Beschreibung des Vorschlags
Ich weiß zwar nicht, wie es beim IC Königssee/Nebelhorn Wagentechnisch weiter geht (siehe Forum), aber ich finde solche Zugpaare prinzipiell sehr gut. Er ist auch in der Regel sehr stark ausgelastet. Der Zug bindet viele Tourismusorte im Allgäu und im Chiemgau an. Meine Idee ist es, ein weiteres, sehr ähnliches Zugpaar einzuführen, welches viele Tourismusorte im Westen Österreichs auf die gleiche Weise anbindet. Mit der Elektrifizierung Augsburg-Buchloe kann der Zug durchgehen elektrisch fahren.
Der Zug soll zwischen Hamburg und Augsburg idealerweise in der selben Taktlage fahren wie der IC Königssee, nur 1 oder 2 Stunden später oder früher. Wann genau, müssen die Fahrplanexperten sagen.
Beim Wagenmaterial weiß ich eben nicht weiter, es soll möglichst das selbe benutzt werden, was auch beim IC Königssee zum Einsatz kommen wird. Denkbar wären aber auch z.B. österreichische IC/EC-Wagen.

Ja unbedingt, bitte! Jeder FV mehr über den Arlberg ist eine Verbindung mehr nach VAB. Eine ähnliche Verbindung gibt es ja schon als IC-Zugpaar 118/119 von Innsbruck Hbf. nach Münster (Westf.). Eventuell könnte man diese Verbindung dann auch als ICE führen (zwischen Lindau und Bregenz dann eventuell mit NV-Freigabe), damit hätte man die Frage mit dem Rollmaterial auch gelöst. Ab München sollen ja nach Elektrifizierung der Strecke München-Lindau Neigetechnikzüge verwendet werden, welche in Deinem Vorschlag zumindest teilweise auch befahren wird und Deine Linie würde ausserdem die gesamte Nord-Süd-Achse befahren. Das ist dann schon sehr ICE-würdig empfinde ich. Sinnvoll wäre es dann auch, den Arlberg für NGT herzurichten (wenn man schon, was wahrscheinlich ist) keinen Tunnel drunter bohren möchte.
Einzig, und das ist denke ich der Knackpunkt: Die Arlbergachse ist grossteils eingleisig und Trassen sind (meines Wissens ) jetzt schon Mangelware. Da müsste man dann halt überlegen, wie man das zusammenbekommt, hier noch ein weiteres Zugpaar einzusetzen. Irgendwie sollte sich dieses Thema jedoch trotzdem lösen können, notfalls lässt man einen RJ welcher bisher in Bregenz endete schon in Innsbruck enden, dann geht das schon.
Andere Frage: Jetzt hammer das Oberland, schön. Wie fändest Du denn die Idee, den Zug weiter durch das Unterland via Jenbach (mit Umstiegsmöglichkeit auf Achensee- und Zillertalbahn), Wörgl, Kitzbühel (Hahnenkamm), St. Johann/Tirol weiter nach Zell am See zu führen? Ich denke, da würde man dann auch noch ein paar Fahrgäste mitnehmen. Klar, ist nicht unbedingt der schnellste Weg, aber gerade bei Urlaubern mit viel Gepäck ist weniger die Zeit als eher der Komfort, möglichst selten umsteigen zu müssen, ein Kriterium.
ICE: ICEs bekommen keine NV-Freigabe, ist ne Grundregel. In Österreich ist das naturgemäß ein Nicht-Problem, aber die DB wird kaum einen ICE auf den Arlberg schicken, um im Tirol REX zu spielen.
Verlängerung nach Zell am See: Jesusmaria, ich will mir die Fahrzeit nicht vorstellen. Und die Fahrplanstabilität. Da macht man lieber was mit den bestehenden Wochenends-Saisonzügen München – Innsbruck – Arlberg und München – Wörgl – Schwarzach.
ICE und NV-Freigabe hab ich mal gehört gibts tatsächlich, irgendwo im Norden scheinbar. Aber stimmt schon, die Wahrscheinlichkeit ist ‚eher‘ gering dass ma das hier auch macht.
