14 Kommentare zu “Leipzig-Breslau

    1. Hm, nach Leipzig wäre ein bisschen zu lang, glaube ich. Die Strecke ist so schon 263 Kilometer lang. Unsprünglich hatte ich sie nur bis Ruhland, aber dann wegen der Umsteigemöglichkeiten dann bis Elsterwerda erweitert. Dort kann man ja dann auch in Züge nach Berlin, Dresden und Leipzig umsteigen.

      1. Von Elsterwerda nach Leipzig geht es aktuell direkt nur zweistündlich mit der „S-Bahn“, mit zusätzlichem Umstieg etwas schneller per ICE. Ein Ende in Elsterwerda halte ich nicht für attraktiv, dann doch mindestens bis Falkenberg, wo neben der S-Bahn noch eine RE-Linie verkehrt.

        Ob die Länge ein Problem hinsichtlich der Verspätungsanfälligkeit ist, hängt in erster Linie von der Zahl der Halte und der Kapazität der befahrenen Strecken. Die Zahl der Halte ist ja nun wirklich großzügig, diese würde eine Verlängerung durchaus zulassen. Wie viel auf den Strecken los ist, kann ich nicht genau beurteilen. Über Riesa wäre es daher vielleicht etwas gewagt, aber über Falkenberg sollte es aber gut machbar sein. Da wiederum ist das Höchsttempo jedoch nicht so attraktiv.

        Also meiner Meinung sollte es nach Leipzig durchgehen. Sollte das jedoch zu gewagt sein, dann zumindest bis Riesa, wo Anschluss zum IC/ICE-Takt und zum RE-Takt bestehen sollte. (Die RE-Linie fährt dort zehn Minuten nach dem Fernzugtakt ab und kommt eine Viertelstunde davor dort an.)

        1. Interessant, wie sich dein Gedankengang während des Schreibens entwickelt 😉 also jetzt (abgesehen von Leipzig) besser nach Falkenberg oder Riesa? Und dann zusätzlich zu den bestehenden Regionalzügen oder sollen teilweise bestehende ersetzt werden?

          Ansonsten finde ich es auf jeden Fall auch sehr sinnvoll die grade aufwendig ausgebaute Strecke für den Personenverkehr zu nutzen.

          1. Ich mach noch einmal eine klare Rangordnung der besten Ziele:

            1. Leipzig über Riesa
            2. Leipzig über Falkenberg
            3. Riesa
            4. Falkenberg

            Heißt, wäre das Risiko für Leipzig über Riesa zu groß, nimmt man halt Leipzig über Falkenberg und so weiter.

            Man bedenke ja, dass in Riesa ja viel bessere Anschlüsse sind als in Falkenberg: Von da geht’s zum einen besser nach Lwipzig, aber auch direkt bis ins Rhein/Ruhr- oder ins Rhein/Main-Gebiet!

            1. Okay, ich habe das jetzt mal geprüft und festgestellt, dass eine Linie nach Leipzig ungefähr 356 Kilometer lang wäre. Im Vergleich zu anderen Langläufern wäre das noch im Rahmen und, da der Zug eine nicht so stark befahrene Strecke mit wenig Halten hat, sollte es machbar sein. Daher werde ich die Linie jetzt mal nach Leipzig verlängern.

    2. Ich möchte auch noch ergänzen, dass es schon andere Beispiele gibt: Der RE der CFL, der aus Luxemburg kommend ab Koblenz auf der dichten Rheinstrecke nach Düsseldorf weiter fährt. Eine recht lange Regionallinie ist der IRE Hamburg–Berlin. Oder, ein noch näheres näheres Beispiel: Der IRE Berlin–Breslau.

  1. Hm, ich weiß, wenn müsste man die Linie bis Leipzig verlängern, aber das wäre schon sehr, sehr lang für einen Regionalzug. Schwierig dürfte auch das unterschiedliche Stromsystem sein. Bisher fahren im grenzüberschreitenden Regionalverkehr nach Polen nur Dieseltriebwagen. So an Görlitz vorbei zu fahren finde ich nicht gut und so viel Potenzial über die Grenze gibt’s wohl nicht. Daher würde ich auf der ausgebauten Strecke eine RB Cottbus-Görlitz über Senftenberg und Hoyerswerda vorschlagen, sodass auch die kleineren Orte profitieren.

