Elektrifizierung Augsburg – Bad Wörishofen

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Beschreibung des Vorschlags

Ich möchte mal eine Elektrifizierung Augsburg-Buchloe und Türkheim-Bad Wörishofen aufgreifen. Mit Elektrifizierung dieser beiden Strecken können folgende Zuglinien von Dieseltriebwagen auf elektrische Treibwagen umgestellt werden:

RE Augsburg – Memmingen/Bad Wörishofen (zweistündlich)

RE Augsburg – Buchloe (zweistündlich)

RB Augsburg – Buchloe (zweistündlich)

RB Augsburg – Bobingen (stündlich)

RB Türkheim – Bad Wörishofen (stündlich)

 

Zusätzlich sind somit durchlaufend elektrische Fernzüge möglich, die Augsburg von Norden erreichen und über Memmingen nach Süden weiter fahren.

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7 Kommentare zu “Elektrifizierung Augsburg – Bad Wörishofen

  1. Hmm… Also laut aktuellen Planungen soll nach der Elektrifizierung in Buchloe dann eine Art Kreuz gefahren werden mit elektrischem Verkehr München – Buchloe – Memmingen – … und Dieseltraktion Augsburg – Buchloe – Kempten – … Ein regelmäßiger Takt München – Kempten etc. bleibt natürlich bestehen, aber bei der vorgeschlagenen Elektrifizierung frage ich mich, wie du dann die Verkehre Augsburg – Kempten fahren willst? Willst du die brechen?

    1. München – Memmingen – Lindau ist im Allgäu zwar die einzige Strecke, auf der derzeit konkret eine Elektrifizierung verfolgt wird. Die Landesregierung strebt aber auch explizit eine Elektrfizierung Buchloe – Kempten – Lindau inklusive dem Abzweig Immenstadt – Oberstdorf an. Dann wäre das für Bad Wörishofen kein Problem mehr, und in Konsequenz der Lückenschluss Buchloe – Augsburg ein no-brainer. Das Problem verlagert sich dann auf die Strecke nach Füssen, die u.a. wegen des Verkehrs zum Schloss Neuschwanstein überregional nicht unrelevant ist. Umspannen oder Brechen in Kaufbeuren, oder ab Kaufbeuren eine lange Strecke unter Fahrdraht dieseln?

      Übrigens: Türkheim – Bad Wörishofen war schon einmal elektisch. 1896 begann die private LAG (die unter anderem auch die Strippe über Murnau – Oberammergau hing) den elektischen Betrieb mit 550V=. Dieser wurde aber schon 1939 zum Kriegsbeginn eingestellt (laut Wikipedia aufgrund „des benchbarten Flughafens“, was auch immer das heißen mag) und danach nie wieder aufgenommen – die kurze Stichstrecke ist ja bis heute, wenn auch nicht mehr lange, vom elektrischen Netz isoliert.

       

       

    2. Will man die Direktverbindungen von Augsburg nach Memmingen und Bad Wörishofen wirklich abschaffen? Damit wäre Bad Wörishofen, immerhin ein (bis zu mir hin) bekannter Kurort, nur mehr ausschließlich an Türkheim umsteigefrei angebunden. Wenn eine solche Angebotsverschlechterung wirklich geplant wird, bestätigt das ja meinen Vorschlag eher.

      1. Wäre mir neu, dass Augsburg – Bad Wörishofen eingestellt werden soll. Das kurze Stückcken Fahrdraht zwischen Türkheim und Buchloe, da kann ein Dieselzug auch mal lang fahren. Was man halt sortieren möchte, sind die RE-Leistungen: München elektrisch nach Memmingen, Augsburg dieselnd nach Füssen, Kempten dieselnd beide. Ist auch nicht ideal, da die zweistündliche Direktverbindung München – Füssen entfällt und das zukünftige Diesel-Rollmaterial der DB Regio kommt in Punkto Komfort auch sicher nicht an die zwar in die Jahre gekommenen, aber komfortablen und mit Bord-Bistro auch für den RV hochwertig ausgestatteten IR-Garnituren des alex Süd heran. Ist eigentlich immer ne schöne Fahrt nach Oberstdorf oder Kempten.

        1. Ja genau so meinte ich das.

          Das „Problem“, welches sich dann ergibt, ist halt, dass es keine Dieselstrecke mehr zu den Zentren gibt, weder nach Augsburg noch nach München und in die Zentren durchgebundene Züge immer ein gutes Stück unter Fahrdraht dieseln müssen. Oder man kappt halt die Direktverbindungen nach Kempten/Füssen. Wobei sich die Bahn in Bayern ja für so etwas auch schon etwas überlegt hat und man die seit Ende der Dampflokzeit eigentlich verschwundenen Tender ein Revival geben will… 😉

      2. Augsburg-Bad Wörishofen könnte ja über die Staudenbahn  ohne Umsteigen geführt werden. Mit dem fortgeschrittenen Alter der Kurgäste soll ja auch das Zeitgefühl schwinden.

  2. Die Elektrifizierung im Allgäu, so sie nach 30-jähriger Planung (Aussage unseres OBs) denn endlich kommt ist ein Paradebeispiel für das erbärmliche Desinteresse aller Beteiligten.

    Angeblich wurde die eingleisige Strecke über Memmingen bevorzugt weil „ein Gleis zu elektrifizieren billiger kommt als zwei Gleise“.

    Die Allgäubahn selber, die die Hauptlast des Verkehrs nach München trägt bleibt weiterhin ohne Fahrdraht.

    Konsequenterweise sollte man künftige alle Züge aus Memmmingen nach München, und alle Züge aus Kempten nach Augsburg führen. Dann Diesel unter Fahrdraht ist gerade im Zeitalter von Feinstaub und Energiewende ein noGo.

    Also zur Strafe alle in Buchloe umsteigen, Bewegung ist gesund. Vielleicht baut sich dann der nötige Druck auf, die restlichen Strecken ebenfalls zu elektrifizieren.

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