Dresden: Waldschlösschen – St. Pauli Friedhof – Pieschen – Altpieschen (Nordtangente)

Neuen Namen setzen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

Vollbildansicht Vollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Die Linie 64 ist im Bereich Pieschen sehr stark ausgelastet und rechtfertigt den Ersatz durch eine Straßenbahn. Daher habe ich mir mal Gedanken über ein mögliches Linienkonzept gemacht, welches das Ziel hat, den Menschen Direktverbindungen ins Dresdener Zentrum zu bieten, und gleichzeitig Anschlüsse zu den Randbereichen zu schaffen.

Die neue Strecke zweigt von der Leipziger Straße in die Torgauer Straße ab, kreuzt am Rathaus des Stadtteils die Linie 13, welche Anschlüsse Richtung Bischofsplatz und ElbePark bietet. Im weiteren Verlauf entsteht am S-Bahnhof Pieschen eine direkte Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn. Der Trachenberger Platz wird gekreuzt und im Verlauf der alten Strecke zum St. Pauli Friedhof geführt. Von dort aus geht es Richtung Stauffenbergallee bis zur Waldschlösschenbrücke. Von dort aus geht es über jene Richtung Johannstadt/Universitätsklinikum.

Linie 9: Die Linie wird ab Oschatzer Straße über den S-Bahnhof Pieschen geführt und endet am St. Pauli-Friedhof.
Linie 12: Statt bis nach Striesen zu verkehren, wird die Linie ab Blasewitzer-/Fetscherstraße über die Waldschlösschenbrücke zum St. Pauli-Fredhof geführt und dort mit der Linie 4/9 verknüpft. Der Abschnitt Universitätsklinikum Striesen (bisher Linie 12) wird in der Relation von der Linie 17 übernommen (Johannstadt – Blasewitz – weiter als 65-Ersatz).
Linie 13: Die Linie wird von Mickten bis nach Kaditz zum Elbe-Park verlängert.
Linie 64: Die Linie Wird in eine Nummer außerhalb der 60er umbenannt (z.B. 74) und verkehrt zwischen Knoten Blasewitzer-/Fetscherstraße und Reick.
Linien 70: Der Trachenberger Platz wird umfahren, ab Hubertzsplatz gehts direkt entlang der Maxim-Gorki-Straße
Linie 72: Die Linie wird ab Kaditz entlang der alten 64 zum S-Bahnhof Pieschen verlängert. Zwischen Altkaditz und S-Bahnhof Pieschen wird auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet.

Übersicht Bereich UNI-Klinikum

Die Haltestelle Blasewitzer-/Fetscherstraße wird zur Doppelhaltestelle ausgebaut, wo zwischen 6 und 12 umgestiegen werden kann.

Im Bereich der Waldschlößchenbrücke und des -tunnels wird die innere der 2 Spuren zur „Umweltspur“. Hier verkehren Tra, Busse, Taxis und evtl. Fahrgemeinschaften (zwischen 6 und 22 Uhr). So kann Staus im Berufsverkehr ausgewichen werden, zumal die Rückstau-Alternativen mit der langen Staufenbergallee und dem relativ langen Abschnitt der Fetscherstraße gegeben sind.

Zur Steigung im Hechtpark. In der eingezeichneten Diagonalen liegt sie bei 6% und sollte kein größeres Problem darstellen. Zudem ist besagter Park auch nicht denkmalgeschützt, in schlechtem Zustand und von Hunden gerne besucht, sodass Umgrabungen nicht tragisch wären. 😉

Metadaten zu diesem Vorschlag

Haben Sie Fragen zu diesem Vorschlag? Oder möchten Sie aus anderen Gründen gerne direkt mit dem Autor des Vorschlags in Kontakt treten?

Ganz gleich, ob Sie aus den Reihen von Politik und Verwaltung, Vereinen und Verbänden, Unternehmen oder auch als Privatperson Interesse an diesem Vorschlag auf Linie Plus haben: Nutzen Sie gerne das Kontaktformular, um eine E-Mail an den Autor des Vorschlags zu verfassen!

