Beschreibung des Vorschlags
Änderung des Vorschlages vom 15.04.2017
Mit dem Vorschlag eines NF-Stadtbahnring, und die dort eingezeichnete Verlängerung zum Zahmenhofweg, erfordert eine Anpassung des Vorschlalgs zu Verlängerung der U75 und U76:
- Eine Verlängerung der U77 bis Flingern Süd ist dazu gekommen, womit die relativ dichte Wohnbebauung an der Posener Strasse erschlossen werden kann. Die Strecke kann oberirdisch auf eigenem Gleiskörper realisiert werden. Es bietet sich eine eingleisige Trasse mit zweigleisigen Mittelbahnsteigen an. An Kreuzung Königsberger Strassse ist eine Ampelvorrangschaltung vozusehen.
- Der Schlenker über An den Mauersköthen, und der dort angedachte Halt ist entfallen.
- Der U-Bahnhof Tannehofsiedlung ist entfallen, da durch eine Fussgängerbrücke/-tunnel ein Zugang zur U73 im Glasmachviertel einen akseptabeln Fussweg zur nächsten Haltestelle ergibt.
- Neuer U-Bahnhof am Sandträger Weg, womit auch der Tunnel kürzer wird.
- Die Tunnelrampen sind eingezeichnet worden, damit dies besser ersichtlich ist.
- Um die Übesichtlichkeit der Karte zu verbessern habe ich die meisten Haltestellennamen aus der Karte gelöscht.
Die folgende Streckenbeschreibung bleibt unverändert, entsprechend der ursprünglichen Idee. In der Karte bleiben die beiden entfallenden U-Bahnhöfe vorerst noch eingezeichnet, so dass Vor- und Nachteile sichtbar sind.
Ursprüngliche Streckenbeschreibung
Ab U-Bahnhof Kettwiger Strasse wird der Tunnel nach Osten verlängert und endet in offener Tieflage auf die Eisenbahntrasse für Rangierfahrten. Die Strecke kreuzt unter die Ronsdorfer Strasse, wo in offener Tieflage ein U-Bahnhof mit Zugang von beiden Strassenseiten der Ronsdorfer Strasse erstellt wird. Östlich des U-Bahnhofes folgt eine Rampe zur Hochfahrt auf Normalnivå. Die Strecke folgt der ehmaligen Eisenbahntrasse in grader Linie. Nach etwa 900 Metern kann bei Bedarf noch eine weiter Haltestellenanlage mit Hochbahnsteig eingerichtet werden (Stadtteilentwicklung). Die Strecke kreuzt nun die beiden Eisenbahnstrecken diagonal nordwärts (Brücke) und erhält westlich der Strasse An den Mauersköthen eine Haltstelle in Hochlage (Zamenhofweg). An den Mauersköthen wird über eine Brücke überquert. Danach geht es über eine Rampe abwärts in den Vennehauser Stadtbahntunnel mit den beiden einzigen vollwertigen U-Bahnhöfen Tannenhofsiedlung und Vennhausen (Bahnhöfe mit Zugängen von beiden Enden). Der Tunnel endet nordöstlich der Siedlung Freiheit mit einer Haltstelle in Tieflage mit Zugang zur Siedlung, einer Anlage mit Busendstelle für lokale Buslinien und einer Bike+Ride-Anlage. Wendeanlage für hier endende Stadtbahnfahrten. Die Strecke folgt dann in normaler Lage der Rothenberg Strasse. Die Strecke wird südliche der Strasse gebaut. Die beiden Haltestellen mit Hochbahnsteigen sind über Brücken aus dem Wohngebieten zu direkt zu erreichen; Wege/Strassen werden unter die Strecke geführt. Die Haltestelleanlage U-Unterbach Nordstrand wird als grosse P+R mit Tankstelle und Supermarkt ausgebaut (Nähe Ausfahrt A46 und Hilden-Nord). Die Strecke kreuzt die Rothenberg Strasse über eine Brücke und endet zwischen Unterbach und Erkrath optimal zwischen den Wohngebieten am Milrather Weg in offener Tieflage. Die Endstelle erhält einen Übergangsterminal zu lokalen Buslinien und Bike+Ride.
Betrieb
Zwei Linien. Es biten sich die U75 Und U76. Alternativ auch die U74/U77 wegen besserer Taktung zwischen Krefeld und Erkrath. Die U75 kann dann die Strecke nach Holthausen übernehmen. U74/U77 ergeben einen 10′-Takt bis U-Siedlung Freiheit P+R und werden in der HVZ bis Erkrath- Unterfeldhaus verlängert. Die U76 fährt ganztägig im 20′-Takt und hält zwischen U-Kettwiger Strasse und Vennhausen nicht. Dadurch ergiebt sich eine schnell Verbindung für P+R-Fahrgäste, aber auch alle Fahrgäste vom Stadtrand in die Innenstadt. Die U76 sollte mit 3-Wagenzüge diesen Streckenast bedienen können.
Ein alternatives Betriebskonzept kann auch mit der U78 und U81 (U82) geschaffen werden. Dies hat allerdings den Nachteil von erhöhter Anzahl Linienkreuzungen östlich des Düsseldorfer Hauptbahnhofes, und damit reduzierte Trassenkapazität.
