Dresden: Hellerau – Flughafen

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Beschreibung des Vorschlags

Die Straßenbahnanbindung von Hellerau mit der Linie 8 wird in letzter Zeit immer wieder zur Debatte gestellt. Der 10-Minuten-Takt ist einfach nicht genug ausgelastet. Daher wird des Öfteren schon darüber nachgedacht, die Linie 8 auf voller Strecke auf einen 20-Minuten-Takt auszudünnen oder die Linie komplett einzustellen. Beides hätte allerdings eine nicht zufriedenstellende Taktfrequenz auf der Königsbrücker Straße zur Folge, mit Taktlücken oder einer Verringerung des Angebots.
Durch meinen Vorschlag würde ich dafür sorgen, dass die Linie 8 langfristig einen 10-Minuten-Takt zwischen Zentrum und Hellerrand sicher hätte – durch die abwechselnde Bedienung zweier Linienäste. Beide sind für das Stadtgebiet von Bedeutung, die Straßenbahn-Anbindung des Flughafens mit Direktverbindung zur Altstadt würde eine gute Alternative zur S-Bahn bieten und selbige entlasten.

Die Linie 8 würde also im 10-Minuten-Takt zwischen (Leubnitz-) Zentrum und Am Hellerrand verkehren. Anschließend folgt eine jeweilige Bedienung der Abschnitte Richtung Hellerau und zum Flughafen jeweils im 20-Minuten-Takt. Auch an Samstagen wird die Linie 8 auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. An Sonntagen bestünde auf beiden Ästen ein 30-Minuten-Takt, ins Zentrum würde alle 15 Minuten gefahren.
Durch die neue Strecke würde die Buslinie 72 in Hellerau enden und somit ein Fahrzeug eingespart. Ein weiteres Fahrzeug entfällt durch die Enstellung der Linie 77, da sie parallel zur neuen Straßenbahnstrecke verlaufen würde.
Neue Fahrzeuge müssten nicht angeschafft werden, die Fahrten werden ja nur verlegt. Die Wendezeit am Flughafen würde sich etwas verkürzen.

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8 Kommentare zu “Dresden: Hellerau – Flughafen

  1. Sehe ich kritisch, weils zu einer Taktausdünnung nach Hellerau führen würde und der Flughafen bereits an die S-Bahn angebunden ist. Das Kapazitätsargument fällt also weg, schneller als mit der S-Bahn geht das auch nicht, also was soll das bringen?

  2. Sehe ich kritisch, weils zu einer Taktausdünnung nach Hellerau führen würde
    Ja richtig. Einen 10-Minuten-Takt braucht es in Hellerau aber auch nicht. Die DVB plant eh die Linie 8 auszudünnen
    Das Kapazitätsargument fällt also weg, schneller als mit der S-Bahn geht das auch nicht, also was soll das bringen?
    Die S-Bahn bindet aber weder Altklotsche noch Klotsche an, was die Tram sehr wohl tut. Für die 3000 Einwohner im Einzugsbereich der Strecke wäre die Straßenbahn eine Erleichterung. Der Umstieg fiele weg
    Zudem fährt die S-Bahn nicht in die Altstadt. Die Linie 8 schon!
    (Die 8 soll am Hellerrand geteilt werden, Beschreibung folgt noch!)

    Dieser Vorschlag soll die 8 als Straßenbahnlinie langfristig erhalten!

    1. Einen Zehnminutentakt nach Hellerau brauchts tatsächlich nicht wirklich. Da würde ich dann aber eher in der Stauffenbergallee eine Wendeschleife platzieren. Da hätte man nämlich den Vorteil, dass man den geplanten S-Bahn-Haltepunkt dort anfahren kann.

      Allerdings stellt sich die Frage, ob sich ein Neubau für einen T20 überhaupt rentiert. Der Ast zum Flughafen soll ja mit dieser Taktdichte befahren werden, wenn ich das richtig verstanden habe.

      ,,Die S-Bahn bindet aber weder Altklotsche noch Klotsche an, was die Tram sehr wohl tut. Für die 3000 Einwohner im Einzugsbereich der Strecke wäre die Straßenbahn eine Erleichterung. Der Umstieg fiele weg
      Zudem fährt die S-Bahn nicht in die Altstadt.“

      Man wäre nicht wirklich schneller als man mit einer guten Umsteigeverbindung sein könnte. Mit vernünftigen Anschlüssen in Klotzsche und Mitte ginge das auch locker in unter 30 Minuten. Der einzige Vorteil wäre der wegfallende Umstieg. Und da ist die Frage, ob das wirklich so viel Geld wert ist – vor allem, wenn man nur einen T20 führen will.

  3. Wäre es nicht sinnvoller – wenn überhaupt – von der Strecke der Straßenbahn-Linie 7 abzweigend ab Klotzsche Rathaus zu bauen? Dein Ziel die Linie 8 zu erhalten in allen Ehren, aber deswegen wird niemand zusätzliches Geld ausgeben, welches an anderer Stelle sinnvoller gebraucht würde.

    1. Wäre es nicht. Die Reisezeit ist in etwa gleich, aber statt den Industrien wäre es um einiges sinnvoller die Wohngebiete um Altklotzsche anzubinden. Auf der freien Feldfläche wäre eine frische bebauung möglich, als umweltfreundlicher und autofreier Stadtteil. Daher diese Variante!

  4. Das würde die Strecke nach Hellerau noch weiter schwächen und bietet keinen Vorteil gegenüber einer Führung über Infineon Nord und Karl-Marx-Straße, wie es auch offiziell geplant ist.

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