der Abzweig an der Strecke Jüterbog-Röderau kurz nach dem BÜ km 114,603 an der L 672 starten. Vorher wäre eine Weiche auf das westliche Gleis sinnvoll, um Fahrten im Gegengleis zu vermeiden. Die Einfädelung in die Strecke Węgliniec-Roßlau findet ungefähr an der Weiche 470 statt, um auf das nördliche Gleis zu kommen, von dem die Verbindungsbahn zur Strecke Halle-Cottbus abzweigt. 

Vorteil: Ermöglichen von Fahrten von Dresden nach Leipzig und Halle bei Sperrung der Strecke über Riesa, ohne Wende in Falkenberg/Elster oder Lauchhamer oder großen Umweg über Lutherstadt Wittenberg. Kann sowohl von Personenzügen als auch Güterzügen genutzt werden.

Ähnliche Vorschläge gibt es keine. Nur bei einem Vorschlag einer NBS gibt es Resilienzwirkungen durch die Errichtung von Gleisverbindungen bei Elsterwerda. Dabei würden allerdings ca. 200 km neue Gleise benötigt. 

Metadaten zu diesem Vorschlag

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4 Kommentare zu “Erhöhung Resilienz Dresden – Leipzig

  1. Schöner Vorschlag, ich sehe da sogar noch mehr Nutzen für den Güterverkehr (z.B. auf der Relation Halle-Tschechien) und Falkenberg wird in den kommenden Jahren sowieso auf ESTW umgebaut da sollte so ein Abzweig sich noch einrichten

  2. Ich würde empfehlen in der Beschreibung noch etwas genauer zu erläutern welche Relation dadurch nun neu ermöglicht wird. Beim derzeitigen Stand hat es mich ne gewisse Zeit gekostet überhaupt die Idee des Vorschlags zu verstehen.

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