Ja, klar ist ein stabiler Fahrplan was andres, gerade übern Arlberg ists immer schon lustig mitter Pünktlichkeit. Problem ist halt die Lücke zwischen Augsburg und München, und damit zwingst den Leut halt schon auch a bissal viel umgsteigert auf. Wenn ich mir so vorstell, so mit Koffer und Ski da runterfahren zu müssen, da kann ich die Staus schon gut nachvollziehn, auch weil sich der Münchner Bahnhof nicht grad klein nennt, da kann auch fünfzehn Minuten mal schnell zu nem lustigen Sprint werden wenns Einfahrtsignal mal eben für fünf Minuten Hp0 anzeigt…
Aber wer weiss, vielleicht kann man da ja was machen, ICE nach Innsbruck über Garmisch wär ja schon mal was (ist ja nicht so als ob es sowas noch nie gegeben hat)
Naja, ist ja nicht so als ob man nach München nicht unkompliziert aus dem Norden kommen würde. Umsteigezeiten am Hbf sind ein Thema für sich, solange wir von Fernverkehr reden beschränken wir uns auch auf die Haupthalle und die ganz üblen Umstiege a la Kempten – Rosenheim im RV vom Starnberger zum Holzkirchner Flügel bleiben einem erspart. Da ists schon fast schneller außenrum mit der Straßenbahn zu fahren.
Ich unterstüzte Touristik-FV an sich gerne, der übers Kernnetz hinausfährt und mal täglich, mal saisonal, mal am Wochenende die aus deutscher Sicht meist in massiver Randlage gelegenen Urlaubsziele (ob das nun die Alpen in BY, AT oder CH; Nord- und Ostsee, Schwarzwald oder Bayrischer Wald sind, whatever) umsteigefrei ans jeweils andere Ende der Republik anbietet. Nur hat die DB wohl eher so ein mittleres Interesse daran, da sehr saisons- und tagesabhängig und grade bei Trassenmangel schwer in einer Fahrplangefüge zu integrieren (nutzt man die freie Trasse für nen zusätzlichen HVZ-RE-Verstärker oder für nen Touri-IC, der zweimal die Woche fährt?), sonst hätte man nicht z.b. den Fernverkehr im Werdenfels – darunter der berühmte Seefelder ICE – auf ein Minimum zusammengestrichen.
Aber a bisserl mehr würd da sicher gehen.
Nja gut, das stimmt. Solange die Haupthalle ist, gehts noch… Blöd ists halt wie erwähnt vom einen in den anderen Flügel oder teilweise auch schon von der Haupthalle in einen Flügel…
Ja, das muss man bedenken, da hast Recht, zu kurz von mir gedacht. Aber schön dass wir das ähnlich sehen, dass da noch mehr gehen würde.
Danke für diesen ausführlichen Kommentar.
Zugmaterial: Wie gesagt, mal schauen, was beim IC Königssee so kommt, daran würde ich mich orientieren, da sehr ähnliche Aufgabe und über weite Teile identische Laufweg.
Arlberg-Kapazität: Das weiß ich, aber das von dir erwähnte Zugpaar 118/119 fährt doch da auch als außer-taktmäßiger Zug? Wenn ein Zugpaar am Tag klappt, sollten doch auch 2 klappen, dachte ich, oder?
Unterland: An manchen Tagen im Jahr gibt es den IC 1284 „Großglockner“, der von Flensburg über Hamburg, Kassel, Würzburg, Augsburg und Rosenheim nach Wörgl fährt, dort wendet, und weiter nach Kitzbühel mit so ziemlich allen Halten. Wäre es nicht leichter, den auf ein tägliches Angebot auszuweiten? Ist doch irgendwie viel direkter, auch wenn dann Jenbach nicht dabei ist.
Ja, da muss man dann einfach mal schauen, denke dass das ein geringes Problem sein sollte.
Genau, der 118/119er IC ist ein aussertaktmässiger Zug, der hat aber schon oft genug zu warten. Eine Trasse könnte man aber wahrscheinlich schon freibekommen und ansonsten nimmt man halt nen längeren 118/119 und flügelt in Lindau, würde auch gehen. Dann könnte man vielleicht sogar auf die Insel rauf *seufz…*
Stimmt, den Grossglockner gibt’s, der wird in der Saison runtergeführt, ganz vergessen… Pardon, dann hat es sich eh schon erledigt 😉 Der ist mehr als genug.