Dresden: Linie 12 Erweiterung ab Pesterwitz nach Wurgwitz

Neuen Namen setzen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

Vollbildansicht Vollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Es wurde schon von mir vorgeschlagen das die Linie 12 ab der HA Malterstraße nach Pesterwitz aller 10 min fahren würde. Ich bin mal verrückt, ob es wirklich angemessen wäre oder nicht, das die Linie 12 den Lückenschluss nach Wurgwitz ab Pesterwitz verlängert werden könnte. Mit der Steile würde es bestimmt noch gehen. Denn Wurgwitz ist von der Einwohnerzahl 2438. Ich denke groß genug um eine Bahnverbindung von Dresden zu haben. Ich kann mich auch irren. Um auch nicht nur von Freital erreichbar zu machen. Mit Absicht habe ich schon angedeutet eine Bahnverbindung die von Niederhäslich nach Kesselsdorf über Wurgwitz fahren würde. Ich hatte sie auch mal vorgeschlagen, war aber schon etwas her. Die an der neuen HA Wurgwitz, Schafberg kreuzen würde. Die 12 würde dann ihre Schleife an der Unterstraße machen. Bis Pesterwitz aller 10min und bis Wurgwitz dürfte aller 20 min reichen.

Manche fragen sich sicher warum ich sie nicht über Kohlsdorf nach Gompitz geführt habe. Weil dies schon die Buslinie 62 machen würde. Die ich vom Jägerpark über Pesterwitz nach Gompitz führte. Durchaus würde es auch gehen dort hin die 12 zu leiten. Aber ich lass sie erstmals so. Vielleicht bringt sie doch was.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

6 Kommentare zu “Dresden: Linie 12 Erweiterung ab Pesterwitz nach Wurgwitz

  1. Unsinnig wäre es rein verkehrsmäßig definitiv nicht, aber aufgrund der Topografie wahrscheinlich nicht umsetzbar. Ich habe mal auf OpenTopoMap nachgesehen grob geschätzt sollten das dort 10-15% Steigung sein. Für eine (neue) Straßenbahn sind in Deutschland maximal 7% Steigung erlaubt. Rein technisch wäre an der Grenze des Machbaren, meiner Kenntnis nach ist die steilste Straßenbahnstrecke in Lissabon mit 13,5%, allerdings dürfen die Fahrzeuge in Dresden glaube ich nur 8% befahren. Ich kann dir nur empfehlen bevor du einen Vorschlag machst auf OpenTopoMap nachzusehen. Nach meinem Vorschlag zur Straßenbahn nach Gostritz habe ich mir das auch angewöhnt.

    1. Wo wird denn festgelegt, dass Straßenbahnstrecken nicht über 7% Steigung haben dürfen? In der BOStrab habe ich dazu nichts gefunden, und die Ulmer Straßenbahn nahm noch 2009 eine Strecke mit bis zu 7,7% Steigung in Betrieb. In §17 (5) BOStrab steht nur: „Die Längsneigungen der Gleise und die Zug- und Bremskräfte der Züge müssen so aufeinander abgestimmt sein, daß 1. die Züge auch unter ungünstigen Betriebsverhältnissen sicher zum Halten gebracht werden können, 2. ein liegengebliebener Zug von einem anderen fortbewegt werden kann.“

      1. @Ulrich Conrad
        Entschuldigung, ich habe auf Wikipedia versehentlich überlesen das dies der Wert für die Schweiz ist. Allerdings ist es tatsächlich so das die maximal befahrbahre Steigung für die Dresdner Fahrzeuge 8% beträgt.

      2. Es gibt kein Festlegung die in einem Gesetz festgelegt ist. Allerdings finden sich in der Fachliteratur Richtwerte, die eingehalten werden sollten. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine Festlegung. Man kann also von diesem Richtwert abweichen.

        Ein solcher Richtwert findet sich bspw im Buch „Bahnbau“ von Volker Matthews (8. überarbeitete und aktualisierte Auflage, 2011), in dem in Kapitel 8 folgender Passus steht:

        Die Längsneigung der Streckengleise der Straßenbahnen ist nach BOStrab auf das
        Anfahr- und Bremsvermögen der Fahrzeuge abzustimmen. Im Regelfall sollen
        40 [Promille] nicht überschritten werden. In Ausnahmefällen sind für unabhängige Bahnen
        50 [Promille] und für straßenabhängige Bahnen 60 [Promille] zulässig.

        (MATTHEWS (2011), S. 73)

        Ich persönlich sehe den Vorschlag eher kritisch, da die erschlossenen Fahrgastpotenziale recht gering sind. 2400 Einwohner lassen sich in einer sehr vereinfachten Rechnung bei einem Modal-Split-Anteil des ÖPNV von ca. 10-15% auf 240 – 360 potenzielle Fahrgäste herunterbrechen. (wie gesagt, sehr stark vereinfacht). Generell weiß ich nicht, ob überhaupt die Notwendigkeit besteht, mit der Dresdner Straßenbahn einen Freitaler Stadtteil zu bedienen, und die Kernstadt komplett außen vor zu lassen.

  2. Vielleicht war es doch etwas ungünstig. Kann schon sein, das mit der Steigung und die möglich geringen Fahrgastzahlen die Linie zum schwanken kommt. Ich wußte schon das es ein Ortsteil von Freital ist. Ich dachte nur das man für die Gegend vielleicht auch eine Andere Möglichkeit hat um ins Zentrum von Dresden zu kommen. Aber möglich ist natürlich das die von Wurgwitz lieber zum Zentrum von Freital hinzieht als gerade nach Dresden. Ich kann mir das schon denken.

    (Ich hatte leider noch nicht bei LiniePlus ein Link erstellt. Schien mir irgendwie kompliziert zu sein, drum lass ich es lieber auch zunächst. Nichts für Ungut. Bevor ich was falsch mache. Bin ich leider zu vorsichtig. Tut mir leid.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.