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

16 Kommentare zu “Dresden: Waldschlösschen – St. Pauli Friedhof – Pieschen – Altpieschen (Nordtangente)

  1. Was habt ihr alle mit den Straßenbahnen durch sehr enge Straßen? „^^
    Die Torgauer Straße ist teilweise keine 6 Meter breit, also für eine zweigleisige Straßenbahnstrecke nicht wirklich geeignet.

    Ob eine weitere Brücke über das FFH-Gebiet Prießnitztal so einfach möglich ist, kann ich so spontan gar nicht sagen.

    Eine Straßenbahn durch die MedAk (Uniklinik) halte ich für gewagt, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass die problemlos zu bauen ist. Da würde ich persönlich eher den Weg über die Fetscherstraße nehmen, auch wenn dadurch die Klinik umfahren wird.

    1. Was habt ihr alle mit den Straßenbahnen durch sehr enge Straßen? „^^
      Die Torgauer Straße ist teilweise keine 6 Meter breit, also für eine zweigleisige Straßenbahnstrecke nicht wirklich geeignet.

      Ich verstehe dein Argument der sehr engen Straßen. Allerdings beträgt die Gesamtbreite der Straße ca. 15 Meter, und die Begrünung ist sehr sperrlich. Die Straßenbreite könnte ohne Probleme auf die erforderlichen 6,50 Meter erhöht werden. Da die Fertigstellung erst nach 2030 erwartet werden kann, sind auch Parkanlagen in der Masse nicht erforderlich. Man könnte ebenso darüber nachdenken, den unteren (und schmalsten) Abschnitt in einen Grünzug mit Rasengleis umzugestalten. So könnten auch die Bäume erhalten bleiben. Vorbild hierfür ist z.B. die neu gestaltete Turnstraße in Chemnitz.

      Ob eine weitere Brücke über das FFH-Gebiet Prießnitztal so einfach möglich ist, kann ich so spontan gar nicht sagen.
      Wo meinst du jetzt? Ich hab keine neue Brücke geplant…

      Eine Straßenbahn durch die MedAk (Uniklinik) halte ich für gewagt, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass die problemlos zu bauen ist. Da würde ich persönlich eher den Weg über die Fetscherstraße nehmen, auch wenn dadurch die Klinik umfahren wird.
      Über die genaue Streckenführung ließe sich streiten, mir geht es um die Gesamtidee. Ich wäre auch nicht abgeneigt gegenüber der Variante über die Fetscherstraße. Dennoch habe ich mich vorerst für die Variante am Uniklinikum entschieden. Dadurch lassen sich an der Pfotenhauerstraße bessere Umsteigebeziehungen zwischen 5 und 12, am Uniklinikum bessere Umsteigebeziehungen zwischen 12 und 17 und an der Zentralhasltestelle Blasewitzer/Fetscherstraße bessere Umsteigebeziehungen zwischen 6, 12 und 64 schaffen.

      Mich würde deine Meinung bezüglich des Linienkonzepts interessieren ^^

      1. “ Allerdings beträgt die Gesamtbreite der Straße ca. 15 Meter, und die Begrünung ist sehr sperrlich. Die Straßenbreite könnte ohne Probleme auf die erforderlichen 6,50 Meter erhöht werden.“

        Ich sehe hier insbesondere den Straßenabschnitt der Torgauer Straße zwischen der Konkordienstraße und der Bürgerstraße als kritisch an. Dort ist der Gesamtstraßenquerschnitt (Hauswand-Hauswand) 13m. Zieht man die Vorgärten ab, bleiben noch 9 m Breite (inklusive Fußwege). Würde man die Vorgärten wegmachen, würde diese Straße sehr trist werden.

        „Wo meinst du jetzt? Ich hab keine neue Brücke geplant…“
        Zwischen den Haltestellen Hans-Oster-Straße und Marienallee wird das Tal der Prießnitz gekreuzt. (Auf einer Brücke)
        Dieses Tal ist FFH-Gebiet.

        „Mich würde deine Meinung bezüglich des Linienkonzepts interessieren“

        Linie 9: Die Linie wird ab Oschatzer Straße über den S-Bahnhof Pieschen geführt und endet am St. Pauli-Friedhof.

        Dann bitte auch eine Wendemöglichkeit einzeichnen, der Vollständigekeit halber.

