Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Mit diesem Vorschlag kann die Stadt Bayreuth mit über 70.000 Einwohnern über den Anschluss Coburg von der VDE-8 und von diesem Vorschlag profitieren. Die Anbindung der Stadt würde sich erheblich verbessern.

Ich zitier mal Wikipedia, da heißt es:
„Die Linie Bamberg–Bayreuth/Hof wird seit Dezember 2013 mit Dieseltriebwagen der Baureihe 641 bedient.“
Klingt jetzt nicht danach, dass auf der Linie der Bär steppt… Schon eher wär Hof-Bamberg-Nürnberg fällig, damit endlich mal wieder vernünftiger Fernverkehr nach Dresden fahren könnte.
Ohne jetzt den Bayreuther genau zu kennen, würd ich obendrein vermuten, dass er am ehesten in Richtung Süden orientiert ist. Was dann eben auch Nürnberg/München wäre. Das aber unter Vorbehalt.
Als Nebenprodukt meines Vorschlags von hier (so ist es scheinbar auch gedacht) durchaus sinnvoll.
> Schon eher wär Hof-Bamberg-Nürnberg fällig
O.O – hab ich Bamberg geschrieben?? War spät gestern, ich meine natürlich Hof-Bayreuth-Nürnberg! Bitte um Entschuldigung.
Da wird mittelfristig erstmal nix draus werden, leider. Erstmal kommt die Strippe über Nürnberg – Marktredwitz – Cheb/Eger, womit von Nürnberg der elektrische Verkehr nach Tschechien und (via Hof) nach Sachsen möglich wäre, Vorraussetzung ist natürlich die Elektrifizierung Regensburg – Hof. Da sich das alles schon seit Ewigkeiten hinzieht (Nürnberg – Marktredwitz dümpelt schon seit BVWP 2003 durch die Gremien), sehe ich für Bayreuth erstmal schwarz.
Ein allgemeines Problem in Oberfranken ist halt die Vmax. Schon 160 km/h gibts nur mit Neigetechnik. Alles drüber Richtung 200 km/h (wo wir dann in die wirklich interessanten Geschwindigkeiten für den Fernverkehr kommen) wird im Ausbau sofort sehr, sehr teuer. Und so zentral sind die Achsen Nürnberg / Regensburg – Hof – Gera / Dresden halt auch nicht, als dass man da sofort tief ins Börsel greift.
Heißt ja nicht, dass da deswegen kein Fernverkehr betrieben werden müsste. Dann fährt er halt keine 200km/h. Bedarf für eine NBS östlich der VDE8* seh ich auch nicht.
Neigetechnik halt ich dort für das Mittel der Wahl, um die Fahrzeiten klein zu halten.
Ohne Fahrdraht seh ich für Bayreuth allerdings auch schwarz, was weiße Züge angeht.
*) an deren Kritiker: Die VDE8 ist nunmal da und wir müssen damit leben – also bitte jetzt keine erneute Diskussion um deren Sinn oder Unsinn!
Tatsächlich wird langfristig sowohl von München als auch von Nürnberg aus der schnelleste Weg nach Prag auf durchgehender SFS über Leipzig und Dresden führen.
Dass München–Nürnberg–Leipzig–Dresden–Prag jemals die schnellste Verbindung München–Prag bzw. Nürnberg–Prag sein wird, bezweifle ich stark.
Wenn man die Fahrzeiten, die vom NBS-Projekt Dresden-Prag versprochen werden, und die VDE-8 Fahrzeiten addiert und mit den alex-Fahrzeiten vergleicht: Doch.
Naja, ist halt auch etwas unfair, wenn man zwei SFS mit ICEs mit dieseligen Altstrecken vergleicht, auf denen teilweise Vmax 80 km/h angesagt und wo ein IR-Ersatzzug das schnellste Angebot ist. Aber die Ausbauten ab Regensburg sollen ja kommen, aktuelle Studie siehe hier. (Hinweis: pdf-Direktlink).
Angepeilte Zeit zwischen München und Prag sind dann 4:15, was jetzt auch noch nicht weltbewegend schnell ist, aber doch flotter als ein absurder Umweg über Dresden.
Ja, bei kurzen Wende- bzw. Umsteigezeiten kommt das doch hin.
Und mit einem direkt-Zug mit wenigen Halten, hoher Vmax (300), ohne Umsteigen und durch den Leipziger Tunnel noch eher.
Bayreuth sollte ZUERST auf der Nord-Süd-Achse angeschlossen werden – hier verkehren die meisten Züge und der Fahrgaststrom der Sachsenmagistrale.
die züge der sachsenmagiatrale fahren nicht über Bayreuth.Und ich hab ja nicht gesagt dass andere Relationen NICHT elektrifiziert werden sollen.
> die züge der sachsenmagiatrale fahren nicht über Bayreuth.
Jein. Derzeit wird wegen genau der fehlenden Elektifizierung alles in Hof gebrochen. Aber waren die Züge zu Durchläuferzeiten nicht abwechselnd über einmal Bayreuth und einmal Marktredwitz unterwegs?