Begründung
Es gibt ewige Diskussionen über die Anbindungen von Vennhausen an das Stadtbahnnetz. Selbst wenn Vennhausen realtiv dicht besiedelt ist, so liegt zwischen Hauptbahnhof und Vennenhausen ein realtiv unterentwickeltes Stadtgebiet, welches durch die heutige U75 und einige Buslinienen gut erschlossen wird. Alle bisherigen Vorschlägen die U75 nach Vennhausen zu verlängern sind an teuren Tunnellösungen oder erhebliche Umwegfahrten in Strassenlage verworfen worden. Die U75 ist eine Hochflurstadtbahnlinie. Ein Ausbau in den engen Strassen von Eller schwierig. Eine komplette Neutrassierung bietet sich an. Eller hat drei S-Bahnhöfe mit schneller Anbindung an den Hauptbahnhof mit guten Umsteigemöglichkeiten, der Wegfall der U75 ist zumutbar. Mit dem Haltepunkt Automeile werden Arbeirsplätze erschlossen. Bei weiterer Entwicklung des Indistrigebietets Höher Weg bietet sich ein weiterer zukünftiger Haltepunkt. Durch den Schwenker der Strecke zum Glasmacherviertel werden viel Wohngebiete und Umsteigemöglichkeiten zu Buslinien erschlossen. Ein U-Bahnhof Tannenhofsiedlung kann zu erheblicher reduktion von Buslinien in die Innenstadt beitragen. Der U-Bahnhof Vennhausen liegt günstigerwiese jeweils einen Kilometer von S-Bahnhöfen entfernt. Mit Zugang sowohl zur Vennhauser Allee und Kamper Weg erschliesst er sehr vielen Fahrgästen eine schnelle umsteigefreie Anbindung an die Innenstadt. Mit der Verlängerung bis Erkrath-Unterfeldhaus wird auch Unterbach erschlossen, ein Stadtteil mit erwartet hoher Bauaktivitet. Gleichzeitig können Pendler von der A46 auf die Stadtbahn abgeleitet werden. Weitere Ausbaumassnahem entlang der A46 und in die Innestadt erübrigen sich. Auch die Stadt Erkrath dürfte an einer Entwicklung des Stadtteils Unterfeldhaus interessiert sein, und die Endstelle mitfinazieren. Mit guter Planung düfte die Strecke ohne Probleme förderungswürdig sein und erheblich zur Stadtentwicklung beitragen. Die Strecke kann über weite Abschnitte kostengünstig und mit wenigen Tunnelkilometern gebaut werden. Die Reisezeiten düften sich für sehr viele Pendeler verkürzen.
Konsequenzen für andere Linien
Die heutige im Strassenraum plazierte Strecke der U75 in Lierenfeld und Eller kann vorteilhaft durch eine Niederflurstrassenbahn/-stadtbahn erschlossen werden, besonders da ja die Niederflustrassenbahnlinie 705 schon heute Eller bedient. Drei Möglichkeiten erscheinen möglich:
– eine Anbindung an die Wehrhahnlinie ab D-Wehrhahn S in gradliniger Trasse Richtung Eller (U85 HHA – Eller über Langerstrasse) – Vorschlag 1, wird hier beschrieben.
– eine Anbindung an die Wehrhahnlinie ab Lindemannstrasse über B8 Richtung Eller (U85 HHA – Eller über B8) – Vorschlag 2, wird hier beschrieben
– eine Anbindung mit einer Stadtteilstrassenbahn (716 Eller – Mörsenbroich) – Vorschlag 3, wird hier beschrieben.
Die Buslinien rundt um Gerresheim, Vennhausen, Eller, Unterbach, Erkrath, Haan und Solingen können angepasst werden, und damit können meherer tangetiale Buslinien entfallen.

Gute Idee, wenn auch etwas unsauber gezeichnet. Ich weiß aber nicht, ob sich ein Tunnel für Vennhausen lohnt. Außerdem sind diese Industriegebiete nur zwei Mal am Tag relevant. Warum kann man nicht einfach die U75 von Rath über Rath S und Vennhausen nach Gerresheim S verlängern? Außerdem würde sich eine Linienführung über den Sandträgerweg doch viel eher anbieten. Ich zeichne da mal was.
Etwas utopische Weiterführung: Diese Linie könnte auch bis Hilden weiterfahren.
Kann es sein, dass du Rath mit Eller verwechselst? 😉
Ein Tunnel alleine für Vennhausen düfte sich kaum lohnen, daher die Verlängerung bis zur A46 mit Anbindung von Unterbach und Unterfeldhaus. Fahrgäste in den Industrigebieten sehe ich auch nicht, aber die alte Eisenbahntrasse ist noch kostengünstig auszubauen. Gut ausgebaute U-Bahnen oder Stadtbahnen tragen zur Stadtaentwicklung bei.
Wird die Eisenbahntrasse eigentlich noch benutzt? Sie sieht bei Google-Maps recht gut gepflegt aus und auf einer Schiebebühne steht ein Güterwagen.
Tja, letztes Jahr waren die Schienen am Höher Weg doch sehr rostig. Ich würde mal sagen selten. Daher auch der Gedanke die Trasse realtiv kostengünstig, konflikt- und tunnelfrei über die alte Trasse der Bergisch-Märkischen Eisenbahn zu führen.