    1. Sorry, dass ich den Kommentar gestern übersehen habe.

      Zweiystemzüge zu entwickeln ist ja heute kein großes Problem. Wennn man dann Züge nimmt, die im grenzüberschreitenden Verkehr Österreich/Schweiz-Italien zum Einsatz kommen, sollte das absolut kein Problem sein.

      Bei dieser Strecke ist es wichtig nicht nur die bedienten Orte zu sehen, sondern auch die möglichen Umsteigerelationen. In leipzig halten sämtliche ICE und IC-Züge aus dem Norden, Westen und Süden Deutschlands. In Falkenberg kommt man nach Magdeburg und Chemnitz. Elsterwerda hat Anschlüsse nach Dresden, Riesa und Berlin. Ich denke mal, dass man auch von Berlin hier schneller als mit dem Kulturzug sein wird. In Ruhland kann man dann von Cottbus umsteigen.

      Ich denke, dass eine RB Cottbus-Görlitz mit Kopfmachen in Riesa nicht sehr attraktiv sein wird. Besser ist es die Strecke gerade zu befahren.

  2. Was wäre denn mit einer Verlängerung einzelner Fahrten der S4? Oder eine Flügelung des RE10 in Falkenberg? Ich bezweifle nämlich ein bisschen, dass sich eine solche Taktverdichtung ausreichend Züge füllt. Selbst die Linie Dresden – Breslau wird mit nur einzelnen Triebwagen und unregelmäßig gefahren. Und diese zugegeben noch peripherere Linienführung dürfte kaum mehr Potential haben, vor allem nicht auf den eh schon bedienten Streckenabschnitten.

    1. Also eine Verlängerung der S4 fände ich nicht so toll, weil man dann genau für diese Fahrten noch Mal anderes Fahrzeugmaterial vorhalten muss. Eine Flügelung mit dem RE10 könnte da schon mehr Sinn machen. Ich werde das mal in der Beschreibung ergänzen.

      Bezüglich der Linienführung kannst du dir gerne meine Antwort an Jonas ansehen. Auf der Strecke Dresden-Breslau kann ich mir vorstellen, dass das schwache Angebot einige Leute abschreckt. Über Hoyerswerda wird es von Dresden wahrscheinlich dann schneller gehen, als in Polen unter dem Fahrdraht zu dieseln.

      1. Ja, das stimmt, fahrzeugmäßig könnte das komplizierter werden. Aber im Moment hat man halt ein aufeinander abgestimmtes System mit Anschlüssen im Stundentakt und alternierender Bedienung. Wenn man da dann da noch einen Zug in der halben Stunde oder so dazwischen fährt, fahren da bestimmt nicht viele mit außer denen, die nach Polen wollen bzw. die die aus den anderen Zügen abgezogen werden. Also ich meine, dass die Länder die Angebotsverdichtung wahrscheinlich nicht finanzieren wollen, wenn sich die nicht lohnt. Deswegen würde ich halt irgendwie versuchen den Zug in das bestehende das Angebot einzubinden – oder halt wie anfangs geplant doch nur eine Anschlussverbindung draus machen, evt. sogar erst aber Hoyerswerda.

        1. Ich habe doch jetzt sogar zwei Modelle vorgesehen, wie die Linie in den Bestand integriert werden kann. Die erste Möglichkeit wäre den RE10 zwischen Falkenberg und Leipzig auf einen Stundentakt zu verdichten oder den RE aus Breslau halt an den RE10 anzuhängen. Ich wäre da eher für die erste Variante.

          1. Naja, mit einem Flügeln gäbe es kein Problem mit Kapazitäten (z.B. dass von leipzig bis Falkenberg viel mehr Bedarf ist als nach Polen rüber). Aber im Sinne der Pünktlichkeit der langen Linie würde ich zumindest auf dem Weg nach Leipzig eindeutig das Flügeln lassen.

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