        Linie 12: StadtStatt bis nach Striesen zu verkehren, wird die Linie ab Blasewitzer-/Fetscherstraße über die Waldschlösschenbrücke zum St. Pauli-Fredhof geführt und dort mit der Linie 4/9 verknüpft. Der Abschnitt Universitätsklinikum Striesen (bisher Linie 12) wird in der Relation von der Linie 17 übernommen (Johannstadt – Blasewitz – weiter als 65-Ersatz).

        Das nenne ich mal Schleifenfahrt. Und was passiert dann mit der 10?
        Habe ich diese Linienverläufe bisher richtig verstanden?
        9 Prohlis – Zentrum – Neustadt – St.-Pauli-Friedhof
        12 Leutewitz – Löbtau – Zentrum – Johannstadt – Albertstadt – Pieschen -> 9 Prohlis (endete die nicht am St.-Pauli-Friedhof?)

        Linie 13: Die Linie wird von Mickten bis nach Kaditz zum Elbe-Park verlängert.
        Damit würde Kaditz seine Anbindung an das Stadtzentrum verlieren. Zumal der ElbePark kein unwichtiges Ziel auch aus der Stadt ist. Und Samstags nur eine Linie zum ElbePark grenzt fast schon an Körperverletzung.

        Linie 64: Die Linie Wird in eine Nummer außerhalb der 60er umbenannt und verkehrt im 20-Minuten-Takt zwischen Johannstadt und Reick.
        Holen wir wieder die Buslinie 74 aus der Schublade, wie sie vor Eröffnung der Waldschlösschenbrücke fuhr. (Liniennetz von Ende 2009)

        Da die 64 zu einem späteren Zeitpunkt auch durch Striesen fahren soll, und der 10-Minuten-Takt mal bis Gruna gehen soll, ist ein 20-Minuten-Takt vielleicht etwas wenig.

        Linien 70/80: Der Trachenberger Platz wird umfahren, ab Hubertzsplatz gehts direkt entlang der Maxim-Gorki-Straße

        Die 80 betrifft diese Maßnahme nicht mal. Diese verlässt bereits am Krankenhaus Neustadt den Linienverlauf der 70.

        Die 70 fuhr tatsächlich bereits direkt zwischen Hubertusplatz und Maxim-Gorki-Straße, das ist jedoch schon ein paar Jahre her, als die 70 noch zur JVA fuhr. (Anfang der 2000er). Der Trachenberger Platz wäre allerdings als Umsteigepunkt zur 3 besser geeignet als der Hubertusplatz. Von den Regionalbussen mal ganz abgesehen.

        Linie 72: Die Linie wird ab Kaditz entlang der alten 64 zum S-Bahnhof Pieschen verlängert.

        Im 60-Minuten-Takt? Oder von mir aus 30-Minuten-Takt?
        Der Abschnitt Kaditz – Pieschen darf nicht unterschätzt werden. Gerade der ElbePark bringt da einige Fahrgäste rein, die bspw zur S-Bahn wollen. Und da die 72 nur mit Midi-/Standardbussen bedient wird (und was größeres nicht wirklich durch die Radebeuler Straßen passt) würde ich das nochmal überdenken.

        1. Ich sehe hier insbesondere den Straßenabschnitt der Torgauer Straße zwischen der Konkordienstraße und der Bürgerstraße als kritisch an. Dort ist der Gesamtstraßenquerschnitt (Hauswand-Hauswand) 13m. Zieht man die Vorgärten ab, bleiben noch 9 m Breite (inklusive Fußwege). Würde man die Vorgärten wegmachen, würde diese Straße sehr trist werden.
          Das stimmt leider. Die Vorgärten würden weichen müssen. Zugegeben nicht die idealste Lösung. Allerdings die einzig mögliche. Man kann dem Ja mit der Begrünung von Hausfassaden entgegenwirken. Oder man setzt Rasengleis ein. Ich empfinde diese Straßenbahnstrecke aber als wichtiger als den Erhalt von 10 Vorgärten.

          Zwischen den Haltestellen Hans-Oster-Straße und Marienallee wird das Tal der Prießnitz gekreuzt. (Auf einer Brücke)
          Dieses Tal ist FFH-Gebiet.

