Beschreibung des Vorschlags
Der Bahnhof Essen-Bergeborbeck besitzt nur einen Ausgang zur Hafenstraße und ein zweiter Ausgang lässt sich dort nicht sinnvoll ergänzen. Deswegen würde sich auch nicht wirklich etwas ändern, wenn man ihn auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt.
Dorthin möchte ich ihn gerne verlegen. Er soll sich dann zwischen Hafenstraße und der Bottroper Straße befinden. So bekommt der Bahnhof dann neben dem Ausgang zur Hafenstraße auch einen weiteren zu Bottroper Straße, die dann ebenfalls mit dem Bahnhof verknüpft würde. Ein kleines Problem für den Bahnsteig besteht allerdings darin, dass er sich dann im Gleisbogen und damit in einer leichten Überhöhung befindet.
Wozu der Aufwand für einen zweiten Ausgang zur Bottroper Straße?
Die Bottroper Straße ist die Hauptverbindungsstraße von Essen nach Bottrop. Die städteverbindende Linie SB16, aber auch die Linie 166 verkehren über die Bottroper Straße und fahren so am Bahnhof Bergeborbeck vorbei. Eine Umleitung über den Bahnhof Bergeborbeck würde sie aber massiv ausbremsen. Das gilt insbesondere für den SB16. Deswegen soll der Bahnhof Bergeborbeck leicht verlegt werden, um seine Erschließungs- und Verknüpfungsfunktion zu verbessern. Die bisherige Erschließung und Verknüpfung bleibt 1:1 erhalten, da der bisher einzige Ausgang des Bahnhofs nur auf die andere Straßenseite direkt gegenüber verlegt wird, aber ein zweiter Ausgang zu einer wichtigen Verkehrsachse ergänzt wird, der weitere Verknüpfungsmöglichkeiten bietet. So kann dann auch zum SB16 nach Essen-Innenstadt und Bottrop umgestiegen werden.
Der Ausgang zur Hafenstraße bleibt wie gesagt erhalten und somit bleibt die bisherige Erschließungs- und Verknüpfungsfunktion des Bahnhofs 1:1 erhalten und das muss sie auch, denn erstens ist die Hafenstraße die Fanmeile zum Stadion an der Hafenstraße, also DEM großen Fußballstadion in Essen und Heimspielstätte vom FC Rot-Weiß Essen (RWE), zweitens erschließt der Ausgang Hafenstraße den dichtbesiedelten Stadtteil Bochold (17919 EW auf 3,19 qkm, also 5617 EW/qkm) fußläufig und drittens verknüpft er den Bahnhof mit der Straßenbahn nach Altendorf Helenenstraße und Essen 51. Der Ausgang an der Bottroper Straße hingegen erschließt fußläufig kaum Gebiet und bietet auch nur Verknüpfung mit der Achse Essen – Bottrop (SB16) und der 166, die auch eher Gewerbe als Siedlung erschließt.
Deswegen ist eine reine Verlegung zur Bottroper Straße wenig sinnvoll, weswegen die Station trotz des Gleisbogens zwischen die Hafenstraße und die Bottroper Straße verlegt werden soll und nicht an die Ostkante der SÜ Bottroper Straße, wo die Eisenbahnstrecke wieder in einer Geraden verläuft.

Geld investieren um die Barrierefreiheit aktiv zu verschlechtern (da der Abstand zwischen Bahnsteig und Fahrzeug im Gleisbogen immer größer sein wird als in der Gerade)? Nein danke…
ich denke auch, dass ein fussweg von 200m entlang des bahndammes günstiger zu errichten ist
Dem kann ich mich nur anschließen. Um 200m einen gesamte Bahnsteig erst abzureißen und dann wieder zu errichten, monatelange Baustelle nur das ein Bus kein Umweg machen muss? Etwas mau
Ich finde deinen Vorschlag sehr gut!
Ich hatte mir ähnliches überlegt im Zusammenhang mit der Frage der Verknüpfung zu einer möglichen Stadtbahn Essen-Bottrop, die dann auch über die Bottroper Straße bzw. die ehem. Gleise der Kruppschen Hafenbahn verliefe. Aber auch nur als Verknüpfung zum Schnellbus macht die Verlegung schon Sinn.