Beschreibung des Vorschlags
Die neue Trasse der Linie 709 entsteht als Nebenprodukt der hier vorgeschlagenen neuen Stadtbahnlinie U73B
Mehr Information auch hier auf der Seite über die neue Linie 719.
Diese neue Trasse entsteht durch den Abriss der Strassenbrücke über das Gütergleis zwischen Cranachstrasse und Hellweg. Hier ist keine direkte Umsteigmöglichkeit zur U73B vorgesehen, da dies nicht notwendig erscheint. Die Haltestelle an der Cranachstrasse erscheint schon fast zuviel des Guten, weil aber dort eine Kreuzung ist, an dem die meisten Bahnen der Linie 709 werden warten müssen, entsteht kaum Reisezeitverlust.

Was bringt es etwa 200 m neben der Bestandsstrecke eine neue zu errichten?
Das kann man in der hier vorgeschlagenen neuen Stadtbahnlinie U73B nachlesen. Kurz zusammengfasst:
Die Strecke in der Lichtstrasse wird aufgegeben und der Durchgangsverkehr der L 54 aus der westlichen Cranachstrasse in die obere Lichtstrasse abgeleitet. In der westlichen Cranachstrasse ist kein Platz für einen eigenen Gleiskörper. Da die Cranachstrasse die innerstädtische Verbindung zwischen Innenstadt und Flingern/Gerresheim ausmacht, ist Stadtbahn und Individualverkehr nur schlecht zu bewältigen. U73B und der verbleibende Anliegerverkehr dürften kein Problem sein, selbst wenn die U73B irgendwann dann mal alle 10 Minuten fahren sollte.
Mit der neuen 709 erhalten dann die neuen Wohn- und Gewerbeanlagen einen direkten Anschluss an die Strassenbahn. Wir reden hier ja nicht von Einfamilienhäusern. Der 725 ist ein Stadteilbus und zwingt zum umsteigen, in diesem Falle schon nach einer Haltestelle. Es darf auch davon ausgegangen werden, dass die 709 durch die weitgehend auf mit seperaten Gleiskörper gebaute Trasse schneller und weniger verspätungsanfälliger wird. Da Abbiegen aus der Grafenberger Allee in die Lichtstrasse erfolgt an einer extrem belasteten Kreuzung. Wenn hier nur noch eine Stadtbahnlinie verläuft, den Autos eine Abbiegespur ohne Gleise in der Lichtstrasse zur Verfügung gestellt werden kann, dann dürfte sich die Situation allgemein entspannen. Naja, zumindest die U73B und die 709 kommen dann gut/besser durch.
An der Haltestelle Engerstrasse ist der Wegfall der 709 kein Verlust, da hier ja noch der 834 alle 10 Minuten zum Hauptbahnhof fährt.
Das von Dir verplante Eisenbahngleis dürfte wohl noch als Ausziehgleis genutzt werden …
Das kann man in der hier vorgeschlagenen neuen Stadtbahnlinie U73B nachlesen. Kurz zusammengefasst:
Wenn der Bedarf eines Gleisanschlussen noch gegeben ist, dann kann man entweder die Betriebe in den Reisholzer Hafen umsiedeln oder einen neun Gleisanschluss am Ostende durch Verlängerung dieses Gütergleises zur Strecke 2420 bauen. Hier gibt dann zwei Möglichkeiten: Entweder den direkten Anschluss in Richtung Rath Gbf oder einen Anschluss in Richtung Gerresheim S, der durch Fahrtrichtungswechsel sowohl von Derendorf als von Rath aus angefahren werden kann. In beiden Fälle muss aber eine Unterführung unter beide Hauptstrecke gebaut werden, da aber beide Strecken höher liegen als das Gütergleis Flingern, müsste die Unterfürung mit einer akzeptablen Steigung machbar sein. Der Bestand der Güterstrecke 2420 ist auf unabsehbare Zeit gesichert, jedenfalls so lange es noch Kalk da oben bei Dornap-Hahnenfurth gibt. Ist allerdings ein sehr bescheidener Zugverkehr, so dass die Züge ins Gewerbegebiet Flingern kein Problem darstellen.
Bei meinem letzten Besuch erzählten die Schienen im Gewerbegebiet Flingern Geschichten aus längst vergangenen Tagen.