          Aja, stimmt. Die Brücke würde dann wohl dazu führen, dass beanspruchte Flächen aus dem Gebiet herausgeschnitten werden. Aufgrund der Nähe zur bestehenden Stauffenbergallee sehe ich das allerdings nicht als besonders tragisch an. Auch hier kann man ökologisch sinnvoll Rasengleis einsetzen, im Bereich der Brücke würde das evtl. auch gehen. Sollte man die Brücke nicht entsprechend bauen dürfen, wäre für diesen Bereich die Verschwenkung in die Straßenmitte erforderlich.

          Dann bitte auch eine Wendemöglichkeit einzeichnen, der Vollständigekeit halber.
          Eine Wendemöglichkeit ist nicht vorgesehen. Die Verknüpfung ist analog zu der bestehenden zwischen 10 und 12 in Striesen. Somit entstehen auch bessere Direktverbindungen. Bei Störungen kann auf die Wendemöglichkeiten Betriebshof Trachenberge bzw. Infineon Nord zurückgegriffen werden.

          Das nenne ich mal Schleifenfahrt. Und was passiert dann mit der 10?
          Für die 10 plane ich zurzeit an einer Neubaustrecke Richtung Pillnitz. Alternativ wäre die unproblematischste Lösung die Nutzung der Wendeschleife am Tolkewitzer Schulcampus.

          Habe ich diese Linienverläufe bisher richtig verstanden?
          9 Prohlis – Zentrum – Neustadt – St.-Pauli-Friedhof
          12 Leutewitz – Löbtau – Zentrum – Johannstadt – Albertstadt – Pieschen -> 9 Prohlis (endete die nicht am St.-Pauli-Friedhof?)

          Die Linie 9 wird Richtung St. Pauili-Friedhof verlegt. Die Linie 12 wird wahrscheinlich irgendwo in der Nähe von Löbtau enden. Der Abschnitt Leutewitz-Löbtau wird ja 14…

          Damit würde Kaditz seine Anbindung an das Stadtzentrum verlieren. Zumal der ElbePark kein unwichtiges Ziel auch aus der Stadt ist. Und Samstags nur eine Linie zum ElbePark grenzt fast schon an Körperverletzung.
          Kaditz ist überschaubar und wird vor allem Bürogebiet. Die Verknüpfung zur S-Bahn ist deshalb wichtig. Es ist selbstverständlich nicht optimal, den ElbePark vom Stadtzentrum abzukoppeln, aber das sehe ich nicht als tragisch an. Zum einen erreicht man mit der 13 den Innenstadtring. Zum anderen gibt es ausreichend Tangentialverbindungen aus den umliegenden Stadtteilen. Wer aus der Innenstadt einkaufen will, geht in die Altmarkt-Passagen…

          Holen wir wieder die Buslinie 74 aus der Schublade, wie sie vor Eröffnung der Waldschlösschenbrücke fuhr. (Liniennetz von Ende 2009)
          Ich find es super dass du solche alten Sachen noch findest und sie auch immer verlinkst. Ich würde die sonst nicht finden 😉
          Problem mit der 74 ist, dass sie am Jägerpark verkehrt. Aber daraus könnte man dann ja ein Alita machen. 74 erscheint mir als gute Idee. Andernfalls könnte man aber auch bei 64 bleiben…

          Da die 64 zu einem späteren Zeitpunkt auch durch Striesen fahren soll, und der 10-Minuten-Takt mal bis Gruna gehen soll, ist ein 20-Minuten-Takt vielleicht etwas wenig.
          Ja, gegen einen 10-Minuten-Takt zur HVZ wäre dann auch nichts einzuwenden ^^. Ich bevorzuge eine Neutrassierung der 64 über Augsburger Straße, Bergmannstraße, Mansfelder Straße, Bertolt-Brecht-Allee, Karcherallee, Winterbergstraße und weiter regulär. Aber dazu mache ich glaub ich später auch noch einen Vorschlag.

