Entlastung der U35 durch veränderung der Linie S1

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Beschreibung des Vorschlags

Um die Linie U35 zu in den Stoßzeiten zu entlasten, wäre es sinnvoll, die Linie S1 an der Station Ruhruniversitt halten zu lassen. Meine Idee sieht vor, ab Langendreer West eine Strecke in Richtung Bochum Laer zu Bauen. In Höhe der Laerfeldstraße fährt die S-Bahn dann in einen Tunnel, der zunächst grob dem Verlauf der A40 folgt. Dann biegt der Tunel in Richtung Universität ab und folgt der Universitätsstraße bis zur Station Ruhruniversität. Anschließend führt der Tunnel Richtung Altenbochum und von dort dann in Richtung Hauptbahnhof.

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11 Kommentare zu “Entlastung der U35 durch veränderung der Linie S1

  1. Der Umweg sieht aber verboten aus.

    Warum soll man eigentlich jahrelang hunderte Millionen für einen Blinddarm verbuddeln, wenn man mit neuen Fahrzeugen die U35 ausreichend verstärken könnte?

    1. Hallo Martin,

      Die Frage ist ja, ob es tatsächlich genügt, einfach mehr Wagen auf der U35 einzusetzen. Ggf könnte es ausreichen, wenn die Bahnen mit mehr Fahrzeugen in zu Stoßzeiten in einer Dreifachtraktion fahren. Allerdings sind die wenigsten Stationen derzeit dafür ausgelegt, sodass diese umgebaut werden müssten, was auch nicht ganz billig sein wird.

        1. Die U35 verkehrt in der HVZ bereits in einem 3-3-6 Minuten Takt (siehe hier).

          Ich gehe aufgrund dieses Taktsystems davon aus, dass die 6 Minuten zur Aufrechterhaltung der Betriebsstabilität notwendig sind.

          Allerdings fände ich es im Vergleich ebenfalls besser, wenn man die Stationen auf Drei- bis Vierfachtraktion umbaut (besser gleich mehr) um so für alle ein besseres Angebot bieten zu können. Denn bei Dir profitieren nur die Studenten und Reisenden auf den Linien 302 und 310.

            1. Okay, danke hierfür für die Info. Ich lese das Strassenbahn-Magazin nicht, daher hab ich mir gedacht dass hier die Taktlücke wohl der Betriebsstabilität geschuldet ist. Ich meine, dass es solch eine Taktlücke auch auf der S-Bahn-Stammstrecke Wien (eben wegen Aufrechterhaltung der Betriebsstabilität) gibt oder zumindest gab und habe hier fehlerhafte Schlüsse gezogen.

        2. Der Takt liegt jetzt schon bei 3 Minuten. Für mehr würde es wohl einerseits eine autonome u-Bahn benötigen (dann sind 90 Sekunden drin) und vermutlich auch die Tieferlegung, wenn nicht gar unterirdische Führung, der Linie, da diese sich mehrfach mit dem Autoverkehr schneidet.
          Bei Stau auf der Autobahn (Kreuzung mit Auf- und Abfahrtsstelle der A40) kommt es gelegentlich zu Rückstau auf die Strecke weil jemand dachte er kommt noch drauf. Die autonome Führung wäre damit komplizierter.
          Dazu würde ein beidseitiger 90 Sekunden Takt natürlich die Kreuzungen an sich völlig unbrauchbar machen da die grünphasen absurd kurz wären, daher ist 3 minütlich das aktuelle Maximum.

          Die Tieferlegung (und die Kreuzungen dann als Brücken) wäre schon teuer und mindestens bei dem Schnittpunkt mit der A40 wäre eine unterirdische Führung nötig. Man würde sich daher vermutlich für den Tunnel entscheiden.

          1. Nachtrag: Gut, man könnte die Trasse natürlich auch aufständern, das wäre wohl billiger als der Tunnel. Es gäbe auch, vor der Haltestelle der Uni, keine Brücken die das erschweren würden. Und spätestens ab Markstraße schneidet der Autoverkehr nicht mehr, was dann ab dort eine Führung wie bisher ermöglicht. Wären also „nur“ so 1,5 km Tunnel oder Brücke.

