Erfurt: Straßenbahnlinie Messe–Hauptbf–Oststadt–Ringelberg

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Beschreibung des Vorschlags

In Erfurt soll bis 2021 eine neue Straßenbahnstrecke zwischen Karl-Marx-Platz und und Schillerstraße entstehen. Außerdem ist langfristig eine neue Strecke im Osten der Krämpfervorstadt vorgesehen.

In diesem Vorschlag sollen diese beiden neuen Strecken verbunden werden mit folgenden Zielen:

  • Anbindung des geplanten Stadtentwicklungsgebietes „Äußere Oststadt“ (Östliche Krämpfervorstadt).
  • Umsteigefreie Verbindung zwischen Ringelberg und Hauptbahnhof – bisher ist dies bis auf zwei Fahrten am Tag und auch zukünftig ohne Infrastrukturausbau (wegen der Überlastung des Streckenabschnitts Anger–Stadtparkknoten) nicht möglich. Allerdings kann genau deswegen am Hauptbahnhof nicht an der optimal gelegenen bestehenden Haltestelle gehalten werden.
  • Umsteigefreie Verbindung zwischen Messe (besonderer Anziehungspunkt für mit der Eisenbahn Anreisende) und Hauptbahnhof sowie ega-Park und Hauptbahnhof.
  • Schnellere Verbindung zwischen Bindersleben, Hauptfriedhof und der westlichen Altstadt zum Hauptbahnhof (wenn auch ggf. mit Umstieg).

Diese Linie soll zusätzlich zum bestehenden Angebot verkehren. Eine Einkürzung der Linie 2 zur Günterstraße dürfte wohl in den Schwachverkehrszeiten, ggf. auch tagsüber außerhalb der HVZ, sinnvoll sein.

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8 Kommentare zu “Erfurt: Straßenbahnlinie Messe–Hauptbf–Oststadt–Ringelberg

      1. Die aktuelle Haltestelle unter dem Hauptbahnhof ist schon jetzt durch 30 Straßenbahnen pro Stunde und Richtung, sowie vieler durchgeführter Linienbusse stark ausgelastet. Wenn es zu Verzögerungen oder Störungen kommt, gibt es schon jetzt oft Stau an dieser Haltestelle. Weitere Fahrten sind somit kaum mehr möglich. Wenn man mit dem städtischen Nahverkehr den Anschluss an das aktuelle Verkehrswachstum nicht verpassen will, muss man den Straßenbahnanschluss am Hauptbahnhof ausbauen.

  1. Also die geplanten neuzubauenden Strecken halte ich noch für sinnvoll, die Linie mit den hier vorgeschlagenen Endpunkten eher nicht. Das entspricht exakt der Linie 2, mit einem abweichenden Mittelteil. Eine Verstärkung der Endpunkte macht keinen Sinn und auch Messe – Ringelberg ist ja schon existent. Und wenn man eine der Linien einkürzt, fällt entweder die Direktverbindung in die Innenstadt oder zum Hbf weg.
    Gleichzeitig fehlt eine tangentiale Verbindung im Osten und Westen, es muss auf den einzelnen Radiallinien immer im Zentrum umgestiegen werden. Ich hab auch schon ein paar mal über mögliche Linien in dem Bereich nachgedacht, hatte aber auch nie eine perfekte Lösung im Kopf. Besser als dies hier fände ich trotzdem z.B. eine Verlängerung der Linie 5 via Puschkin- zur Güntertraße und eine Umstellung der Buslinie 9 auf Straßenbahnbetrieb, ggf. mit einer etwas östlicheren Führung zur besseren Anbindung der FH und der Wohngebiete der „Äußeren Oststadt“ aber auch der östlichen Schlachthofstraße.

  2. Ich finde die Strecke absolut gelungen, abgesehen davon dass die Endstation Messe durch die Erweiterung nun Schmira ist. Die Anbindung des Hauptbahnhofes auf der südlichen Seite ist dem geschuldet, dass der Bahnhofvorplatz mit Tiefgarage oberirdisch absolut tabu für eine Durchquerung sein muss.
    Ein Umsteigen unterhalb der Bahngleise bleibt sowie der direkte Zugang zum Bahnhof erhalten. Nur so ist eine sinnvolle Anbindung der Straßenbahn durch die Schmidtstedter Brücke möglich von der Oststadt.

  3. Die BUGA ist rum, von der Strecke durch die Puschkinstraße habe ich seitdem nichts mehr gehört. Naja, ich fand sie eh nicht besonders geschickt, und hoffe stattdessen auf eine Verbindung von Nord- und Südnetzteil durch die Schiller- und Thälmannstraße.

    Dieser Vorschlag sei daher jetzt eher als Zeitzeuge zu verstehen. 🙂

    1. Da kann ich zu sagen, dass aktuell die Thälmannstraße der Favorit für eine Innenstadt-Umfahrung ist, und gleichzeitig der Nordast der Linie 9 als Straßenbahn hergestellt werden soll. Die Linie 6 könnte dann vom Hauptbahnhof kommend über Leipziger Platz und Salinenstraße zur Ringlinie werden.

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