          Die 80 betrifft diese Maßnahme nicht mal. Diese verlässt bereits am Krankenhaus Neustadt den Linienverlauf der 70.
          Ja, da wollte ich ursprünglich was anderes ändern. Danke für den Hinweis ^^

          Die 70 fuhr tatsächlich bereits direkt zwischen Hubertusplatz und Maxim-Gorki-Straße, das ist jedoch schon ein paar Jahre her, als die 70 noch zur JVA fuhr. (Anfang der 2000er). Der Trachenberger Platz wäre allerdings als Umsteigepunkt zur 3 besser geeignet als der Hubertusplatz. Von den Regionalbussen mal ganz abgesehen.
          Das mag stimmen. Ich würde dann aber einen zu großen Parallalverkehr haben. Daher hab ich mich für die Abkürzung entschieden. Umsteigepunkte würden dadurch verlagert werden, und der Trachenberger Platz entlastet. Die Umsteigebeziehung zwischen 70 und Regionalbussen sehe ich nicht mit höchster Priorität. Ein zusätzlicher Halt am Hubertusplatz wäre aber auch möglich.

          Im 60-Minuten-Takt? Oder von mir aus 30-Minuten-Takt?
          Der Abschnitt Kaditz – Pieschen darf nicht unterschätzt werden. Gerade der ElbePark bringt da einige Fahrgäste rein, die bspw zur S-Bahn wollen. Und da die 72 nur mit Midi-/Standardbussen bedient wird (und was größeres nicht wirklich durch die Radebeuler Straßen passt) würde ich das nochmal überdenken.

          Tatsächlich plane ich im Abschnitt S-Bahnhof Pieschen Altkaditz mit einem 15-Minuten-Takt. Dieser ist meiner Ansicht nach ausreichend und optimal. Auf den Verstärkern könnten problemlos Gelenkbusse eingesetzt werden. Man könnte mit entsprechender Verlängerung generell über den Einsatz von Gelenkbussen auf der ganzen Linie nachdenken.

          Danke für die ausführlichen Hinweise!!! 😀

  2. ,,Der Abschnitt Universitätsklinikum Striesen (bisher Linie 12) wird in der Relation von der Linie 17 übernommen (Johannstadt – Blasewitz – weiter als 65-Ersatz).“

    Meine 17 sollte ziemlich genau die gleiche Strecke bedienen. Die nimmst du aber auseinander, während du selbst fast exakt das gleiche planst?

    Aber jetzt einmal zum eigentlichen Thema: Die Straßenbahnstrecke in deinem Vorschlag bedient vor allem die mittelmäßig ausgelasteten Abschnitte der 64 und lässt Pieschen-ElbePark aus. Dabei ist die 64 genau dort am vollsten.

    Die Albertstadt ist hingegen weniger dicht besiedelt. Da bräuchte man nicht zwangsläufig eine Straßenbahn. Außerdem kommt noch dazu, dass du Kaditz die 9 wegnimmst und extrem lange Linien schaffst. Ersteres ist schlecht für jene, die umsteigefrei ins Zentrum wollen und letzteres wirkt sich negativ auf die Fahrplanstabilität aus.

      1. Ich plane auch mit einer Linie 15, welche zwischen Radebeul Ost und Plauen verkehrt als Westtangente. Allerdings ist sie nicht so lang wie deine vorgeschlagene Linie, obwohl sie in Plauen noch mit der Linie 5 verknüpft wird…

        1. ,,Allerdings ist sie nicht so lang wie deine vorgeschlagene Linie, obwohl sie in Plauen noch mit der Linie 5 verknüpft wird…“

          Bei der Länge bin ich gerade am überlegen, wie ich das in den Griff kriegen könnte. Vielleicht ändere ich die 15 noch einmal zurück auf die ursprünglich vorgesehene Linienführung und entwerfe eine 19 von Bühlau zur Wendeschleife Altplauen. Die würde dann über den Fritz-Foerster-Platz fahren und die 11 würde dafür so wie die 18 über den Lennèplatz geführt.

          ,,Ich plane auch mit einer Linie 15, welche zwischen Radebeul Ost und Plauen verkehrt“

          Das klingt auch ganz interessant. Da bin ich schon einmal gespannt, wie der Vorschlag dazu aussieht.