            3-Fach Traktion würde gehen, in der Regel sind die unterirdischen Haltepunkte meines Wissens für 3 Wagen ausgelegt. Oberirdisch sind diverse Punkte auch für 3 (oder sogar mehr) Wagen ausgelegt (Markstraße und Gesundheitscampus).
            Schlussendlich müsste die Wasserstraße verlegt werden (liegt zwischen Tunneleinfahrt und Kreuzung, kann damit nicht verlängert werden) und 4 weitere verlängert werden. Der Aufwand wäre wohl überschaubar und durchaus bezahlbar.

            Das Problem an solchen Uni-Linien ist immer der Kosten-Nutzen Faktor. Da die meisten an der Uni eh ein Ticket haben ist durch sowas nicht mit mehr zahlenden Nutzern zu rechnen. Heißt die Stadt müsste das zahlen, da ist die 3-fach-traktion wohl die beste Option.

            Die billigste Option wäre wohl: Fast alle Sitze raus. Also wie in der Londoner U-Bahn. Das würde quasi den 3. Wagen obsolet machen.

            Aber ich komm noch kurz zum Vorschlag:
            Ich finde ihn relativ Mau. Einmal würde bei der S4 dann wohl Lütgendortmund wegfallen (was eine massive Verschlechterung wäre), die Zielgruppe sehe ich aber und auch die Kurve finde ich nicht tragisch, denn es soll ja keine Verbindung „Dortmund-Bochum“ sein, sondern eine der Uni. Wer nach Bochum oder Dortmund will nimmt die S1, den wird diese Kurve nicht Jucken. Das Ziel wird damit erfüllt.

            Aber: Der Wegfall von Lütgendortmund ist inakzeptabel und die Führung sieht tatsächlich kritisch bis unbezahlbar aus. Nutzen damit nicht gegeben.

            Reichen zur Entlastung würde übrigens auch Dortmund-Ruhr-Uni. Sehr viele meiner Kommolitonen (ca. 40%) kommen aus Dortmund bzw. nutzen den Dortmunder Hbf, selbst da ist die Variante über die U35 die schnellste. Die RB und RB und die S-Bahn fährt sehr häufig nach Bochum und die U35 auch, da könnte selbst eine direkte S-Bahn ab Dortmund Stadthaus langsamer sein. Der gewünschte Effekt benötigt damit den Teil von der Uni bis zum Bochumer Hbf nicht. Da wäre eine Optimierung der U35 besser und günstiger.

            Oder wie willst du mit der S4 ab Dortmund fahren? Der Teil ab Lütgendortmund fehlt ja.

  2. Ich halte ein solches Vorhaben für nicht Zielführend.
    1. Bremst dieser riesen Umweg die S-Bahn nur aus
    2. Dein Tunnel ist ca. 10 Kilometer lang. Im Idealfall kostet so ein Tunnel 100 Mio.€/km, ergo 1 Milliarde Euros.

    Mit dem Geld könnte man bequem alle oberirdischen Haltestellen verlängern, neue Züge kaufen und noch die Strecke oberirdisch nach Recklinghausen und zur Hochschule verlängern.

  3. Ich habe in der Beschreibung versehntlich geschrieben, dass die S4 bis zur Ruhruni Fahren soll, dass war aber ein Tipfehler. Es soll nur die S1 ab Langendreer West einen Schlener über die Ruhruniversität machen.

  4. Auch ich finde diesen Umweg zu groß. Dieser extrem lange Tunnel rentiert sich einfach nicht und die Fahrtzeit verlängert sich ungemein. Da ziehe ich lieber eine Verlängerung der U35 nach Langendreer West vor.

    Was ich als höchstes der Gefühle noch ansehen würde ist eine komplett oberirdische Führung mit Halt im Raum Mark 51/7 und Endstation in der Nähe der N-Oststraße

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