Beschreibung des Vorschlags
Die TU Dresden hat etwa 28.000 Studenten und 8.500 Mitarbeiter. Insgesamt kommt man so auf 36.500 Personen, die die Uni als Ziel haben.
Der ÖPNV Anteil liegt im Stadtbezirk Dresden-Plauen bei 30% und ist damit deutlich höher als in allen anderen Stadtbezirken. Zum Vergleich: Bis auf DD-Neustadt (23%) haben allle Stadtbezirke rechts der Elbe einen ÖPNV Anteil von 17 %. In DD-Plauen ist der Anteil somit fast doppelt so hoch.
ÖPNV-Relationen von DD-Plauen aus:
ÖPNV Fahrten an Werktagen innerhalb von DD-Plauen aus DD:
- 22.900 Altstadt
- 12.900 Cotta
- 11.700 Neustadt
- 10.800 Blasewitz
- 11.700 Prohlis
Mit einer Stichstrecke vom Hauptbahnhof aus lässt sich die TU gut anbinden. Da am Hbf. viele Linien enden, können bestehende Linien zur TU verlängert werden.
Die Ausfädelung am Hauptbahnhof ist nicht ganz einfach. Die Bahnhofshalle ist denkmalgeschützt und kann wohl nicht angetastet werden. Zum Glück gibt es da zwei Gütergleise außerhalb der Bahnhofshalle. Diesen fehlt jedoch der Bahnsteig. Folglich muss ein neuer Bahnsteig ergänzt werden. Um Platz für diesen zu haben wird ein Vorspung gebaut. Damit ist es nachwievor möglich die Geschäfte zu betreten. Die Fassade bleibt damit auch stehen. Eine kreuzungsfreie Ausfädelung ist leider nicht möglich. Laut D-Takt müssten damit 3 Güterzüge pro Stunde das Gleis zur Uni kreuzen. Das müsste die Kapazität hinkriegen.
Die TU wird zentral zwischen Hörsaalzentrum und neuer Mensa angebunden. Man sollte ebenerdig den Bahnsteig verlassen können. Der Bahnsteig liegt af dem Niveau der heutigen Fußgängerbrücke.
Fahrplan
Die Fahrzeit zwischen Hbf. und TU beträgt 3 Minuten. An der TU erfolgt eine mind. 5 minütige Wendezeit.
RB 31:
22-23 und 45-46 Hbf.
25,5 – 33,5 (2) und 48,5-10,5 (4) TU
36-37 und 13-14 Hbf.
S3
02-03 , 32-33 und 50-51 Hbf.
0,5,5 -24,5 (1), 35,5- 47 (3) und 53,5 – 05,5 (5) TU
08-09, 27-28 und 49,5-58 Hbf.
Da ich S-Bahn Tunnel nicht als ähnliche Vorschläge zähle, auch wenn es einige Verbindungen Postplatz – Bf. Neustadt auf LP gibt, sind hier keine ähnlichen Vorschläge aufgelistet.

Aus verkehrlicher Sicht profitieren aber nur die neuen Direktverbindungen zum Postplatz mit direkten Ziel im näheren Umfeld. Umsteigeverbindungen zur Tram sind ja auch weiterhin Neustadt, Mitte oder Hauptbahnhof möglich (wo weitestgehend alle Linien erreicht werden), da ergeben sich also kaum zeitliche Vorteile – Umsteigeverbindungen kann man ja auch noch ggfs. optimieren, wenn es den Bedarf dazu gibt.
Städtebaulich ist der Vorschlag auch ziemlich unsensibel, denn man würde ja im direkten Umfeld zum denkmalgeschützten Zwinger auf ziemlich viele Bäume verzichten müssen. In Verbindung nimmt dem sehr fragwürdigen verkehrlichen Nutzen dürfte der Vorschlag nicht umsetzbar sein (Denkmalschutz, Stadtbild, etc.). Die Verlegung der Könneritzstraße inkl. Straßenbahn ist dazu auch noch ein ziemlich großer Posten auf der Kostenseite.
Also wenn du deinen Vorschlag schon komplett überarbeitest, sodass er mit dem ursprünglichen Konzept überhaupt nichts mehr zu tun hat, solltest du besser einen neuen Eintrag erstellen, sonst blickt man bei den Kommentaren nicht mehr durch.
Der erste Kommentar von amadeo bezog sich zum Beispiel auf eine frühere Version, bei der die Bahnstrecke zwischen Kongresszentrum und Postplatz entlang der Ostraallee geführt wurde.
Zu dem neuen Vorschlag (Stichstrecke zur TU): zumindest was das Fahrgastaufkommen angeht dürfte da durchaus Potential sein, zumindest die Busse der 66 sind trotz parallelem Straßenbahnverkehr immer proppevoll.
Ich nehme an du siehst eine Hochbahn vor? Entlang der Fritz-Löffler-Str. ist zwar viel Platz, aber eben nicht durchgehend. Die orthodoxe Kirche steht da im Weg, und den Verlauf dicht an bestehenden Wohnhäusern vorbei und vor allem zwischen den beiden Hochhäusern durch sehe ich auch kritisch. Ebenso die Haltestelle direkt vor dem Hörsaalzentrum, denn da gibt es sehr viel Fußgänger- und Radverkehr. Mit diesem Streckenverlauf ließe sich das vermutlich nur mit einer Tunnellösung realisieren.