          1. Bei der Länge bin ich gerade am überlegen, wie ich das in den Griff kriegen könnte. Vielleicht ändere ich die 15 noch einmal zurück auf die ursprünglich vorgesehene Linienführung und entwerfe eine 19 von Bühlau zur Wendeschleife Altplauen. Die würde dann über den Fritz-Foerster-Platz fahren und die 11 würde dafür so wie die 18 über den Lennèplatz geführt.
            Wär auch ne Möglichkeit.
            Das klingt auch ganz interessant. Da bin ich schon einmal gespannt, wie der Vorschlag dazu aussieht.
            Ist jetzt fertig!

    1. Ich nehme nicht deine 17 auseinander, sondern deine 14, und die Tatsache das 4 Linien auf der Relation Blasewitz – Fetscherstraße verkehren.
      Die Relation Kaditz Pieschen wird übrigens von der 13 übernommen. Eine weitere Trasse an der Stelle wäre zu dicht!
      Du argumentierst mit weniger erschlossenen Gebieten, hast aber vor kurzem ein Linie 8-Abzweig vorgeschlagen, welcher noch weniger besiedeltes Gebiet anfährt (Über Stauffenbergallee). Bei dieser Auslastung wäre auxäch ein 20 Minuten Takt zu viel des Guten. Abgesehen davon glaube ich dass die Kleingartenkolonien in diesem Bereich, zwischen Neustadt und St. Pauli Friedhof, durch Wohnraum ersetzt werden.

      1. ,,Ich nehme nicht deine 17 auseinander, sondern deine 14, und die Tatsache das 4 Linien auf der Relation Blasewitz – Fetscherstraße verkehren.“

        Hast du nicht behauptet, dass man die 65 nicht ersetzen müsste?

        Die Relation Blasewitz-Fetscherstraße überdenke ich noch einmal. Da könnte man die 12 vielleicht auch direkt nach Striesen führen oder so wie die 5 in die Johannstadt.

        ,,Die Relation Kaditz Pieschen wird übrigens von der 13 übernommen. Eine weitere Trasse an der Stelle wäre zu dicht!“

        Das ändert nur nichts an der Tatsache, dass die 9 den Postplatz, den Hauptbahnhof und den Campus Südvorstadt direkt anfährt, während die 13 an so ziemlich allem Wichtigen vorbei fährt.

        ,,Du argumentierst mit weniger erschlossenen Gebieten, hast aber vor kurzem ein Linie 8-Abzweig vorgeschlagen, welcher noch weniger besiedeltes Gebiet anfährt“

        In dem Gebiet sind zwar wenige Wohnungen, aber dafür viele Arbeitsplätze. Außerdem ließe sich mehr als die Hälfte der Strecke nutzen, falls man einmal die 64 durch eine Straßenbahnlinie ersetzen wollte.

        ,,Abgesehen davon glaube ich dass die Kleingartenkolonien in diesem Bereich, zwischen Neustadt und St. Pauli Friedhof, durch Wohnraum ersetzt werden.“

        Glaubst du das nur oder gibts dafür eine Quelle?

        1. Hast du nicht behauptet, dass man die 65 nicht ersetzen müsste?
          Ich redeter von zu dichter Bedienung von Straßenbahnen im Bereich Nideersedlitz/Altleuben.

          Das ändert nur nichts an der Tatsache, dass die 9 den Postplatz, den Hauptbahnhof und den Campus Südvorstadt direkt anfährt, während die 13 an so ziemlich allem Wichtigen vorbei fährt.
          Richtig, und alle 3 Ziele sind mit einmaligem Umsteigen erreichbar und benötigen nicht zwingend eine Verbindung zum ElbePark. Wer im Zentrum wohnt geht auch im Zentrum einkaufen. Da sind Verbindungen in größere Siedlungen und Stadtteile wichtiger.

          In dem Gebiet sind zwar wenige Wohnungen, aber dafür viele Arbeitsplätze. Außerdem ließe sich mehr als die Hälfte der Strecke nutzen, falls man einmal die 64 durch eine Straßenbahnlinie ersetzen wollte.
          Auch wieder wahr, aber was machst du mit dem Rest der Strecke bei 64er-Ersatz?

          Glaubst du das nur oder gibts dafür eine Quelle?
          Werde daran noch einen Vorschlag anlehnen. Glaube das nur. Eignet sich aufgrund der Nähe zum Zentrum und der großen Fläche sehr gut für einen neuen Stadtteil. Vielleicht mal einer, wo man Kleingärten nicht wegmacht, sondern mal integriert…

          1. ,,Richtig, und alle 3 Ziele sind mit einmaligem Umsteigen erreichbar und benötigen nicht zwingend eine Verbindung zum ElbePark.“

            Mir gehts da eher um Kaditz als um den ElbePark. Von dort bräuchte man nämlich schon eher eine Direktverbindung ins Zentrum.

            ,,Auch wieder wahr, aber was machst du mit dem Rest der Strecke bei 64er-Ersatz?“

            Da würde ich eine neue Linie von Mickten via Pieschen und Albertstadt zum Albertplatz führen. Ab da würde dann die Linienführung von der 11 übernommen. Die würde dafür via Pirnaischer Platz nach Plauen/Nöthnitzer Straße fahren.

            Dadurch könnte die 7 wieder auf einen Zehnminutentakt umgestellt werden. Vorübergehend würde ich die nämlich im Fünfminutentakt führen. Dabei gäbe es dann einen Zehnminutentakt Pennrich-Fabricestraße und einen Zehnminutentakt Wölfnitz-Weixdorf.

  3. Der Vorschlag ist absolut suboptimal. Du koppelst Blasewitz, Kaditz und damit auch den Elbe Park vom Zentrum ab und verschlechterst die Verbindung von Pieschen zum Elbe Park erheblich. Und mit der unnötigen Veränderung der Linie 70 zwingst du die Leute zum Umsteigen. Der Trachenberger Platz ist mit Abstand das wichtigste Ziel dort.

    1. Die 6 fährt auch Richtung Innenstadt, auch wenn sie diese nur tangiert. Zudem erhalten damit andere Stadtteile eine direkte Verbindung in die Innenstadt. Ein Aspekt, den du bei anderen Stadtteilen als Kontra aufgeführt hast. Du musst dich mal entscheiden, was jetzt gut und was schlecht ist. In dem Fall ist es gut, da in Blasewitz einige 100 Meter weiter bereits eine direkt in die Innenstadt führende Straßenbahnachse verläuft und dafür im Nordosten Dresdens neue Direktverbindungen entstehen!
      Zum Rest kann ich nichts sagen. Die These mit dem Trachenberger Platz ist nicht belegt und daher auch nicht aussagekräftig.

      1. Ich weiß ja nicht, was du als Innenstadt betrachtest, aber der nachfragerelevante Bereich ist die Innere Altstadt. Und diese ist mit der Linie 6 definitiv nicht erreichbar.

        Und ich habe nirgendwo kritisiert, dass Stadtteile eine neue Verbindung in die Innenstadt erhalten. Ich habe es nur kritisiert, wenn bestehende Verbindungen wegfallen oder neue Strecke keine Verbindung in die Innenstadt erhalten. Wobei letzteres auch schon wieder einzelfallabhängig ist, da in manchen Korridoren die tangentiale Nachfrage größer ist.

        Wie du auf einige hundert Meter Entfernung kommst, müsstest du dann auch nochmal genauer erläutern. Vom Schillerplatz aus, ist die nächste Haltestele mit Straßenbahnverbindung in die Innenstadt am Pohlandplatz. Das sind 1250 Meter Luftlinie.

        Wie gesagt, kritisiere ich nicht, dass du neue Verbindungen in die Innenstadt schaffen willst, sondern dass du bestehende Verbindungen streichen oder erheblich verschlechtern willst.

        Auf die erhebliche Verschlechterung der stark nachgefragten Verbindung Pieschen/Trachenberge – Elbe Park bist du überhaupt nicht eingegangen. Du schlägst zwar vor die Linie 72 alle 15 Minuten bis S Pieschen zu führen. Da aber weder die Straßen in Altkaditz noch die in Radebeul gelenkbustauglich sind, müssten dort Solobusse fahren. Das wäre Wahnsinn.

        Und die These bezüglich des Trachenberger Platzes lässt sich sehr einfach belegen. Einerseits dadurch, dass die Linie 70 den Umweg über den Trachenberger Platz nimmt und dass die Regionalbusse dort halten, statt am Hubertusplatz. Andererseits auch durch den erheblichen Fahrgastwechsel an der Haltestelle.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.